10 Tipps für’s traumhafte Ein- und Durchschlafen (Teil 10 von 11)

Tipp 9: Das Schlafklima als Schlüsselkriterium zur optimalen Schlafqualität!
In der ersten Hälfte der Nacht senkt unser Körper seine Kerntemperatur auf das, aus 24-Stunden-Perspektive, tiefste Niveau. Simpelst beschrieben gibt er Wärme von innen nach außen ab und bedient sich dabei unserem primären Temperatur-Regulationsorgan, der Haut. Diese erwärmt sich – manche schwitzen in den initialen Schlafphasen leicht. Während der zweiten Nachthälfte bereitet uns der Organismus, langsam aber sicher, für’s Aufstehen vor, was auch das Wiedererwärmen des Körperkerns inkludiert. Logischerweise kühlt somit die „Außenhülle“, die Haut wieder ab und manchmal sogar fröstelnd verstecken wir uns meist intuitiv unter einer wärmenden Bettdecke.

Mit feucht-kalten Albträumen in die zweite Nachthälfte? Bitte nicht!

All jene, die sich in der Vergangenheit schon zu nachtschlafender Stunde plötzlich unangenehm feucht-kalt im Bett vorfanden, erahnen, nach diesen Zeilen, vermutlich bereits die Erklärung für dieses Phänomen. Klarer Fall! Das Dampfen und leichte Schwitzen unserer Haut entzieht dem Körper, binnen der ersten Nachtstunden, circa einen halben Liter Feuchtigkeit. Befindet sich diese nun teilweise noch im Schlafumfeld, während die Haut wieder auf „kalt“ umschaltet, resultiert daraus ein „real-fröstelnd-nasses Albtraumintermezzo“, das in die zweite Nachthälfte führt, welche uns eigentlich himmlische Traumschlafstunden bescheren sollte. Exakt dies zu verhindern definiert einen Optimierungsprozess, der sich Schlafklimalehre nennt.

Matratze, Bettdecke, Kissen & Co.: Ein Fall für den Fachhändler!

De facto lässt es sich nur in einer trockenen Schlafumgebung auch warm schlafen, weshalb leicht nachzuvollziehen ist: Die Feuchtigkeitsableitungsfähigkeit von Matratze, Bettdecke, Kissen & Co. spielt eine essenzielle Rolle bei der Verbesserung der Gesamtschlafqualität. Zu den diesbezüglichen Klassikern bei den Matratzen zählen offenporige beziehungsweise offenzellige Latex-, Taschenfedern- und Kaltschaummatratzen – bei Bettdecke und Kissen sind dies hochwertige Daunenprodukte. Zusätzlich gab’s jedoch, speziell im vergangenen Jahrzehnt, unzählige, hoch interessante Innovationen am Bettenmarkt, zu welchen der Fachhändler gerne im Detail berät. Apropos Fachhändler: Beim Bett und dessen Ausstattungsbestandteile geht’s um die Gesundheit, weshalb eine individuelle, persönliche Unterstützung vonseiten eines Experten respektive eines darauf spezialisierten Unternehmens, quasi ein MUSS für „Besserschlafmotivierte“ darstellt. Als obligatorisch gibt sich dieses Vorgehen in unseren Augen für Asthmatiker und Allergiker. Hier gilt der Grundsatz, lieber ein Zertifikat und/oder Gütesiegel zu viel als zu wenig!

Schlafexpertentipp: atmungsaktive Sportbekleidung als Pyjama!

Bleibt noch die Frage, was vorhin in unserer Aufzählung mit „& Co.“ gemeint war? Ein renommierter Schlafexperte, der uns bei der Ausarbeitung dieser Kolumnenserie bei manchen Punkten, so auch zu diesem, beratschlagte, legte uns einen Schlafklima-Tipp in Bezug auf Schlafbekleidung ans Herz. Seiner Erfahrung nach lohnt es sich, vor allem für alle, die nachts zum Schwitzen und/oder Frieren im Bett neigen, auf atmungsaktive Sportbekleidung, anstatt auf konventionelle Baumwollpyjamas zu setzen. Neben der Temperaturneutralisierung kann diese im Idealfall auch die allgemeine körperliche Regeneration fördern.

Last, but not least: Zwei themenverwandte MP3-Audiocast-Episoden aus dem www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendungsarchiv finden Sie unter …

Sendung 34: Die Haut …

… sowie …

Sendung 3 – Allergien und Unverträglichkeiten

Abschluss-Kolumne 11 erwartet Sie in Kürze hier!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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