10 Tipps: Stärker sein im Leben dank gesteigerter Resilienz! (Teil 18 von 18)

Tipp 9: Systematisches Verankern von Glaubenssätzen im Unterbewusstsein! (Fortsetzung)
Was ich anhand meiner eigenen „3-1-3-Erfahrungen“ und jener meiner Seminarteilnehmer und Private-Coaching-Klienten bereits x-fach erlebte: Ein simpler Reminder, beziehungsweise Erinnerungshinweis, kann das Minimum des dreimaligen, wie erwähnt idealerweise jeweils mehrfach wiederholte, „Ins-Bewusstsein-Rufen“ oder laute Aussprechen des Glaubenssatzes pro Tag, oft postwendend auf zehn oder noch mehr „Gelegenheiten zum Einüben“ befördern. Konkret: ob auf einem Post-it unter’m Monitor, oder per abwaschbarem Flüssigkreide-Marker auf einer Fensterscheibe „provisorisch verewigt“. Ich sage nur: Solche Hinweise könnten auch für Sie pures „Dran-Erinnerungs-Gold“ wert sein. Ein Tipp: Es genügt, beispielsweise wenn Sie den Glaubenssatz als kleines Geheimnis für sich bewahren wollen und Sie das traute Familien-Eigenheim dennoch mit Remindern zieren, auch ein prägnantes Symbol. Zum Beispiel könnte ein strahlender Smiley am Küchenfenster Sie quasi „automatisch“ und mehrfach untertags an Ihren zu verankernden Glaubenssatz „Ich bin kerngesund und 100%ig leistungsfähig!“ erinnern.

Glaubenssatz und dadurch verbuchter Erfolg effektiv kombinieren …

Für die „Eins“ beim „3-1-3-Verankern“, ist, eventuell auch in Ihrem Fall etwas Geduld angesagt. Dieser Punkt kommt nämlich erst dann zum Zug, wenn sich der erste reale Erfolg, den Sie eindeutig dem neuen oder optimierten Glaubenssatz zuordnen können, einstellt. Seien Sie jedoch, speziell in den ersten Tagen, bitte nicht zu anspruchsvoll. Jeder kleine „Treffer“ zählt! Die Erfolgs-und-Glaubenssatz-Kombination integrieren Sie anschließend, idealerweise in die „Übe-Minuten“ direkt nach dem morgendlichen Aufwachen und, falls machbar, eventuell zusätzlich in den Power-Nap untertags. Konkret stellen Sie sich dafür in Ihrem inneren „Kopfkino“ eine Kurzversion des Erfolgserlebnisses, so lebhaft als möglich, vor und der „Soundtrack“ beziehungsweise der „innere Jubelruf“ ist …? Erraten! Ihr Denkmuster. Ebenfalls kann die „Glaubenssatz-Erfolgs-Kombi“ in Ihrem Erfolgs-Journal vermerkt werden. Wie lange behalten Sie dieses Prozedere bei? Bis sich der nächste, noch fulminantere Erfolg einstellt – anschließend dient dieser als neuer „Mit-Verankerungs-Erfolg“. Die gesamte Übung – dafür steht die finale „Drei“ der Methode – dauert drei Wochen in welchen tagtägliches, konsequentes Üben angesagt ist, wobei, so meine Erfahrung, auch ein Monat sinnvoll sein kann. Sie wollen das Thema Glaubenssatzverankerung noch einen Level weiter anheben? Dann erlernen Sie mit einem Psychologen oder Mentaltrainer eine Methode zur Tiefenentspannung, deren Wirksamkeit als wissenschaftlich erwiesen gilt. Bestes Beispiel: das Autogene Training. Damit lassen sich unter anderem auch exzellent positive Glaubenssätze möglichst optimal im Unterbewusstsein verankern.

Tipp 10: Kreatives und generationenübergreifendes Lebenswerk Resilienz
Klarer Fall! Für manche der, in dieser Kolumnenserie erwähnten Kompetenzstufen, benötigen auch Sie vermutlich mehr als „nur“, Ihre normalerweise stets unlimitierten geistigen Ressourcen. So kann die „digitale Kompetenz“ beispielsweise die Teilnahmegebühr für ein Webinar sowie den Laptop erfordern – wir sprechen also von außerdem notwendigen finanziellen und physischen Ressourcen. Zugegeben: speziell in einer Krisensituation vielleicht auch in Ihrem Fall ein schwerwiegender Aspekt. Ein klarer Ausnahmeklassiker, der sich definitiv als Geistige-Ressourcen-Kompetenz par excellence qualifiziert, ist jedoch die „kreative Kompetenz“. Alles was Sie dazu, neben dem eigenen Willen zum eventuell grundsätzlichen „Um- und Weiterdenken“, benötigen, ist vermutlich auch in Ihrem Fall das soziale Naheumfeld! Übrigens, an dieser Stelle möchte ich noch ein Faktum klar stellen: Mitmenschen, und somit auch einen Resilienzfaktor à la „Soziales Netzwerk aufbauen und pflegen“, hat nach meiner „Auffassung der Welt“, im Gegensatz zu anderen Expertenansichten, übrigens absolut nichts mit einer Art „Ressource“ zu tun. Für mich versteht es sich von selbst, dass es, auch wenn dies „nur der theoretischen Korrektheit zuliebe“ geschehen soll, im wahrsten Sinne des Wortes unmenschlich ist, meine Mitmenschen als Ressource auch nur „anzudenken“. Diese repräsentieren für mich vielmehr eine unvergleichliche und wertvolle, sprichwörtliche „Gesamtlebenskomponente“! Ich könnte mir gut vorstellen, dass es Ihnen genau so ergeht … bitte bleiben Sie dabei!

Kinder als DIE Großmeister der kreativen Kompetenz …

Zurück zur kreativen Kompetenz und Ihrem sozialen Naheumfeld! Neben kreativen Freunden meine ich vor allem DIE Großmeister in dieser „Disziplin“: Kinder! Auf die Idee brachte mich vor einigen Jahren eine Freundin, die, als Volksschullehrerin tätig, begann, in jedes Semester eine Art Resilienzunterrichtstag, den sie seither „Glückstag“ bezeichnet, einzustreuen. »Du wirst es kaum glauben: ICH war eigentlich die Lehrerin, aber ich habe an einem einzigen Tag selten so viel gelernt, wie an diesem …«, schwärmte sie mir bereits nach der „Premierenveranstaltung“, über beide Ohren strahlend und überglücklich, vor! Mein Interesse war geweckt und ich sollte nicht enttäuscht werden: Einige Monate später erlebte auch ich, als ehrenamtliche „Glückstagshelferin“ die „jungen Kreativitäts-Großmeister“ in IHREM Element und nahm ebenfalls mächtig Ideen, Lebensfreude und vor allem eine „Extraportion an kreativer Kompetenz“ mit. Übrigens: Dreimal dürfen Sie raten, wer auf die tolle Idee kam, die „Glückssteine“, die das Foto zeigt, im Nachmittagsunterricht zu kreieren und als „Glücks-Steinschlange“ in einem Wald aneinanderzureihen? Ein 7-jähriges „Kreativgenie“!

Eine Win-Win-Situation wie aus dem Bilderbuch!

Definitiv stellt der „Glückstag“ somit zweimal pro Jahr für mich einen Fixpunkt im Terminkalender dar. Und wozu die „kreative Kompetenz“ dient? Auch ich gehöre zu jenen Resilienzexperten, die ihr eine der Hauptrollen bei der Bewältigung neuer, eventuell auch noch nie zuvor da gewesener Herausforderungen und Krisensituationen zusprechen! Insbesondere gilt dies bei vielleicht tatsächlich limitierten finanziellen und/oder physischen Ressourcen. Fazit? Ob die Beschäftigung mit den eigenen „Kids“, Babysitting oder ehrenamtliche Mitarbeit bei einem Kinderevent: Profitieren auch Sie, wann immer möglich, von dieser, wohl unikaten Art des Resilienztrainings. Unikat? Definitiv kann die Angelegenheit eine Win-Win-Situation, sprichwörtlich wie aus dem Bilderbuch darstellen. Sie lehren im Idealfall die Kinder, selbst im Leben resilienter zu sein, und lernen zugleich von Ihnen! Ich bezeichne die Sache oft als erstklassiges Beispiel des „kreativen und generationenübergreifenden Lebenswerks der Resilienz“. Exakt dies meine ich auch, wenn ich ab und an behaupte, dass Resilienztraining noch wesentlich mehr bewirken kann, als „nur“, dass Sie beispielsweise Krisen souveräner meistern und es Ihnen manchmal sogar gelingt, gestärkt aus diesen hervorzugehen …

Abschließend gibt’s selbstverständlich ein riesengroßes DANKESCHÖN an „unsere“ Resilienzexpertin, für dieses einmalige „Best of Best eines optimierten Lockdown-Buchprojektes“ PLUS den wohl unvergleichlichen „Lockdown-Report“ aus dem Frühjahr 2020!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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