Fünf Physio-Tipps für ganzheitlich mehr Spaß am Sport! (Teil 8 von 12)

»Bei der vierten Frage „Gibt’s Ernährungs- und Supplementierungs-Strategien, die sowohl die Leistung und Regeneration optimieren und zugleich indirekt vor Sportverletzungen und -Überlastungen schützen können?“ möchte ich vorausschicken: Ich verfüge über keine abgeschlossene Ernährungsberaterausbildung, dennoch besuchte ich, bereits mit dem Beginn meiner Physiotherapeutentätigkeit, laufend Vorlesungen und Seminare zum Themenkomplex Sporternährung. Die Gründe dafür offenbaren sich, betrachtet man den Menschen als großes Ganzes, rasch: Aus medizinischer Sicht, existiert neben dem Schlaf kaum ein Faktor, der in Bezug auf unsere Leistungsfähigkeit, die Langfristgesundheit, die Regeneration, sowie die Leistungsstabilisierung eine essenziellere Rolle einnimmt, als die Ernährung.

Leistungsfähigkeit, Langfristgesundheit und Leistungsstabilisierung durch optimale Ernährung

Um dies zu verdeutlichen, erlaube ich mir zum Auftakt, quasi den Spieß umzudrehen: Leistungseinbrüche, konkret regelmäßiges Schwächegefühl, oft in Kombination mit Schwindel und Kopfschmerzen, Verlust an Gesamtmuskel- und Knochenmasse, Immunsystemschwächen mit insbesonders erhöhter Infektanfälligkeit, hormonelle Regulationsstörungen, sowie insgesamt, sowohl physisch als auch psychisch reduzierte Regenerations- und Belastungsfähigkeit. Ich denke, in Bezug auf die indirekte Fragenbeantwortung steht nach Schilderung dieser Symptomatik bereits glasklar fest: Leistung und Regeneration sind in diesem Zustand definitiv herabgesetzt und auch eine höhere Sportverletzungs- und -Überlastungsgefahr, lässt sich wohl zwischen den Zeilen eindeutig lesen. Worum es sich dabei handelt? Ganz einfach!

Ausreichende Makro- und Mikronährstoffzufuhr: Für Aktive ein MUSS!

Die Aufstellung enthielt „nur“ einige der möglichen Folgen einer längerfristigen Mangelernährung, also einer ungenügenden oder inkorrekt zusammengestellten Ernährungsform. Manche der genannten Symptome können jedoch auch durch kurzfristige, diesbezügliche Unterversorgungen, beispielsweise ab einer circa dreiprozentigen Dehydration unseres Körpers, eintreffen. Ich denke, aufgrund dieser Faktenlage steht, bevor ich mich im Weiteren um die Details der eingangs zitierten Fragestellung kümmere, eindeutig fest: DAS Fundament der optimalen körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit bildet, insbesondere für sportlich Aktive, eine ausreichende Makro- und Mikronährstoffzufuhr!

Die professionelle Lösung: ab zu Sportarzt und Kinesiologe …

Für reichlich vermessen halte ich an dieser Stelle Pauschalempfehlungen. Alter, Geschlecht, die ausgeübte Sportart, der Trainingsumfang, der Kalorientagesumsatz, die Genetik sowie unzählige weitere individuelle Variablen, können in allen genannten Teilaspekten immense Unterschiede in den Sporternährungsanforderungen bewirken. Die einzig professionelle Lösung, um eventuellen Defiziten in der Nährstoff- oder Flüssigkeitszufuhr früh genug auf die Schliche zu kommen, lautet in meinen Augen auch für Breitensportler: Mindestens einmal pro Jahr ab zum Sportarzt! Normalerweise folgt dort einer labordiagnostischen Blutuntersuchung ein spezifisch auf die Person abgestimmtes, Trainings- und Sporternährungsberatungsgespräch. Idealerweise gesellen sich zu diesen „Checks“ noch regelmäßige kinesiologische Austestungen bei einem „sportlich versierten“ beziehungsweise fachlich bewanderten Kinesiologen wie Mag. Rudi Pfeiffer. Bei diesen können beispielsweise neben Lebensmittelintoleranzen auch die Sinnhaftigkeit von natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln, zu denen ich im Folgenden noch zu sprechen komme, festgestellt werden. Eine „Muss-man-gehört-haben-Sendung“ bei www.AlternativMedizinPodcast.eu/… zu diesem Thema findet sich unter …

Sendung 24: Sport & Kinesiologie

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Mag. (FH) Sebastian Nagel

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