Ganzheitlich gesund, lebensfroh-inspirierend und erfolgreich in den Herbst – 10 Expertentipps (Teil 11 von 18)

Kaum war Christophs Umzugsprojekt „im Trockenen“, klingelte auch schon das Handy. Claudio, das „Multimediatalent im Team“, vor allem im grafischen und fotografischen Bereich, meldete sich mit einem ungewöhnlichen Angebot: »Günther, ich fahr Anfang Oktober mit zwei Freunden für sechs Tage zum Mountainbiken an den Gardasee. Ich weiß schon, dass das „Biken“ nicht so ganz dein Ding ist, aber man kann da auch Wandern oder auch mal einfach den Tag bei vermutlich herrlichem Wetter genießen … ich dachte, ein wenig Tapetenwechsel würde dir eventuell gut tun! Wir haben Platz im Auto – komm doch mit!«. Dazu muss ich wohl erwähnen, dass Claudio und ich bei so manchem 2000er-Projekt äußerst intensiv zusammengearbeitet hatten und dabei sehr wohl so etwas wie eine „professionelle Freundschaft“ entstanden war. Jedenfalls meinte eine innere Stimme sofort: Da musst du hin und ich sagte spontan zu.

Entspannte Gardasee-Tage und eine „Urlaubslektüre“ mit Folgen …

Um sicherzustellen, dass ich mich nicht etwa langweilen würde, besuchte ich am Tag vor der Abreise eine Dornbirner Buchhandlung und stöberte durch die Regale. Plötzlich zog ein Fachbuch mit dem auffallend kreativ geschriebenen Titel „SelbstVerlag“, gefolgt von „Das eigene Buch erfolgreich vermarkten“ meine Aufmerksamkeit auf sich und wollte unbedingt zu mir. Am „Lago di Garda“ genoss ich zum Auftakt einen entspannten Erholungstag mit einer leichten Wanderung auf einen Hügel oberhalb des Sees. Bereits am nächsten Tag war meine Urlaubslektüre „fällig“. Schon abends war das äußerst interessante Werk gelesen und ich mit meiner Kreativitätstechnik und einem Schreibblock „fleißig am Ideenschreiben“. Als sich am Folgetag auch Claudio einen Ruhetag gönnte, und sich zu mir gesellte, sprach ich ihn, nachdem ich mich zuerst für das „geschäftliche Thema“ entschuldigt hatte, vorsichtig auf mein geplantes Vorhaben an: Primär ging es um ein Fachbuch, dass sich an Selbstständige, respektive an Neugründer richtete, die, wie wir, als Ein-Personen-Unternehmen im Dienstleistungssektor tätig werden wollten. Von betriebswirtschaftlichen Fakten und Hintergründen über konkrete Praxistipps zur Organisation, Buchhaltung und den sinnvollen IT-Einsatz bishin zur Möglichkeit der projektbezogenen Kooperation mit anderen Selbstständigen und der Unternehmens-Homepagekonzeption sollte der Inhalt reichen. Zusätzlich würde ich mehrere der Mentaltechniken, die Inge mir beigebracht hatte, inklusive meiner „NLP-Feinschliffe“, integrieren. Diese wären auch für mich, hätte ich sie schon von Anfang an angewendet, definitiv Gold wert gewesen, so war ich mir absolut sicher. Last, but not least, wollte ich den Lesern einige Warnhinweise in Bezug auf mögliche, typische „Fettnäpfchen“ mit in die Hand geben, um sie vor Fehlern, wie auch ich sie teilweise zweifelsohne begangen hatte, zu warnen.

Fachbuchautor und Seminartrainer in spe mit topmotiviertem Team?

Publizieren würde ich mein Erstlingswerk als Selbstverleger. Zusätzlich plante ich, das „Buchwissen“ als Seminartrainer weiterzugeben und freilich den strategischen „Standby-Kurs“ meines Unternehmens beizubehalten. Langfristig wollte ich jedoch die Bestandskunden nach und nach 100%ig an das Team übergeben und mich diesbezüglich nur noch aufs Texteschreiben fokussieren. Dann erklärte ich Claudio, dass ich zwar keine „Homepage-Marathons“ mehr wolle, mir aber das „100%ig gefordert sein“ von früher definitiv fehle. »Ich brauche wieder „Projektdeadlines“, echte Herausforderungen und wenns sein muss, sogar Wochenendschichten mit im wahrsten Sinne des Wortes feierlichen, gemeinsamen Mehrgang-Abendmenü-Essen danach!«. Der damals 25-jährige strahlte mich augenblicklich an und antwortete kurz entschlossen: »Also, die Entschuldigung eingangs, in Bezug auf das „geschäftliche Thema im Urlaub“ war überflüssig, Günther! Du weißt vom Vorjahr, dass wir diesbezüglich wohl in etwa gleich „ticken“ – gearbeitet wird auch in der Freizeit, wenns Spaß macht und die Energie da ist, und diese Voraussetzungen sind bei mir nun definitiv gegeben. Ich spürte schon bei der Anreise, dass in dir eine Art „Neubeginn-Inspiration“ erwacht ist, die du nutzen willst. Schreiben kannst du zweifelsohne exzellent und auch beim Referieren hast du bei diversen Meetings x-mal dein Talent bewiesen. Das was du vorhast, ist in meinen Augen absolut realistisch – ich bin dabei! Klar übernehme ich dir das Layout für das Buch und die Gestaltung der Powerpointfolien für deine Seminare. Auch grafisch und fotografisch unterstütze ich dich gerne, wobei du da eh selbst teilweise „recht fit“ bist und sicher einiges an Vorarbeit leisten kannst, die ich noch „finetune“. Und Melanie davon zu begeistern, eine Verlagshomepage zu „zaubern“, sowie Jörg, was die Programmierung eines Online-Buchshops angeht … ich denke, das kriegen wir gemeinsam hin!«. Zwei Telefonate später, die wir direkt vor der „surfinspirierten“ Kulisse des Gardasees mit dem Handy führten, hatten sich Claudios diesbezügliche Vermutungen bestätigt. Ich hatte wohl definitiv ein topmotiviertes Team an meiner Seite!

Das „offizielle Ende“ der Lebenskrise und auf in ein „neues Leben“!

Als am späten Nachmittag die „Mountainbiker des Tages“, Ralph und Ludwig zurückkehrten, nutzte ich die Chance für eine erneute Kurzvorstellung meiner Pläne und des Buchkonzepts. Auch sie gaben sich optimistisch und waren – was ich wohl betonen muss – alle beide de facto keine „Lobhudler“, sondern sogar eher kritische Zeitgenossen! Dennoch beurteilten sie meine Vorhaben und den „zweifelsohne innovativen Inhalt des Buches“, wie sie meinten, definitiv äußerst positiv und vielversprechend und boten sich als Manuskript-Testleser an. Ich war nun endgültig überzeugt, dass es mehr als Gründe genug für eine „Abschlussfeier“ der speziellen Art gab. Ein „offizielles Ende“ meiner Lebenskrise und selbstverständlich zugleich das „Auf in ein neues Leben“, durfte in einem „geheimtippverdächtigen“ original-italienischen Ristorante in einem idyllischen Bergdörfchen oberhalb des Sees, mit einem genialen Menüabendessen ausgiebig zelebriert werden! Wieder zuhause, wohin ich freilich bereits einige „Vorankündigungs-SMS-Nachrichten“ gesendet hatte, erwartete mich quasi eine „Unisono-Gratulation“ vonseiten meiner Eltern, Inge und Christoph, frei nach dem Motto »Super – haben wir es doch gleich gewusst, dass du es früher oder später schaffst!« Zudem offerierte mir die Psychologin ihre Mithilfe bei den „Mentalkapiteln“, so ich dies wünschte. Und selbstverständlich war – auch noch im Oktober – die „riesengroße Geschenkkorbübergabe“ an Philipp angesagt. Er gehörte zur Teilnehmergruppe der NLP-Practitioner-Ausbildung und bot, genau wie zwei der NLP-Lehrtrainer, ebenfalls spontan seine Mitarbeit an meinen Projekten an. Vier einmalige Angebote, die ich fraglos nutzte. Und definitiv verabschiedeten sich in diesen Herbstwochen auch die regelmäßigen Problemnächte aus meinem Leben – mein „Wohin-gehst-du-Rätsel“ war wohl endgültig gelöst.

2002: Ein „ganzheitlich-gesund-lebensfroh-inspirierendes“ und erfolgreiches Jahr der Superlative!

Buch schreiben und unzählige Male überarbeiten und korrigieren, sowie das finale „Gut zum Druck“ im Dezember; Selbstverlagsaufbau; NLP-Practitioner- und Seminartrainer-Ausbildung erfolgreich im Frühjahr abschließen und im Anschluss drei eigene Seminare referieren; „Standby-Kurs“ des Unternehmens beibehalten; Wohnsitzwechsel in eine wesentlich kleinere, jedoch für mein „neues Leben“ wie geschaffene Wohnung, nahe des „Bergwaldstadtrands“ Dornbirns im Oberdorf, inklusive Christophs Support als „Umzugsmanager“ im Oktober; regelmäßige Wanderungen und Rückengesundheitsübungseinheiten; vier kinesiologische Austestungen bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer sowie gut 20 Termine bei Inge, die aber allesamt prophylaktischer oder begleitender Natur waren – so nur einige Highlights aus dem Jahr 2002. Ohne jeden Zweifel ein „ganzheitlich-gesund-lebensfroh-inspirierendes“ und erfolgreiches Jahr der Superlative! Summasummarum wurden, daraus per Sommer 2021, insgesamt neun Fachbücher, wobei ich zusätzlich 2010 einer Freundin bei ihrem „Heimatromanprojekt“, sowohl schreiberisch als auch quasi als „Selbstverlegercoach“, helfen konnte. Dazu gesellten sich gut 100 Seminare, die sich, genau wie übrigens alle meine Bücher, allesamt im weitesten Sinne in den Bereichen Persönlichkeit, IT, Unternehmensgründung und -führung sowie Betriebswirtschaft abspielten. Was Inge und Magister Rudi Pfeiffer betrifft: Geschätzte 70 kinesiologische „Goldwert-Austestungen“ absolvierte ich seit August 2001 und bei „meiner“ Psychologin nahm ich, vor allem in „grenzwertig fordernden“ Lebensphasen, immer wieder zwischendurch gezielt, individuell abgestimmte „Terminblöcke“ wahr.

Die Fortsetzung folgt in Kürze mit dem zwölften Teil dieser Kolumnenserie.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im Oktober 2021
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