Erst der Computer-Virus, dann der Richter!? (Teil 2 von 2)

»Beim Thema IT- und Internetkriminalität, so meine Meinung, hinken die Gesetzgeber weltweit gewaltig hinterher. Es gibt oft weder Regelungen noch genaue Gesetze. So „hangeln“ sich die Gerichte, auch in Europa, definitiv von Fall zu Fall. Allerdings gab’s einige rechtskräftige Urteile, vor allem in Deutschland, die auch die Grundlage meiner folgenden Angaben bilden und so bei Entstehung dieses Berichts per Ende 2017 quasi als Präzedenzfälle dienen. In Kevins Fall kann ich eines mit Sicherheit ausschließen: Dass er mit seinem Privatvermögen für die 29.000 Euro aufkommen muss. Dies wäre allerhöchstens möglich, hätte er vorsätzlich gehandelt. Meist wird im Gerichtssaal primär über den Grad der Fahrlässigkeit entschieden.

Drei Monatsgehälter für den „Virusklick“ zuviel?

Bei leichter Fahrlässigkeit ginge der Gesamtschaden auf das Unternehmen – Kevin bleibt finanziell straffrei. Bei seinem Fall wäre jedoch mittlere oder sogar grobe Fahrlässigkeit möglich. Dies würde, so bisherige Urteile, bis zu drei Monatsgehälter „kosten“.

Homöopathika & Co. können vorbeugen!

Was ich allen, auch im Privatbereich nahelegen möchte, ist vorzubeugen. Ich weiß, ihr habt keine Promotion nötig, deshalb ergreife ich hier einfach das Wort für eure Homöopathika und Natursupplemente, die mir und auch meinen Kunden oft schon die „entscheidende Nachdenksekunde“ mehr schenkten. Auch ich bin vor dem PC oft „nur ein Mensch“ – warum ich auch Kevins Verhalten vorhin als „zu einem gewissen Grad menschlich“ bezeichnet habe. Sprich das „schnell-schnell-und-neugierig-klicken“ liegt auch mir, vor allem in Privatbereich sehr wohl im Blut. Seit einer kinesiologischen Testung bei Mag. Rudi Pfeiffer, in der er mich auch ausdrücklich auf meine Mängel im „Ruhig-bleiben-Sektor“ hinwies und seinen Hilfestellungen – die ich euch gerne für diese Kolumnenserie direkt an meinem PC-Arbeitsplatz abfotografiere – ist mir persönlich kein einziger gröberer Fauxpas mehr widerfahren.«

Wir bedanken uns wie immer für dieses Statement und … Moment … Privatbereich? Wie konnten wir nur darauf vergessen!? Eine Zugabe in Bezug auf „Phishing & Co.“ zuhause folgt – dafür sorgte unser IT-Profi bereits!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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