Ganzheitlich gesund im Homeoffice (Teil 3 von 12)

Somit Bühne frei und grenzenloser Applaus für die „perfekte neue Homeofficewelt“? Moment! Repräsentiert das „… irgendwie ungesund wirkende …“ Foto anbei eventuell einen Wink mit dem Zaunpfahl, in Bezug auf dennoch mögliche Gefahren und Tücken, die die Angelegenheit, trotz aller soeben beschriebenen Vorteile und Chancen birgt? Tatsächlich symbolisiert das Retrobild die Arbeits- und Lebenseinstellung einer „jungen wilden“ IT- beziehungsweise EDV-Mitarbeiter-Generation während der 1980er- und frühen 90er-Jahre. Mit coolen Sprüchen à la „Programmierer verwandeln Koffein in Codezeilen“ und von oft himmelhohen Karrierezielen getrieben, galt es als absolut „in“, die eigenen Grenzen und im Idealfall die des Menschenmöglichen regelmäßig nach oben zu verschieben. Um dem erbarmungslosen Deadlinedruck der fordernden Chefs gerecht zu werden, erfanden manche unter ihnen die „clevere Lösung“, die Programmiercodedisketten mitsamt der Arbeitsunterlagen mit nach Hause zu nehmen. Das Homeoffice bot oft ohnehin den leistungsfähigeren PC als das Unternehmen.

„Clevere Lösung“ oder Burnout vorprogrammiert?

Was folgte? In vielen Fällen Nacht- und Wochenendschichten, während derer der Computer allerhöchstens verlassen wurde, um Kaffee oder Junkfood zu organisieren, welches sich optimalerweise zum direkten Verzehr neben der Tastatur eignete. Definitiv erreichten manche „Hardcore-Programmierer“ mit dieser Strategie ihre ambitionierten Ziele und avancierten zu gefeierten und hoch dotierten Superstars in der IT-Szene. Leider gab’s auch „die anderen“. Bei ihnen führten diverse körperliche Beschwerden nicht selten zu Nervenzusammenbrüchen, denen manchmal schon in undankbar jungen Jahren der komplette, gesundheitsbedingt erforderliche, Berufswechsel folgen musste. In Gesundheitsmagazinen beschrieben Wissenschaftler damals anhand der Leidenswege, der dort als „Computerfreaks“ bezeichneten, frühen Homeoffice-Opfer, oftmals das hierzulande noch relativ unbekannte Burnout-Syndrom in all seinen Facetten.

Die „Homeofficewelt“ als potenzielle Gefahrenquelle für die Work-Life-Balance?

Hardcore-Programmierer oder Computerfreaks während der 1980er- und 90er-Jahre? Klarer Fall! Für Sie, als ganzheitlich gesundheits- und verantwortungsbewusste Leserinnen und Leser, entspricht das Extrembeispiel von soeben absolut nicht Ihrer Vorstellung eines erstrebenswerten „Homeoffice-Life-Styles“ – fällt eventuell sogar unter die Kategorie „jenseits von gut und böse“? Dennoch sind Sie sich bewusst: Die Burnout-Thematik gewann in den vergangenen Jahren kontinuierlich an Bedeutung. Außerdem gibt’s vermutlich, speziell in der Heimarbeitssituation, einige, dieses Problem potenziell begünstigende Bedingungen, die, wenn sie nicht beachtet werden, die Gefahr des Ausgebranntseins erhöhen können. Darüber hinaus, so schätzen Sie, existieren eine ganze Reihe an „Homeofficewelt- Gesetzen“ und To-dos, die befolgt werden wollen, soll die viel gelobte Work-Life-Balance im Lot bleiben. Wir sagen nur: Bingo!

Erneut „experten-erweitertes“ Stadtapotheke Dornbirn Redaktionsteam …

Alle Ihre Vermutungen und Schätzungen treffen absolut ins Schwarze und bereits ab dem nächsten Teil dieser Artikelserie präsentieren wir Ihnen einige der typischen „Zu-beachten-Punkte“ und Gefahrenquellen der Homeofficetätigkeit. Primär fokussierten wir uns jedoch auf praxisgerechte Lösungsvorschläge. Tatkräftige Hilfe erhielten wir, wie in vorangegangenen Serien, bei Detailbereichen, welche die Kernkompetenz unseres Stadtapotheke Dornbirn Redaktionsteams überstiegen, vonseiten dreier Vollprofis in ihrem Fach. Sowohl ein befreundeter Psychologe und Mentaltrainer, ein Physiotherapeut sowie „unser“ IT- und Securityprofi beteiligten sich dankenswerterweise nicht nur an der Konzeption, sondern auch direkt an der Textausarbeitung der folgenden Kolumnenteile!

Teil 4 folgt in Kürze.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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