Laufen bis zum „geht nicht mehr“!? (Teil 4 von 6)

»Mein „Lauf-Doc“, wie ich ihn in den Folgewochen augenzwinkernd nennen durfte, blieb für’s Erste, genau wie ich selbst, freundlich, aber ernst. Er deutete auf die feine rot-bläuliche Linie, die sich knapp oberhalb meiner Ferse abzeichnete. Auch mir war diese an jenem Morgen erstmals aufgefallen. Sie kam wohl simultan mit den deutlich schlimmeren, stechenden Schmerzen. Da wolle er ausschließen, dass nicht doch der Knochen was abgekriegt hat, und hätte gerne ein „MR-Bildchen“, meinte er. Was denn Fuß gebrochen, Kernspintomographie, Gipsbein …? Ich war perplex und warf verunsichert ein, dass ich mir vor Jahren die Hand beim Skifahren gebrochen hatte und doch sofort bzw. im selben Augenblick wusste, dass … und dieses Mal war ich doch nur joggen … Doch der „Doc“ konterte.

Stechende Schmerzen und „Fragezeichen“ …

Er erklärte mir, dass es von Knochenmarködemen über Stress- und Überlastungsfrakturen eine Reihe „feiner“ Knochenverletzungen gibt und dass, was mir ebenfalls neu war, diese vor allem bei Läuferinnen, so seine Erfahrung, recht verbreitet sind. Überzeugt und mit einer Überweisung verließ ich seine Praxis. Was er mir außerdem verschrieben hatte? Eine Schmerztablette solle ich mir in der ersten Nacht gönnen und die Schmerzsalbe durfte bis auf weiteres zusätzlich „drinbleiben“. Ansonsten, was für mich jedoch an jenem „Humpel-und-Stechschmerz-Tag“ ohnehin selbsterklärend war, bat er mich um Ruhe und Regenerationsdisziplin. Last, but not least: Zum nächsten Termin, der stattfinden sollte, sowie die „Bilder“ fertig wären, solle ich bitte auch meinen neuen Laufschuhe mitbringen …

Kernspintomographie für umfassende Diagnostik …

Ich hatte großes Glück. Die Klinik, welche die MRI-Diagnosen vornahm, hatte, aufgrund eines Patienten, der wohl kurzfristig seinen Termin abgesagt hatte, noch am selben Nachmittag ein „Plätzchen für mich in der Röhre frei“. Auch mein Mann war beruhigt, ob der umfassenden Diagnostik, welche der „Doc“ eingeleitet hatte. Bereits in der Nacht ahnte ich, dass die Krankenkasseneuro keinen „Nullbefund“ zeigten, denn mein Zustand besserte sich, sogar mit der Schmerztablette, zumindest subjektiv gefühlt, nachts absolut nicht. Nach dem Abholen der „Bilder“ vormittags saß ich so, mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend, bereits am nächsten Nachmittag zum zweiten Mal auf dem „Lauf-Doc-Untersuchungstisch“. «

Die Fortsetzung folgt freilich auch dieses Mal in Kürze hier!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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