10 Tipps für’s traumhafte Ein- und Durchschlafen (Teil 7 von 11)

Tipp 6: Wie der Tag, so die Nacht?
Bereits beim vierten Tipp erwähnten wir vorhin, dass das empfundene Lebensglück indirekt auch die Schlafqualität beflügeln kann. Definitiv profitiert ein traumhafter Nachtschlaf normalerweise von einem sprichwörtlich gesunden Mix aus positiven Stress- beziehungsweise Eustressphasen untertags, gepaart mit einigen verdienten Pausen dazwischen. Kurzum: Die Nachtruhe liebt all jene, denen der Feierabend auch Grund zum Feiern gibt, und sei es „nur“ darüber, mit dem erbrachtem Tagwerk sowie den Liebsten um sich, glücklich, zufrieden und so mit sich selbst im Reinen zu sein.

Das Leben: keine Dauerabfolge von Urlaubstagen im Vergnügungspark …

Selbstverständlich wäre es weit vermessen, an dieser Stelle eine Art „Kompaktrezept“ zu präsentieren. Das Leben versteht sich nun einmal nicht als Dauerabfolge von Urlaubstagen im Vergnügungspark. Dennoch gibt’s drei Strategien, anhand derer Beachtung es wesentlich leichter fällt, die gesteckten Tagesziele, ob im geistigen oder körperlichen Bereich, zu erreichen und zugleich „Pluspunkte“ für den Nachtschlaf zu ernten: Erstens gilt es, Herausforderungen, wann immer möglich, mit Zeitfenstern zu koordinieren, die den persönlichen Präferenzen sowie idealerweise den von Mutter Natur dafür vorgesehenen Tageszeiten, laut der inneren biologischen Uhr, entsprechen. Nicht-Stammleser verweisen wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere ausführliche Berichterstattung zu diesem Themenkomplex, welchen wir im Februar unter der Kolumnenserie „Per optimiertem Tag-Nacht-Rhythmus durch’s neue Jahrzehnt!“, deren Initialkolumne sich unter …

Per optimiertem Tag-Nacht-Rhythmus durch’s neue Jahrzehnt! (Teil 1 von 12)

… findet, publizierten.

Die friedliche Nacht belohnt „Gewohnheitstiere“!

Zweitens belohnt die friedliche Nacht in aller Regel jene, die der Volksmund als „Gewohnheitstiere“ betitelt, die also normalerweise regelmäßige Tageszeiten für deren Aktivitäts- und Pausenzeiten einhalten. Ideal, so die Schlafforscher, wären, an sieben Tagen pro Woche, circa dieselben Zeiten für’s Aufstehen und Zubettgehen, für die Hauptmahlzeiten, die körperlich aktivsten Phasen sowie die „große Pause“ – eventuell mitsamt Mittagsschlaf. Mehr zum Thema „Power-Nap“ erfahren Sie im nächsten Tipp, doch gilt generell: Diese, soeben gelisteten, fünf Tagesfixpunkte beeinflussen unsere Schlafqualität am essenziellsten. Liest sich nach einem relativ langweiligen Dasein? Der Nachtschlaf, so zeigen es eindeutige Studien, dankt’s im Normalfall!

Persönliches Stressmanagement oder „Die Krise als Chance“ …

Die dritte Strategie ordnet sich den zwei vorangegangenen über und nennt sich kontinuierliches Optimieren des allgemeinen, persönlichen Stressmanagements. Das Stichwort „Stressmanagement“ fiel bereits vorhin in Teil drei dieser Kolumnenserie unter …

10 Tipps für’s traumhafte Ein- und Durchschlafen (Teil 3 von 11)

… in Bezug auf die professionelle Schlafstörungsbehandlung, denn de facto gilt: Wer sich beispielsweise häufig mit privaten oder beruflichen Konflikten konfrontiert sieht, unter hohem Zeit- und/oder Erfolgsdruck steht, sich oft überfordert fühlt oder nicht mehr von der Arbeit „abschalten“ kann, neigt auch eher zu Schlafproblemen. Im Gegenzug kann sich somit das konsequente Vermeiden, zumindest von unnötigen, vielleicht sogar selbst provozierten, negativen Disstress-Situationen als Schlafförderer par excellence auswirken. Im Idealfall lassen sich, frei nach der fernöstlichen Lebensweisheit „Die Krise als Chance zu sehen“, derartige Stressoren auch in positive Herausforderungen und Wachstumsmöglichkeiten verwandeln, beziehungsweise uminterpretieren …

Fortsetzungsteil 8 folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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