Schlafgestörte und depressive Jugendliche „dank“ Smartphone!? (Teil 2 von 8)

362 Schüler (55,2%) und Schülerinnen (44,8%) zwischen 12 und 17 Jahren (Durchschnitt 14,8 Jahre) aus insgesamt 42 höheren öffentlichen Schulen und Bildungszentren der Nordwestschweiz. So ein Überblick über die, in der Initialkolumne erwähnte, Testgruppe. Das Einverständnis und auch die Mithilfe der Eltern bei den Beobachtungen und dem Ausfüllen der Fragebögen war übrigens eingeholt und freiwillig gewährleistet. Die Studie, welche somit sehr wohl als repräsentativ bezeichnet werden darf, klärte, wie ebenfalls kurz erwähnt, zuerst primär die Frage, ob allein die Verfügbarkeit eines Smartphones den Schlaf der Jugendlichen negativ beeinflusst.

Schlafstörungen? „Zweibuchstabenantwort“ lautet eindeutig „Ja!“

An dieser Stelle schweifen wir direkt und bewusst von der Schweiz zu allen weltweiten, teils auch topaktuellen Studien, die wir im Zuge der Recherchen für diese Kolumnenserie lesen durften, ab. Die „Zweibuchstabenantwort“ darauf, sowohl was die Schlafdauer, als auch die Schlafqualität angeht, lautete und lautet glasklar: Ja! Was die Schweizer damals übrigens betonten, nämlich dass, im Gegensatz zu Internetfreien Mobiltelefonen, besonders die Smartphones als äußerst problematisch einzustufen sind, ist heutzutage – Hand auf’s Herz – wohl ohnehin nur noch von hypothetischer Bedeutung. Die Marktdurchdringung durch Smartphones ist inzwischen wohl quasi „100%ig erfolgreich“ erfolgt – selbst Seniorenhandys sind per 2018 meist „Internetfit“.

Das Smartphone darf mit ins Bett …?

Was die Alters- bzw. konkret die „Youngsters-“Fokussierung der eidgenössischen Forscher angeht: Es zeigte sich auch in vergleichbaren Untersuchungen, dass Schüler – ca. im Teenageralter – was Smartphone- und Internetsucht betrifft, tatsächlich die Gefährdedsten sind. Dies gilt auch für die „Online-Versuchung im Schlafzimmer“. Fazit ist: Fehlen klare Regelungen darf der „digitale Begleiter“ auch mit ins Bett. Jedoch zeigten sich hier in manchen U.S.-Studien primär auch bei den Erwachsenen aller Altersstufen absolut keine Abweichungen – Schlafdefizite und -Störungen inklusive. Umso bedenklicher ist dies, da speziell Eltern hier freilich eine Vorbildrolle zu erfüllen haben. Sie stutzen? Auch Sie lesen diese Kolumne evtl. als Erziehungsberechtigte/r und wollen für’s Erste einen „Lagecheck“ über sich selbst bzw. Ihr Internetverhalten?

„Generation Smartphone“ gefährdet Kindergesundheit! (Selbsttestzugabe)

… lautet der Direktlink zu einem Soforttest.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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