Wie ein Fisch im Wasser, einfach … schwimmen! (Teil 6 von 7)

»Was aus meiner Sicht vor Inanspruchnahme einer der nun folgenden Möglichkeiten des „Wiederschwimmenlernens“ für Erwachsene abgeklärt werden sollte: Ein Teil des Schwimmunterrichts hat außerhalb des Wassers zu erfolgen. Denn nicht nur bei den Antagonistenmuskeln haben zahlreiche Wiedereinsteiger, wie erwähnt, Nachholbedarf. Auch bei der Beweglichkeit und Gelenksmobilisation gilt es im Vorfeld meist einiges „auszubügeln“, damit auch die Schwimmtechnik zukünftig natürlich und ökonomisch gelingt. Erneut eine gute Nachricht: Wenige Minuten dynamisches Dehnen, in ein Aufwärmprogramm samt Ganzkörpergymnastik vor dem Schwimmen, sowie ca. weitere 20 Minuten allabendliches, statisches Stretchen, z.B. vor dem Fernseher und in den allermeisten Fällen ist die Sache innerhalb weniger Wochen im Lot.

Mehr als „nur“ der Schwimmkurs …

Allerdings wollen auch diese Inhalte, genau wie freilich das Schwimmen selbst, technisch exakt vermittelt, respektive individuell adaptiert, erlernt werden. Wie ist dieses hohe Ziel zu erreichen? Am einfachsten und oft auch zielführendsten ist die Anfrage bei einer lokalen Schwimmschule, welche auch Kinderkurse anbietet. Was viele nicht wissen: Meist gibt’s dort auch unterschiedlichste Kursangebote für Erwachsene, sowie persönliche 1:1 Schwimmcoachings. Letztere sind zwar etwas kostspieliger, dafür kümmert sich ein Trainer, respektive ein versierter Schwimmlehrer gezielt auch um die jeweiligen, erwähnten eventuellen Schwachstellen. Nicht unerwähnt sollte weiters der Schwimmclub bzw. -Verein bleiben. Auch hier gibt’s oft entsprechende Wiedereinsteigerangebote und in Folge – speziell für alle, die zur Motivation auch andere Aktive um sich lieben – Schwimmtreffs & Co. auf freiwilliger „Mitschwimm-Basis“!

Krankenkassenfinanziertes, verlängertes Traum-Schwimm-Wochenende!?

Zu meinem versprochenen Geheimtipp? Auch die Krankenkassen und -Versicherungen erkannten in den vergangenen Jahrzehnten: Laut eindeutiger Langzeitstudie steigt die grassierende Bewegungsarmut in unserer Gesellschaft bereits mit Mitte 20, was für sie freilich zu einer wahren Kostenlawine durch „Zivilisationsleiden“ in der Folge führt. Eine der Gegenstrategien: Sport- oder Aktiv-Camps, bei denen unter fachkundiger Leitung, meist an einem verlängerten Wochenende in einem Sporthotel oder -Ressort gezielt Gesundheitssport vermittelt wird. Das Tolle: zu den „Klassikern“ wie Nordic Walking, Wandern, Radfahren gesellte sich, so meine Recherchen, in den vergangenen zwei Jahren auch zusehends das Schwimmen. Bei manchen Angeboten ist sogar ein Sportarzt anwesend, welcher am ersten Tag eine Initialuntersuchung vornimmt. Bingo! Damit sind quasi alle bisherigen Empfehlungen meinerseits im Idealfall an nur drei oder vier Tagen „abgehakt“. Was, ob des Gebotenen, in zahlreichen Fällen den Selbstbehalt betrifft: Meiner Meinung nach oft kaum mehr als ein Unkostenbeitrag – auch finden speziell die Schwimm-Camps oft in erstklassigen Thermenhotels statt – somit ist etwas „Entspannungsurlaub inklusive“ garantiert!«

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © DORNBIRN TOURISMUS & STADTMARKETING GMBH

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