Coronavirus-Schutz per wissenschaftlich fundierter Handhygiene (Teil 4 von 9)

Als zusätzliche, ohnehin obligatorische Zeitpunkte für die Handhygiene nennen die Wissenschaftler „… jeweils vor und nach der Toilette, sowie vor jeder Mahlzeitenzubereitung und dem Essen.“. Sie ließen eventuell soeben einen normalen Alltag in Gedanken Revue passieren und landeten auf Anhieb auf mindestens zehnmal Händewaschen oder mehr? Somit fragen Sie sich, wie um alles in der Welt Sie dieses, zugegeben anspruchsvolle Ziel erreichen sollen, zumal die allermeisten öffentlichen Waschmöglichkeiten nicht Ihren Ansprüchen an Sauberkeit und/oder Sicherheit genügen? Keine Bange! Eine, vermutlich auch für Sie realistische Lösungsstrategie erwartet Sie ab dem nächsten Kolumnenteil. Ein Tipp: Die Grafik anbei versteht sich bereits als Wink mit dem Zaunpfahl. Erraten! Es existiert eine, auch von Gesundheitsexperten empfohlene, da glücklicherweise ebenfalls gegen das Coronavirus hoch wirksame, Alternative zum klassischen Händewaschen. Doch denken wir, Ihnen an dieser Stelle noch ein „Detailfinale“ unseres kleinen Händewaschkapitels zu schulden. Denn fielen im vorangegangenen Kolumnenteil die Stichworte „… gründliches Vorgehen vorausgesetzt …“?

Die „hohe Kunst“ des 20-sekündigen Händewaschens …

Zwar ist die „hohe Kunst“ des 20- bis 30-sekündigen Händewaschens rasch erlernt, dennoch auch für die allermeisten, nicht im medizinischen Umfeld tätigen Erwachsenen, durchaus erklärungsbedürftig. Als erstes erfolgt dabei eine Grundspülung unter fließendem Leitungswasser. Der zweite Schritt lautet gründliches „einseifen“. Warum die Anführungszeichen soeben? Ganz einfach: Auch von wissenschaftlicher Seite gibt’s ein klares „Ja, bitte!“ für den Einsatz eines hochwertigen, also gleichermaßen gegen Krankheitserreger wirksames, jedoch – im Vergleich zur Seife – wesentlich hautschonenderen Handreinigungsproduktes in Apothekenqualität. Dies gilt erst recht, wenn mehrfaches tägliches Händewaschen quasi zum Pflichtpunkt wird. Die Begründung? Vereinfacht erklärt, neigt trockene Haut rasch zu Risschen und Sprödigkeit. In diesem Zustand können sich in ihr normalerweise Viren und andere Keime wie Pilzsporen oder Bakterien noch leichter festsetzen.

Hautschonende Handreinigungsprodukte in Apothekenqualität …

Die erfreuliche Nachricht: Selbstverständlich beraten wir Sie gerne freundlich-professionell und individuell in unserer Stadtapotheke Dornbirn anhand eines breiten Sortiments zu einem für Sie geeigneten Handreinigungs- und eventuell ebenfalls sinnvollen -Pflegeprodukts. Nicht vergessen: Es geht sprichwörtlich zweifach um Ihre Gesundheit – nämlich um die Allgemein- als auch um die Hautgesundheit! Ein Zusatztipp: Eine vermutlich für Sie hoch interessante MP3-Audiocast-Episode zum eben beschriebenen „Haut-Thema“ finden Sie unter:

Sendung 34: Die Haut …

Somit geht’s, nach diesem Hautvorsorge-Exkurs, freilich weiter mit dem dritten Punkt unserer Händewasch-Anleitung. Nun stehen die eigentlichen 20 bis 30 effektiven „Wasch-Sekunden“ an. Repräsentative Untersuchungen in der Bevölkerung belegten während der vergangenen Jahre wiederholt: Ein überdurchschnittlicher Teil der Krankheitserreger sammelt sich normalerweise im Bereich der Fingerkuppen, der Nagelbetten sowie in den Fingerzwischenräumen an. Vor allem bei körperlich Arbeitenden gesellen sich dazu meist die Hornhautareale auf den Handflächen und den Fingern manchmal auch die Hand- und Fingeraußenseiten. Die folgerichtige Empfehlung der Forscher lautet somit: Fokussieren Sie sich insbesondere auf das Reinigen dieser Zonen und die vermutlich auch vorher bereits gewohnheitsmäßig mitgewaschenen Hand- und Fingerbereiche kommen im Normalfall ohnehin ausreichend zum Zug. Unser Abschlusstipp: Gerne vernachlässigt werden die „Finger im Abseits“, die Daumen! Da diese jedoch primäre Kontaktfinger darstellen, empfiehlt sich dringend, sie gesondert einige Sekunden zu waschen.

Die Fortsetzung folgt in Kürze mit Teil 5 dieser Artikelserie.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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