Wie ein Fisch im Wasser, einfach … schwimmen! (Teil 7 von 7)

Wie üblich geht’s ohne Vorrede unsererseits direkt ins Finale Grande der unzähligen, wertvollen Tipps vonseiten unseres Schwimmtrainers, bei dem wir uns schon an dieser Stelle in aller Form bedanken!

»Bereits nach drei bis vier Wochen stellt sich bei den allermeisten Wiedereinsteigern in den Schwimmsport eine Ökonomisierung der Schwimmbewegung ein. Das Schwimmen geht fortan völlig „gedankenfrei“ vonstatten, die Bewegung fühlt sich ureigen und natürlich an, das Gehirn hat „Leerlauf“ – die Gedanken sind, im Idealfall im Flow!

Vom Flow zum Motivationsplateau?

Jedoch gibt’s speziell an dieser Stelle eine Kehrseite der Medaille. Durch das „Nicht-mehr-über-die-Technikkorrekturen-Nachdenken-müssen“ wittert oft der innere Schweinehund, den auch Sarah bereits erwähnte, seine nächste Chance. Mit Fragmantren wie „… wie lange ist’s noch bis zum Schwimmschluss um Viertel nach …?“, „… sind 10 Schwimmbahnen-Längen heute wirklich notwenig …?“, oder „… ist Dir nicht auch langsam kalt …?“, sabotiert dieser zusehends die Schwimmmotivation. Einem solchen, somit drohenden Motivationsplateau zu begegnen, bzw. es am Besten von vornherein zu vermeiden, ist wesentlich einfacher als die meisten denken. Das Zauberwort lautet Abwechslung! Den kindlich-intuitiven „Riecher“ hatte beispielsweise wohl von Anfang an Sarahs Sohn Andreas. Nach jeder Bahn kurz zu ruhen, um dann mit neuem Elan wieder reinzustarten, ist aus Sicht der Trainingslehre nichts anderes als ein Intervalltraining. Dieses kann ebensoviel Spaß machen, wie das sogenannte Fahrtenspiel, bei dem während des Schwimmens die Intensität, respektive das Tempo variiert wird. Freilich bietet es sich auch an, verschiedene Schwimmstile zu kombinieren – also etwa eine Bahn in Brust-, eine in Kraulschwimmtechnik zu meistern.

„Schwimmspielzeug“ nicht nur für Profis!

Was das Foto anbei zeigt? Klar doch: Trainingshilfen „nur für Profis“. Meine Meinung: nicht unbedingt! Andreas kennt das eine oder andere „Schwimm-Wasserspielzeug“ vermutlich ohnehin noch aus seinem Winterschwimmkurs und auch für Sarah gilt: Gezielt eingesetzt und im Idealfall nach versierter Erstinstruktion durch einen Schwimmlehrer oder -trainer können diese „Tools“, genau wie die oben beschriebenen Strategien, ebenfalls dafür sorgen, grenzenlose Varianten in ihren Schwimmsport zu bringen. Drei konkrete Beispiele: „Paddles“ erfordern wesentlich mehr Oberkörpereinsatz, da sie quasi die Handflächen „vergrößern“. Genauso indirekt zu mehr Armkraft verhilft ein „Pullbuoy“, der, aktiv zwischen den Oberschenkeln gehalten, die Wasserlage des Körpers stabilisiert und zugleich den Auftrieb der Beine steigert. Für stärkere Beinaktivität prädestiniert ist das Schwimmbrett, welches den Oberkörper entlastet. Somit wünsche ich euch und allen euren Lesern: viel Spaß am immer wieder auf’s neue reizvollen Schwimmsport!«

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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