Ganzheitlich gesund, lebensfroh-inspirierend und erfolgreich in den Herbst – 10 Expertentipps (Teil 9 von 18)

Trotz der „Happy-End-Vorankündigung“ von soeben, bleibe ich an dieser Stelle beim Zeitraum ab April 2001. Welche konkreten Eustress-Aktivitäten und Mentaltechniken ich nun dank Inge in den Folgewochen neu- und wiederentdeckte? Mehrere davon finden Sie in den 10 Tipps, die ab dem zwölften Kolumnenteil folgen. Definitiv bin ich überzeugt, dass diese auch Ihnen, eventuell entsprechend individuell selektiert und adaptiert, frei nach dem Titel dieser Berichterstattung zu einem „ganzheitlich gesünderen, lebensfroh-inspirierenderen und erfolgreicheren“ Leben verhelfen könnten. Und zwar selbstverständlich nicht nur, wie es bei mir ursprünglich der Fall war, in Krisensituationen, sondern wenn generell sozusagen ein diesbezügliches „Quäntchen mehr“ sein darf. Um Ihnen jedoch einige Highlights zu nennen: Im Mittelpunkt der Mentaltechniken stand zweifelsohne das Autogene Training, welches Inge gekonnt mit, primär von mir selbst entwickelten, positiven Glaubenssätzen kombinierte. Was mir darüber hinaus half, war eine spezielle Kreativitätstechnik sowie eine ausgewählte Erfolgsbewusstseinsübung. Bei den sinnvollen und gezielt eingesetzten, lebensfreudespendenden Aktivitäten, setzte ich vor allem auf das Lernen, das, insbesondere seit den 1998er-Seminaren, deutlich ins Hintertreffen geraten war. So absolvierte ich einen „Schnelllesekurs“ an einem Weiterbildungsinstitut und besuchte zweimal pro Woche die Stadtbibliothek Dornbirn. Zusätzlich gab mir meine Mutter an gleich vier Nachmittagen sozusagen einen „Praxiskochkurs“, bei dem sie zahlreiche Erfolgsgeheimnisse ihrer „Vitalküche“ mit mir teilte. Dazu gesellte sich eine Freizeitaktivität, die ich, während meiner Kindheit und Jugend nie so wirklich mochte, die mir nun jedoch umso mehr „gab“: Wanderungen – meist am Wochenende und gemeinsam mit meinen Eltern! Auch meine prophylaktischen Übungen für meine Rückengesundheit nahm ich ernster, nachdem mir mein Bewegungsapparat in diesem Bereich im Frühjahr 2001 erneut wiederholt zu schaffen gemacht hatte. Unterm Strich fühlte ich mich tatsächlich deutlich ausgeglichener und lebte sozusagen ein „ganzheitlich erfüllteres“ Leben. Dies meinte sogar Melanie bei einem der Teammeetings, die nun freilich nur noch sporadisch stattfanden. Allerdings nagte tief in mir weiterhin DIE Frage nach dem „Wohin-gehst-du?“. Ich hatte, trotz der wertvollen „Inge-initiierten Interventionen“, von meinem „neuen Weg“, nach wie vor keine Ahnung, beziehungsweise sah meine Langfristzukunft äußerst unklar und teilweise auch eher pessimistisch. Auch das „Geduld haben …“, zu dem mir die zweifelsohne erfahrene Psychologin von vornherein geraten hatte, lag definitiv sozusagen „nicht in meiner Natur“. So gestaltete ich mir das Leben immer wieder, gelinde gesagt „anspruchsvoll“ und de facto des Öfteren „… ziemlich gestresst …“, wie wohl mein Hausarzt nach wie vor vermerkt hätte.

Erfüllteres Leben und dennoch „anspruchsvolle, innere „Wohin-gehst-du-Dialoge?“ …

So änderte sich auch an den circa ein bis zwei durchwachsenen Nächten pro Woche fürs Erste wenig. Zwar half mir das Autogene Training, mein Grübeln unter Kontrolle zu bekommen, ruhig zu bleiben und oftmals auch rascher wieder einzuschlafen – am liebsten hätte ich jedoch, wie noch vor gut einem halben Jahr, „einfach nur durchgeschlafen“. Auch Inges diesbezügliches „Geduld ist Trumpf“, war damals nun einmal nicht so ganz „meine Art“, derartigen Problemen zu begegnen. Doch um wieder zum Positiven überzuleiten: Durch ein Zeitungsinserat wurde ich im Mai auf ein zweitägiges NLP-Seminar, das im Juli stattfand, aufmerksam. Die drei Buchstaben „NLP“ hatten bereits in den vergangenen Jahren mein Interesse geweckt und so fragte ich mich nun, ob das dahinter stehende Konzept „… etwas für mich bewirken könnte“? In der Kurzbeschreibung des Events las ich von „… sich selbst und andere besser verstehen und die Kommunikation optimieren …“ sowie „… Potenziale entdecken und gezielt nutzen …“. War das nicht genau das, was ich wollte? Inge gab sich, als ich sie darauf ansprach, vorsichtig optimistisch. Sie hatte wohl selbst schon vor einigen Jahren eine NLP-Spezialausbildung in Deutschland absolviert und meinte, dass solche Seminare sozusagen von der Kursleitung „leben“. »Die zwischenmenschliche Komponente ist, ähnlich wie bei einer psychologischen 1:1-Betreuung das Um und Auf …«, so ihr Statement. Sie resümierte jedoch, dass mich die „Werkzeuge des NLP“ definitiv eventuell in dem, was sie mir derzeit beibrachte, individuell optimierend unterstützen könnten. Ich buchte noch am selben Tag!

NLP-Kurs mit authentisch-kompetentem Kursleiter und … ein „ganzheitlich topfitter“ Philipp!

Tatsächlich hatte ich wohl großes Glück: Der Kursleiter schien mir nicht nur kompetent, auch der „Sympathiefaktor“ passte von vornherein. Der Experte war in meinen Augen authentisch und vor allem seine Ausführungen gefielen mir, ob der lösungsorientierten Herangehensweisen, ausgezeichnet. Obwohl das Seminar, aufgrund der begrenzten Dauer, nicht in die „Tiefe“ des NLP vordrang, verschaffte mir die Veranstaltung einen umfassenden Überblick über ein Modell, das, wie Inge es als Idealfall skizziert hatte, manche ihrer Mentaltechniken noch optimierte. Genau genommen konnte ich schon während der zwei Tage einige individuelle, diesbezügliche „Feinschliffe“ für mich einbauen. DAS eigentliche Highlight des NLP-Kurses war jedoch zweifelsohne Philipp, ein 20-jähriger Triathlet. Zwar wirkte er augenscheinlich ein wenig müde, dennoch war der durchtrainierte Leistungssportler definitiv eine „ganzheitlich topfitte“ Erscheinung, die mir augenblicklich positiv auffiel. In der Mittagspause entschloss die Teilnehmergruppe, gemeinsam in der Dornbirner Innenstadt zu essen – Philipp hingegen meinte, er hätte „… noch einen wichtigen Termin wahrzunehmen …“. Als er nachmittags wieder im Seminarraum eintraf, verstaute er einige Nahrungsergänzungsmittel, die meine Aufmerksamkeit erregten, in seine Tasche. Als ich ihn in der ersten Pause vorsichtig darauf ansprach, erzählte er mir sofort von einer individuellen, kinesiologischen Austestung, die er offensichtlich soeben bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer in der Stadtapotheke Dornbirn wahrnehmen durfte. Er erklärte, er wäre in den vergangenen Wochen in ein Übertraining geschlittert, das ihm nicht nur zahlreiche Trainingseinheiten, sondern schlussendlich sogar die Nächte, respektive den Schlaf, sabotiert hatte. Dann führte er aus: »Rudi Pfeiffer kann, wie er es gerade bei mir gemacht hat, über kinesiologische Muskeltests, meist innerhalb weniger Minuten haargenau feststellen, wenn beispielsweise, wie bei mir soeben, ein Mikronährstoffmangel vorliegt. Anschließend kann ich gezielt supplementieren und was das Übertraining betrifft … ich bin mir jetzt schon sicher, dass ich bis im August – dann ist der nächste entscheidende Wettkampf – längst wieder 100%ig fit bin, wenn nicht sogar stärker als vorher!« Der zuversichtlich-selbstbewusste Glanz in seinen Augen ließ zweifelsfrei auf Positiverfahrungen mit derartigen „Austestungen“, wie er sie nannte, schließen. Tatsächlich, so berichtete er mir im weiteren Gesprächsverlauf, hätte ihm sein Trainer dieses ganzheitliche Vorgehen vor circa zwei Jahren empfohlen. Seitdem nehme er mehrmals jährlich, oftmals „… im Idealfall rein prophylaktisch …“, die Gelegenheit wahr. Ich schüttelte dennoch zweifelnd den Kopf. Erstens, so räumte ich ein, sei ich kein Leistungssportler und garantiert nicht übertrainiert, zweitens vermerkte ich stolz meine „Ernährung par excellence“, die üblicherweise vonseiten „Vitalküchen-Meisterköchin Mama“ gesichert war. »Selbst wenn ich außer Haus esse, achte ich auf das diesbezüglich „Beste vom Besten“ … also irgendeinen Mangel kann ich mir bei mir definitiv nicht vorstellen …«, so führte ich forsch konternd aus.

Signifikante Vitamin- und Mineralstoffmängel trotz „perfekter Sporternährung“?

Philipp antwortete gelassen, aber dennoch sichtlich überzeugt: »Wir sind, was die Ernährung angeht, so denke ich, grundsätzlich in etwa auf Parallelkurs. Meine Mutter war früher sogar Kochlehrerin an einer Hauptschule. Glaub mir: Die „Gesundküche“, von der ich seit jeher profitierte, hat sie „intus“. Nichtsdestotrotz konnte Magister Rudi Pfeiffer selbst ihr, mit einer gezielt ausgetesteten Supplementierung, helfen. Sie plagten hartnäckige Immunsystemprobleme, die ihr bis letztes Jahr immer wieder einen „Strich durch die Gesundrechnung“ gemacht hatten. Leistungssport betreibt sie übrigens auch keinen. Auch meine Freundin hat die Tennisellenbogengeschichte dank der kinesiologischen Austestungen und entsprechend eingesetzten, natürlichen Nahrungsergänzungsmitteln mittlerweile „ad acta“ gelegt. Ihr steht, was die Sporternährungskomponente betrifft, an sich sogar eine Ernährungsberaterin seit Jahren zur Seite. Und naja … auch bei mir zeigte sich bei der Austestung soeben, wie schon mehrmals zuvor, ein signifikanter Vitamin- und Mineralstoffmangel … trotz meiner, in meinen Augen tadellosen Sporternährung!«. Als mir die Ausführungen des Triathleten abends keine Ruhe ließen, entschuldigte ich mich am nächsten Tag für meine initialen Zweifel an der „Austestungserklärung“ und meiner „amateurhaften Gegenargumente“ in Bezug auf die Ernährung. Philipp reagierte erneut ruhig und meinte nur schulterzuckend »Alles gut … Ich war 1999 genau so überzeugt wie du, dass bei mir „garantiert alles passt“. Aber bereits der allererste Termin in der Stadtapotheke Dornbirn war für mich diesbezüglich definitiv ein „Augenöffner“. Also ich habe die Sache mittlerweile zahlreichen Freunden und Familienmitgliedern weiterempfohlen und bislang nur äußerst positives und dankbares Feedback erhalten … darum hab ich auch dir, nachdem du mich auf die Supplemente angesprochen hast, davon erzählt. Vielleicht hilft es dir ja irgendwann weiter …«. Im Stillen dachte ich »… wenn der wüsste … und wenn DAS funktioniert, was ich gerade denke, bringe ich dem „fitten Jungen“ nachträglich einen riesengroßen Geschenkkorb!«. Am Tag nach dem Seminar fand ich mich in der Stadtbibliothek Dornbirn ein und saß eine halbe Stunde später mit einem ganzen Stapel an Fachbüchern in der Leseecke. Gezielt suchte ich in einem Trainingslehrebuch nach „Übertraining“ und wurde prompt fündig. Die Sache fiel, genau wie mein „Quo-vadis-Grübelthema“ offensichtlich eindeutig unter die Kategorie chronischer Stress. In einem anderen Werk entdeckte ich wiederum in Bezug darauf die dezidierte Empfehlung einer Supplementierung, da, so der Autor „… eine Bedarfsdeckung durch die Ernährung in vielen Fällen nicht mehr gewährleistet ist“. Das Buch stammte übrigens von einem renommierten Ernährungswissenschaftler …

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im Oktober 2021
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