10 Tipps für ein „einfach glücklicheres“ Leben! (Teil 12 von 12)

Tipp 10: Bitte keine „digitalen Schönwetterfreunde“ für’s reale Leben!
Der Drang mancher Mitmenschen, einem echten oder imaginären Publikum ein kompromisslos-perfektes und überglückliches Leben vorzugaukeln, repräsentiert in der Psychologie ein seit jeher bekanntes Phänomen. Was jedoch im vergangenen Jahrzehnt einen noch nie zuvor in der Menschheitsgeschichte da gewesenen Boom erlebte, ist die Anzahl an „Bühnen“ sowie die, teilweise sogar dankbar interagierenden Zuschauermengen, die sich derartigen „Märchenprinzen und -Prinzessinnen“ bieten. Klarer Fall – die Rede ist freilich von den omnipräsenten Social-Media-Portalen im Internet und deren „Freunde“ beziehungsweise „Followern“. De facto ist Selbstdarstellung eine Persönlichkeitsfrage und per se nichts Verbotenes, selbst wenn dies, mit professionellem, respektive finanziellem Hintergrund, als sogenannter „Influencer“ (vom Englischen „to influence“, also „beeinflussen“), bei Facebook, Instagram & Co. geschieht.

Unglücklich und einsam „dank“ professioneller Influencer im Internet?

Problematisch werden solche „digitalen Immer-Schönwetterfreunde“ mit ihren, von hochglanzmanipulierten Fotos, Videos und gefinkelten Webmarketingmethoden begleiteten Illusionen eines scheinbar makellosen Beverly-Hills-Life-Styles jedoch dann, wenn sie andere damit ins Unglück treiben. Dass dies keine schwarzmalerische Theorie darstellt, bewiesen in den vergangenen Jahren mehrere Studien, die wir bei den Detailrecherchen für diese Kolumnenserie unter anderem im „British Journal of Social and Clinical Psychology“ fanden. So kurierten beispielsweise, im Zuge einer aufsehenerregenden Expertise, Psychologen an Depressionen und Einsamkeit leidende junge Erwachsene „nur“ dadurch, indem sie deren maximale tägliche Nutzungsdauer diverser Social-Media-Dienste auf 10 Minuten limitierten.

Frei von Depressionen mit 10-Minuten-Limitationen bei Social-Media-Diensten!

Die Begründung der Behandlungserfolge vonseiten der Experten liest sich logisch nachvollziehbar: Social-Media-Portale fördern nun einmal – nomen est omen – soziale Vergleiche. Diese können rasch zum Trugschluss verleiten, alle anderen führten anscheinend ein weit glücklicheres und erfüllteres Leben, was oftmals eine generelle Unzufriedenheit mit dem eigenen Dasein hervorruft. Daraus entstehen leider in manchen Fällen diverse psychische Disbalancen. Am schärfsten in der Kritik landete, bei Studien wie diesen, übrigens der von Influencern am intensivsten polarisierte Onlinedienst Instagram. Welche konkreten Empfehlungen die Wissenschaftler aus den Erkenntnissen ableiteten? Frei zitiert brachte eine Studienleiterin den Sachverhalt mit „Weg mit dem Smartphone – ab zu den Menschen in Deinem Leben!“ kurz, prägnant und persönlich auf den Punkt.

Weitere Fakten, Ratschläge und Detailinformationen zu diesem Themenbereich finden Sie in einer Kolumnenserie sowie in einer www.AlternativMedizinPodcast.eu/… MP3-Audiocast-Episode unter den Direktlinks …

„Smartphone-Sendepause“ innerhalb einer Woche! (Teil 1 von 2)

… und …

Sendung 42: Internet- und Smartphone-Sucht

Abschließend gibt’s vonseiten des Stadtapotheke Dornbirn Redaktionsteams wie immer ein riesiges DANKESCHÖN an unseren befreundeten Psychologen und Mentaltrainer, für die absolut wertvollen „High-End-Feinschliffe“ die er zu mehreren, der soeben beschriebenen Tipps beisteuerte.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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