Heimisches Superfood: Pilze (Teil 1 von 2)

Diese Bilderbuch-Fotografie gelang unserem Teamfotografen in den vergangenen Tagen bei einer Wanderung in den traumhaften Bergwäldern, direkt oberhalb unserer Stadtapotheke Dornbirn. Richtig: Pilze haben derzeit Hochsaison! Doch freilich zeigt das Bild, wie auch Sie auf den ersten Blick erkannten, das exakte Gegenteil von Superfood. Der abgelichtete Fliegenpilz ist nämlich einer der bekanntesten europäischen Giftpilze. Was wir Ihnen mit diesem kontroversen Bild zum Auftakt dieser Kolumne mitteilen wollen? Zwar freut es uns herzlich, wenn wir Sie durch Kolumnenserien à la …

Radikaldiät oder langfristig gesund und schlank? (Teil 1 von 11)

… oder www.AlternativMedizinPodcast.eu/… MP3-Podcasts wie …

Sendung 37: Mag. Pfeiffer’s® Intervall-Diät

… dazu motivieren können, Ihre Ernährung gesünder, natürlicher und bewusster zu gestalten. An oberster Stelle in unserer Werteordnung als Stadtapotheken Dornbirn Team steht für uns jedoch die Sicherheit Ihrer Gesundheit. Stammleser erinnern sich hierbei gewiss noch an unsere Frühsommer-Kolumnenserie „Superfood des Monats: Rhabarber“. Denn auch diese enthielt im zweiten Teil …

Superfood des Monats: Rhabarber (Teil 2 von 4)

… die Zwischenüberschrift »Bioperfekt“ oder etwa … giftig!?«, zu der sich einige Warnhinweise gesellten. Doch warum wir den Gefahrenquellen beim Thema Pilze sogar – bevor die eigentlichen Pilz-Superfood-Eigenschaften in Teil 2 folgen – die Initialkolumne widmen, hat triftige Gründe.

Pilzvergiftungen mit schwer(st)en Folgen!

So kann beispielsweise der Verzehr des „nur“ mäßig giftigen Fliegenpilzes im Foto, Symptome wie Sehstörungen, Verwirrtheit, Muskelzuckungen, sowie Krampfanfälle, Ohnmacht und schwere Magen-Darm-Störungen hervorrufen. Sogar tödliche Gefahr geht von dessen „Verwandtschaft“ dem heimischen Knollenblätterpilz aus. Konkret, so Expertenschätzungen sind über 90% der Pilzvergiftungen hierzulande dem grünen oder dem weißen Knollenblätterpilz zuzuschreiben. Beide Arten enthalten übrigens zwei verschiedene Giftstoffarten, nämlich Phallotoxine und Amatoxine – wobei Letztgenannte die potenzielle Lebensgefahr darstellen.

Pilzsuche, ja aber …

Was es weiters unbedingt zu beachten gilt: Pilzesuchen unterliegt in aller Regel entsprechenden Gesetzgebungen, vor allem vonseiten des Forst- und Naturschutzgesetzes. So gelten in unserem „Wanderbundesland“ Vorarlberg Limitationen, sowohl was die Pflück-Uhrzeiten, als auch die Mitnahmemenge pro Person und Tag angeht. In anderen Regionen gibt’s oft Sammelverbote für Naturschutzgebiete oder Beschränkungen für spezielle Pilzarten wie Steinpilze oder Eierschwammerln. Entsprechende Vorinformation ist somit dringend zu empfehlen!

Auf den „Superfood-Kolumnenteil 2“ dürfen Sie sich in Kürze hier freuen.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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