Ganzheitlich gesund im Homeoffice (Teil 2 von 12)

Die Vorteile für die Arbeitnehmer finden sich für gewöhnlich primär auf der gesamtgesundheitlichen Ebene. In erster Instanz zu nennen ist freilich DAS Faktum, welches den Gesetzgebern im 2020er-März schließlich auch als Hauptmotiv für die Homeoffice-Regulierungen und/oder -Empfehlungen diente: Selbstverständlich stellt eine möglichst konsequente, physische Distanzierung von Mitmenschen, welche nicht im selben Haushalt leben, normalerweise eine hoch effektive Schutzmaßnahme vor diversen ansteckenden Krankheiten, zu denen auch COVID-19 (corona virus disease 2019) zählt, dar. Den zweiten Benefit erwähnten wir bereits vorhin in der Initialkolumne, nämlich die unzähligen, zukünftig eventuell nicht mehr erforderlichen PKW-Fahrten in den Firmensitz. Gesundheitsexperten zufolge bergen diese, speziell in den Wintermonaten, in zahlreichen Fällen nicht nur ein erhebliches potenzielles Unfallrisiko – auch die negative Stressbelastung mancher „Rushhour-Action“ ist langfristig nicht zu unterschätzen.

Allmorgendliche „Rushhour-Action“ ade?

Ein weiterer Pluspunkt könnte in diesem Zusammenhang erzielt werden, wenn die ersparte Fahrtzeit für entspannende Spaziergänge oder auch für die Ausübung des Lieblingssports genutzt wird. Namhafte Schlafforscher konstatieren jedoch, dass viele „Bürotäter“ allein schon davon gesundheitlich profitieren dürften, indem sie „nur“ die entscheidende halbe Stunde länger schlafen und so einem eventuell chronischen Schlafdefizit endlich ein Ende setzen. Im Normalfall beeinflusst dies nämlich sowohl das Immunsystem, die generelle Belastungs- und Leistungsfähigkeit, sowie die subjektiv wahrgenommene Lebensfreude und -Qualität positiv. Letzt genannte Detailpunkte können sich rückwirkend übrigens wiederum in einer optimierten Schlafqualität widerspiegeln! Stichwort Lebensfreude und -Qualität? Natürlich zählen auch diese psychologischen Faktoren zur grundlegenden ganzheitlichen Gesundheit.

Das Traumhaus am See … dank Homeoffice!?

Im Rahmen dieses Kontexts befinden wir uns indirekt bereits mitten im dritten Positivaspekt einer primär homeofficebasierenden Tätigkeit, dem Arbeitsforscher und Psychologen das prinzipiell mächtigste Potenzial einräumen. Die Rede ist von der, in manchen Fällen möglichen, freien Wahl, was einen insgesamt lebenswerteren Life-Style angeht, die bislang meist Selbstständigen vorbehalten war. Eine Erklärung anhand eines Musterbeispiels ist gefragt? Schon im vergangenen Jahr zeigte sich in Deutschland, vor allem im und rund um den Großraum Berlin ein Trend am Immobilienmarkt, der „zufälligerweise“ zur Zeit der Entstehung dieses Kolumnenteils Mitte Mai 2020, erstmals auch in Österreich Aufsehen in dieser Branche erregte. Die Makler registrierten nämlich plötzlich eine stark erhöhte Nachfrage nach Eigenheimen in ländlich-idyllischen Wohngegenden. Die Voraussetzungen? Normalerweise nicht weiter als circa 50 Kilometer vom Firmensitz entfernt, die Möglichkeit einer leistungsfähigen Internetanbindung sowie ein separater Raum, der sich grundsätzlich zum Ausbau als Arbeitszimmer eignet. Die Hintergedanken der daran Interessenten sind, ob der vorangegangenen Ausführungen, freilich logisch nachvollziehbar: Setzt der Arbeitgeber auch langfristig auf die Homeofficetätigkeit und dem Vorgesetzten genügt beispielsweise eine Präsenz im Unternehmen, die sich auf einen Tag pro Woche limitiert … Warum nicht, frei nach dem Motto „ab auf’s Land“, die gesamte Lebensqualität auf einen eventuell deutlich höheren Level heben als in der „City“. Wer weiß …? Mit etwas Glück findet sich dort womöglich, zum Preis eines Innenstadtappartements, das Traumhaus am See, inklusive großzügig bemessenem Grundstück … dank Homeoffice!

Teil drei folgt!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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