10 Tipps: Stärker sein im Leben dank gesteigerter Resilienz! (Teil 17 von 18)

Tipp 8: Schluss mit einschränkenden Glaubenssätzen! (Fortsetzung)
Die idealen Zeitpunkte zum Neu- und Umformulieren sind meiner Erfahrung nach, neben Resilienztrainingsübungen selbst, wie beispielsweise der in Tipp vier erwähnte »Simple Spaziergang als Resilienztrainings-Methode par excellence«, genussvoll „verträumte“ Morgen nach optimalen Nächten. Beachten Sie dazu bitte auch den sechsten Tipp »Wie die Nacht, so die Resilienz?«. Beim Formulieren gilt es erstens zu berücksichtigen, stehts positiv zu bleiben – schließlich geht’s ja auch um einen „positiven Glaubenssatz“! Vermeiden Sie also Worte wie „nicht“ oder „kein“. Das in meinen Augen Wichtigste: Die Formulierung muss IHRER Persönlichkeit, Ihrer individuellen Lebenssituation und auch Ihren anstehenden Zielen entsprechen. Am konkreten Beispiel meines Freitagsmorgen-Glaubenssatzes „Es handelt sich um MEINE kleine, private Corona-Krise, die ICH meistern werde!“ erklärt: Sie fragten sich eventuell bereits mehrfach im Verlauf dieser Artikelserie warum ich nicht von vornherein „Die Krise als Chance“, sinngemäß direkt als Option, mitintegrierte – schließlich bin ich doch Resilienzexpertin? Ganz ehrlich? Es war mir damals, zumindest unmittelbar nach dem Aufwachen – im wahrsten Sinne des Wortes – noch zu früh und ich war tatsächlich vorerst glücklich mit dem Ziel, „nur“ die, für mich noch nie in dieser Form da gewesene Krise mitsamt Lockdown, in allen Lebensbereichen, souverän zu meistern!

Glaubenssätze, die der individuellen Lebenssituation und den anstehenden Zielen entsprechen …

Allerdings … wie Sie es aus dem Lockdown-Report teilweise wissen und was ich nun im Detail ausführe: Allein das weitere Reflektieren und bewusste, überzeugte, innerliche Wiederholen dieses Glaubenssatzes an jenem Freitagmorgen führte tatsächlich dazu, dass ich bereits kurz nach dem Aufstehen fest entschlossen war, »… die Situation nicht nur „irgendwie zu überstehen“, sondern, wenn möglich, die neuen Gegebenheiten als Chancen zum Wachstum wahrzunehmen und für mich positiv lebensbereichernd umzusetzen …«! Die Glaubenssatzbedeutung erweiterte sich in diesem Fall also de facto innert weniger Minuten. Was das Denkmuster für mich in den weiteren Details definierte? Freilich NICHT, dass ich das Virus fortan auf die leichte Schulter nahm und meine eigene Gesundheitsprävention sowie den Schutz meiner Mitmenschen durch das penible Einhalten der gegebenen Sicherheitsmaßnahmen vernachlässigte! Es ging schlichtweg um Folgendes: Ich wollte mich als Selbstständige, jedoch auch als Person an sich, primär auf jene Bereiche der Krise konzentrieren, die ich, in Anbetracht meiner Ressourcen und Kompetenzen, auch definitiv SELBST beeinflussen konnte!

Auditive Ideenquellen für positive Glaubenssätze …

Sie fragen sich eventuell noch nach Ideenquellen für kreativ-positive Glaubenssätze? Ein „CD-Tipp am Rande“, den ich bei einer meiner NLP-Ausbildungen aufschnappte, führte mich zum mit Abstand meist gehörten Tonträger meines Lebens. Es handelt sich um die CD »Guten Morgen: Das musikalische NLP-Programm für Morgenmuffel«. Ich höre die gut 15-minütige „absolut motivierende, Proaktiv-Motivations-Dusche“, wie ich sie nenne und die vor lauter positiver Glaubenssätze nur so strotzt, nicht nur ab und zu morgens, sondern auch beispielsweise bei der Hausarbeit. Erraten! Exakt so schaffte ich es, selbst an jenem mehr als durchwachsenen Lockdown-Donnerstag, sogar bei der Küchenarbeit mächtig Spaß zu haben. Damals gönnte ich mir den Track gleich zweimal in Folge. Selbstverständlich soll dies keine Werbung, sondern nur ein Beispiel von vielen sein. Suchen beziehungsweise googeln Sie einfach nach „Audio-CD Glaubenssätze“ und finden Sie IHREN „Glaubenssatz-Vorbild- und Motivationssoundtrack“. Alles was es zu beachten gilt: Ändern Sie die Formulierungen erstens auf IHREN Sprachgebrauch, respektive auf Ihnen geläufige Worte und Ihre Ziele ab und formulieren Sie diese, wenn notwendig, vor allem in die erste Person um. Ein Beispiel: Aus „Heute ist der perfekte Tag, um Deine Fähigkeiten mit ganzem Herzen für Dich und andere einzusetzen“ wird „Heute ist der optimale Tag, um meine Fähigkeiten mit ganzem Herzen für mich und andere einzusetzen!“

Tipp 9: Systematisches Verankern von Glaubenssätzen im Unterbewusstsein!
Um maximal von einem neuen oder optimierten Glaubenssatz zu profitieren, gilt es, die „Positiv-Version“ möglichst rasch im Unterbewusstsein zu verankern! Ein NLP-Mentor lehrte mich dazu vor einigen Jahren eine Methode, die er „3-1-3-Verankern“ nannte. Dabei geht’s nicht nur – wie der Name schon vermuten lässt – um die Verankerung von Glaubenssätzen. Wie ich es bereits im dritten Tipp kurz ankündigte: Auch das bewusste Wahrnehmen von „kleinen und großen Alltagserfolgen“, erhält damit quasi noch einen hoch effektiven „NLP-Feinschliff“. Aufgrund der absolut überzeugenden Erfolge, die ich selbst und vor allem meine Seminarteilnehmer und Private-Coaching-Klienten in den vergangenen Jahren via „3-1-3“ verbuchten, stand mein Entschluss fest: Selbstverständlich gebührt diesem „exklusiven NLP-Werkzeug“ in meinem Buchprojekt, ein eigener „Schlüssel zur Resilienzsteigerung“ – und auch in diese Kolumnenserie durfte sie freilich als separate Resilienztrainings-Methode einfließen. Lassen Sie sich überraschen: Auch Ihnen könnte es dadurch gelingen, sogar hartnäckig über die Jahre „eingeschliffene“ negative Glaubenssätze durch völlig neu definierte Denkmuster oder durch „optimierte Positivversionen“ zu ersetzen!

Per „3-1-3“ negative Glaubenssätze durch „Positiv-Versionen“ ersetzen!

Die erste „drei“ steht für mindestens dreimaliges „Ins-Bewusstsein-Rufen“ des Glaubenssatzes pro Tag. Dazu genügt ein simples „daran Denken“ – alternativ, wenn sich die Gelegenheit bietet, auch ein lautes Aussprechen. Ein Tipp: vor allem beim Aussprechen können Sie den Verankerungseffekt verstärken, indem Sie das Denkmuster, mit einer für Sie und zum Inhalt des Satzes passenden, körperlicher Geste (zum Beispiel beide Arme „siegermäßig“ weit ausbreiten) unterstützen. Die optimalen Zeitpunkte? Fürs „daran Denken“ – wobei Sie sich idealerweise, bei mindestens einer der drei Gelegenheiten, den Glaubenssatz gleich mehrfach in Folge intensiv ins Bewusstsein rufen sollten: Das morgendliche Aufwachen, ein Power-Nap sowie die allerletzten Minuten vor dem Einschlafen. Fürs laute Aussprechen, eventuell inklusive „Siegergeste“, bietet sich freilich ein „Resilienztrainings-Spaziergang“ an.

Der finale, 18. Teil dieser Artikelserie erwartet Sie in Kürze hier!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Zurück zur Startseite