„Kalkulierte“ Urlaubssünden? (Teil 4 von 5)

Klar: spätestens beim Anblick dieser Fotografie und mit den ersten Hinweisen in Bezug auf „Fettnäpfchen“ am Ende des vorangegangenen Kolumnenteils: Ihre „kaloriengeschulten“ Adleraugen werden wohl sofort erkannt haben, welche „Kleinigkeit“ wir bei der Eis-Bestellung leider übersehen hatten. Denn die in der Dessertkarte als „Tiroler Butterwaffel“ am Ende vermerkte „Delikatesse“ eines kalorisch tatsächlich „leicht gebauten“ Joghurt- und Früchteeisbechers verdoppelte (!) quasi dessen Energiebilanz. In anderen Fällen ergab „nur“ die Schlagsahnenkrönung übrigens selbiges.

Tiroler Butterwaffel zur „Dekoration“?

Fakt ist: Bei 460 kcal pro 100 Gramm liefert dieses, meist fettgetränkte und deshalb auch hier „müde über das Eis gelegte“ Gebäckstück, egal ob es unter „French Toast“, „Tiroler Butterwaffel“, „Belgische Waffel“ oder „Jumbo-Waffel“ läuft, freilich das exakte Gegenteil dessen, was Sie sich vermutlich unter gesundem Sommerdessert vorstellen. Selbst bei „nur“ ca. 70 Gramm – wie in unserem Fall.

Qualitätsbutter oder -Sahne? Leider Fehlanzeige …

Was uns im Detail besonders störte? Selbst in an sich erstklassigen Cafés und Restaurants ergaben unsere Nachfragen und Beobachtungen leider immer wieder dasselbe: Nicht etwa Bioprodukte mit ausgeglichenem Fettsäurenspektrum, sondern Großmarkt-Gastromarken und Großpackungen, Tetrapaks & Co. waren bei Milch, Sahne und Butter an der Tagesordnung. Auch die „Buttwaffel-Eier“ stammten aus konventionellen Legebatterien. Klar ist: speziell für Genießer mit entzündungssensiblen Leiden à la Arthritis und Co. ein, im wahrsten Sinne des Wortes „Omega-6-Fettsäuren-Überschuss-Pflaster“! Mehr dazu finden Sie auch in unserer kürzlich veröffentlichten Kolumnenserie unter …

Schmerzfrei durch Omega 3 – aber bitte „Flipperfrei“! (Teil 2 von 2)

Aber bitte OHNE Sahne …

Dass Nahrungsfett generell nicht optimal ist, bewiesen nicht nur jüngste Studien (u.a. Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) in Bezug auf nachgewiesene Leberschädigungen, bishin zur sogenannten Fettleber & Co. Speziell die Kombination mit weißem Zucker – mehr dazu im abschließenden Kolumnenteil – ist dabei ein „Doppel-No-Go“, liefert diese quasi ein Maximum an „leeren“, also mikronährstoffarmen Kalorien und ein zugleich einen minimalen Sättigungseffekt. Die einfachste Lösung? Ein freundliches „Senza crema per favore“ beim Italienausflug oder „Bitte ohne Sahne“. Auch die „Zugaben“, welche Sie, nach exaktem (!) Studieren der Speisen- bzw. Eisdessertkarte, freilich oft ohne weiteres abbestellen können, kann die Kalorienbilanz quasi im Nu um 30 bis 50% reduzieren!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

P.S. Hohe Blutfettwerte & Co. sind generell Ihr Thema? Mag. Pfeiffer‘s® natürlicher Cholesterinsenker könnte auch für Sie eine natürliche und vor allem nebenwirkungsfreie Lösung darstellen.

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