Gefährlicher digitaler Stress oder sinnvoller Smartphone- und PC-Einsatz? 10 Praxistipps (Teil 12 von 48)

Wie Sie es im weiteren Verlauf dieser Kolumnenserie noch erfahren werden: Bis ich die allerersten „Digitalstress-Seminare“, deren tatsächlicher Titel sich übrigens in den Jahren immer wieder änderte, als Tagesevents referieren sollte, würde es noch einige Jahre dauern. Rückblickend betrachtet spielte jedoch insbesondere die damalige Zeit, mit dem vorhin erwähnten, generellen und vor allem für Privatanwender an sich geringen „Digitalstresspotenzial“, eine wesentliche Rolle, und zwar nicht nur was die Rohkonzeption der Events betraf, sondern sogar, was die Lösungswege anging. Aus retrospektiver Sicht denke ich mittlerweile, dass dies auch daran lag, DASS jene Jahre insgesamt sicherlich wesentlich „weniger digital“ und meine Erfahrungen zwar einerseits „1980er- und 1990er-Jahre-unikat“ waren – andererseits dennoch, dementsprechend individuell angepasst, absolut, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, zukunftsträchtig! Denn so erwähnte ich, in Bezug auf die Lösungsansätze, schon im zehnten Kolumnenteil unter …

Gefährlicher digitaler Stress oder sinnvoller Smartphone- und PC-Einsatz? 10 Praxistipps (Teil 10 von 48)

… dass es mir an Ideen wie auf eine einzige Aufgabe fokussiertes Arbeiten, „Kopf-darf-wieder-frei-werden-Bewegungspausen“ und selbst eventuell adaptiert einsetzbaren „Flugsimulationserfahrungen“ nicht mangelte. Allerdings, was ich dort ebenfalls erwähnte, fehlten mir vor allem die „realen Erfolge“, anhand von „echten“ Seminarteilnehmern und Seminarteilnehmerinnen – das notwendige Selbstvertrauen, die Überzeugung und die generelle Zuversicht. Darüber hinaus unterschätzte ich aus jetziger Sicht de facto die gesamte Bandbreite der „Digitalstressproblematik“ und vor allem deren zukünftige Entwicklung. DER Grund, dass ich dennoch „dranblieb“ und dem ich hiermit auch mein schriftliches Dankeschön aussprechen möchte, nennt sich Konrad! Kurzum: Er brachte den „Digitalstress-Seminar-Stein“, wie ich es im neunten Part unter …

Gefährlicher digitaler Stress oder sinnvoller Smartphone- und PC-Einsatz? 10 Praxistipps (Teil 9 von 48)

… schrieb, nicht nur ins Rollen – er hielt diesen, selbst nach dem 1994er-Februar, sinnbildlich formuliert, auch kontinuierlich „in Bewegung“. Bei meinem im vorangegangenen Kolumnenteil erwähnten, allerersten „Konrad-Telefonat“ in seine neue, norddeutsche Heimat, folgte zuallererst quasi die Fortsetzung seiner, bereits im Brief geschilderten „Erfolgsberichterstattung“: »Siegfried, stell dir vor, gestern radelte ich mit Nils – ich kaufte mir übrigens erst diese Woche ein brandneues Fahrrad – bis zur Ostseeküste. Es waren – hin und retour – fast 70 Kilometer, doch hinterher schlief ich wie ein Murmeltier. Auch die Ernährung bekomme ich – dank zahlreicher wertvoller Tipps aus dem Freundeskreis und diverser „Goldwertliteratur“ aus der Bücherei immer besser in den Griff. Wenns so weiter geht, bin ich, so denke ich, schon in ein paar Monaten wieder sozusagen „ganzheitlich perfekt aufgestellt“.« Als ich Konrad, nach einer Gratulation, vorsichtig – auch aufgrund seiner Nachfrage im Brief – von meinen, gelinde ausgedrückt für mich nun einmal wenig zufriedenstellenden Ersteintragungen in meinen „Siegfrieds Seminarplaner 1.0“, zu den „Gesund bleiben am PC!“-Events erzählte, merkte ich sofort, dass er hoch konzentriert zuhörte und sich offensichtlich sogar schriftliche Notizen machte.

„Gesund bleiben am PC!“ – Der „Stein“ blieb dank Konrad „in Bewegung“!

Konkret schilderte ich Konrad, in Bezug auf meine „Seminarplaner-Eintragungen“, zuerst meine Gedanken, auch rund um seine eigenen, hinter ihm liegenden „Computerarbeitsleben-Gewohnheiten“ und, dass mich das Junkfood und Kaffee Verpflegen, in Anbetracht einer ständig „tickenden Deadlineuhr“ im Nacken auf die Umschreibung „ultimativer Stress für Geist und Körper“ gebracht hatte! Danach führte ich aus, dass mich dies, in Anbetracht eines digitalen Arbeitsgeräts als „Zentrum des Geschehens“, zu „Digitalstress“, Wortkombinationen wie „Digitalstressquellen“, „Digitalstressgefahren“ sowie schlussendlich zu „Digitalstress-Seminaren“ geführt hätte. Beim Stichwort „Seminare“ ging ich jedoch auch auf meine Bedenken hinsichtlich der, gelinde formuliert, äußerst „übersichtlichen“ Zielgruppe ein. Fakt war nun einmal, dass ich nur Konrad selbst, in Bezug einer „realen Digitalstressproblematik“ persönlich kannte und insbesondere bei der Privatanwendergruppe allerhöchstens „Hardcore-Computer-Freaks“, beziehungsweise „Ego-Shooter-Dauerspieler“ mit ähnlichen ungesunden Lebensgewohnheiten unter den Betroffenen, respektive der möglichen Seminarteilnehmer, vermutete.

Neue motivierende Ideen, Inspirationen und Mithilfeangebote …

Nachdem Konrad offensichtlich seine Aufzeichnungen beendet und sich einige Nachdenksekunden gegönnt hatte, holte er sozusagen zu einer „Gegengratulation“ aus, der ein längerer „Kurzvortrag“ folgte: »Zuerst gratuliere ich dir und freilich auch André zu der „Siegfrieds Seminarplaner 1.0“-Software. Und die Eintragungen sind doch schon ein elementarer, allererster Schritt, die uns nun auch aufzeigen, wo es noch etwas zu tun gibt, Siegfried! Was deine „Stresswortkombinationen“ angeht: Ich sage nur, absolut genial. Und wie du das von mir und der „ultimativen Stressdefinition“ vorhin geschildert hast, erinnerte mich das übrigens sofort an die erste Sitzung mit „meinem“ Psychologen. Der Fachmann erklärte mir die Sache nämlich ganz ähnlich und auch seine Lösungsansätze haben es in sich. Da kann ich dir wohl ohnehin in ein paar Wochen schon etliche „Erfolgsdetails“ schildern, doch alles der Reihe nach. Also ich helfe dir gerne bei den Detailrecherchen rund um die Stressthematik weiter – das ist ein konkretes Angebot und ein fixes Versprechen! In der Bücherei haben wir eine eigene „Psychologie-Fachbücher-Kategorie“ beziehungsweise drei Regale zu diesem Themenkomplex und da werde ich garantiert, in Bezug auf die Grundlagen der Stressproblematik fündig und dann könnten wir das Ganze sozusagen „digital-kombiniert feintunen“ und gemeinsam definieren! Auch mit dem Psychologen würde ich mich bei den nächsten Sitzungen darüber austauschen. Dass ich dir helfe, ist vermutlich ohnehin voll in seinem Sinne: Ich soll mich nämlich sogar, so meinte er mehrfach, zukünftig keinesfalls „zwanghaft“ von der „digitalen Welt“ distanzieren. Ganz im Gegenteil! Er sieht in meinem Wissen, meinen Erfahrungen und dem Können auch einen enormen Wert, den ich jedoch fortan so einsetzen soll, dass er mir selbst und anderen zu einer maximalen Lebensqualität verhilft und sich nicht mehr – wie bisher – unterm Strich negativ auf mein Leben auswirkt. Allerdings gibts bei mir, außerhalb der Arbeit – wir setzen dort übrigens freilich auch auf ein modernes EDV-Büchereiverwaltungssystem – derzeit nur ganz gezielte und zeitlich limitierte Up-to-date-bleibe-Lerneinheiten. So lese ich beispielsweise regelmäßig in den EDV-Fachbüchern aus der Bücherei und gönne mir fokussierte Lesestunden in meinen nach wie vor abonnierten c’t-Magazinen – für mich übrigens zweifelsfrei DIE renommierteste Computerzeitschrift im deutschsprachigen Raum. Und dabei stieß ich erst vorgestern auf einen Artikel, der mich nun zu deiner „Zielgruppenproblematik“ Stellung nehmen lässt. Ich denke, dass du bei deiner „Momentanbewertung“ der Situation nämlich vor allem eines außer Acht lässt: Die Zukunft, die aus meiner Sicht schon mittelfristig – also in den nächsten zwei oder drei Jahren – einiges an grundlegenden Änderungen parat halten dürfte! Konkret denke ich da beispielsweise an diese Notebook-PCs. Klar kosten die Topmodelle mitsamt Farbdisplay, die regelmäßig in Amerika präsentiert werden, derzeit noch 4.000 US-Dollar aufwärts. Doch was, wenn sich das – ähnlich wie in den vergangenen Jahren bei den „normalen PCs“ – nach und nach ändert und diese mobilen Computer schlussendlich auch für den Privatmarkt interessant werden? Auch die immer benutzerfreundlicher und intuitiver werdende Bedienung könnte hierbei, anhand diverser Innovationen „Auftrieb“ liefern.«

Der Computer – ob im beruflichen oder im privaten Bereich – als ständiger Begleiter?

Nach einer Sprechpause, in der ich die zweifelsohne motivierenden Ideen, Inspirationen und vor allem die exklusiven Mithilfeangebote, die sich für mich äußerst spannend anhörten, gedanklich verarbeiten konnte, fuhr Konrad fort: »Da, ich habs soeben gefunden – die c’t lag ohnehin noch auf dem Schreibtisch: „Touchpad“ wird das heißen, was offensichtlich in ein Notebook verbaut wurde, das wohl erst auf den Markt kam. Eine Art Mausersatz, genau genommen eine berührungsempfindliche Fläche vor der Tastatur, die den Bedienkomfort immens erhöhen soll. Auch bei der Betriebssystem- und Anwendungssoftware beobachtete ich schon während der vergangenen Jahre mehr und mehr den Trend, dass die Entwickler auf möglichst einfache Bedienbarkeit und intuitive Abläufe „bauen“. Ich kann mir jedenfalls sehr gut vorstellen, dass selbst im Privatbereich, der Computer zunehmend sein Schattendasein des „Insiderspielzeugs“ für EDV-Enthusiasten hinter sich lässt und sozusagen zum „praktischen Alltagsbegleiter für jedermann“ wird. Und sowie das mit den erwähnten Notebook-PCs erst einmal so richtig in Gang kommt – die Geräte eventuell noch kleiner und leichter werden – würde dies freilich auch bedeuten: Die PCs wären, ob auf dem heimischen Arbeitstisch, wenns beim Spaziergang „wieder mal fad wird“ und vielleicht sogar für berufliche Aufgaben, die quasi „nebenbei erledigt werden könnten“ einsetzbar. Für mich hört sich das einerseits nach einer Menge Freiheit an – andererseits vermute ich persönlich, nur die allerwenigsten werden die Selbstdisziplin, die eine solche „digitale Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit“ nun einmal voraussetzt, „einfach so“ in die Wiege gelegt bekommen! Beispielsweise steht auch bei mir mein „Programmier-PC“ an sich fix fertig aufgebaut in der Wohnung. Allerdings weiß ich freilich mittlerweile, dass ich ihn nur dann benutze, wenn ich ihn tatsächlich benötige – derzeit habe ich übrigens seit Wochen keinerlei Verwendung dafür. Und ich denke bei deinem Heim-Computer verhält es sich grundsätzlich ähnlich – auch du hast sozusagen ein „erfülltes analoges Leben“. Ich sehe jedoch die Problematik bei zahlreichen anderen Privatanwendern – da könnte ich dir definitiv auch Beispiele aus meinem Freundeskreis nennen – in etwa wie beim Fernseher: Zuerst sind die guten Vorsätze in Bezug auf die Zurückhaltung und den verantwortungsbewussten Einsatz eine Selbstverständlichkeit. Ist das Gerät erst einmal verfügbar, werden die Grenzen zum Sinnvollen bald überschritten und vom Schlaf über die gesunde Ernährung gerät eben rasch – wie bei mir – das gesamte „sonstige Leben“ ins Hintertreffen. Im professionellen Sektor bin ich ohnehin davon überzeugt, dass es zukünftig immer mehr Berufe gibt, in denen ohne Computer „gar nichts mehr“ geht. Vermutlich hättest du da vielerorts schon jetzt Interessenten en masse, die sich zumindest präventiv mit den „Digitalstressgefahren“ – um deine Wortkombination zu verwenden – befassen wollen, um hinterher, für den Fall der Fälle, quasi über einen „Selbsthilfe-Wissensschatz“ mit entsprechenden Praxisratschlägen zu verfügen.

Computerspiele à la Ego-Shooter & Co: Ein „heißes Digitalstress-Eisen“ in eigener Sache?

Und nun zum Themenbereich der von dir vorhin erwähnten Computerspiele à la Ego-Shooter, Siegfried: Diese sind, sowie die Sache überhandnimmt, sicherlich ein „heißes Eisen in eigener Sache“, auch was die „Digitalstressproblematik“ angeht. Denn dieser kann sich in diesem Falle definitiv zweifelsfrei negativ auf wohl so gut wie alle Lebensbereiche auswirken! De facto denke ich da, ob dem, was du soeben zitiert hast und auch in Bezug auf deine diesbezüglichen Erzählungen bei unseren gemeinsamen „Programmierseminartags-Mittagessen“ – ich hoffe, du verzeihst mir mein Urteil – dass dir ein wenig der Realitätsbezug fehlt. Denn Flugsimulationsfliegen – insbesondere wie du es mit deinen regelmäßigen Besuchen deines Berufspilotenfreundes Heinz betreibst – fällt bei mir nicht in die Kategorie Computerspiele. Das würde ich persönlich als realitäts- und praxisnahe Lernsoftware-Anwendung bezeichnen. Was ich damit sagen will: Du bist garantiert kein „Normalfall“, was die diesbezügliche, oftmals sehr wohl in manchen Fällen sogar primär „verspielte“ Heimcomputerbenutzung angeht. Auch dein offensichtlich nicht computeraffines, persönliches Umfeld, dass dich immer wieder postwendend an die frische Luft und zu anderen Lebensinhalten führt, wie du meintest, ist sicherlich nicht üblich. Konkret kannte ich nämlich unter den vorhin erwähnten Freunden gleich drei „Kandidaten“, die das Thema „Zu-viel-Computerspielen“ eine Zeit lang – im wahrsten Sinne des Wortes – intensiv beschäftigte. Das war übrigens in den 1980er-Jahren, und im Mittelpunkt standen andere Spiele als Ego-Shooter, die meiner Meinung nach eben derzeit den sprichwörtlichen „Suchtlevel“ noch anheben und so scheinbar mancherorts für „öffentliches Aufsehen“ bei „Nichtspielern“ sorgen. An sich existierte die Computerspielproblematik, meines Erachtens nach, schon lange vor diesen aktuellen „Shootern“. Doch um bei meinen konkreten drei Freunden zu bleiben: Definitiv waren auch bei ihnen – insbesondere in dieser Zeitperiode – ähnlich wie bei mir reichlich Kaffee und Kartoffelchips als „Hauptnahrungsmittel“ an der Tagesordnung, die bequemerweise direkt vor Joystick und Bildschirm eingenommen wurden. Der „dezente Unterschied“ zwischen ihnen und mir war jedoch: Während ich in derselben Zeit Programmieraufträge abwickelte und im Endeffekt so mein Geld verdiente, vernachlässigten sie ihre Aufgaben, wie den Haushalt, das Lernen auf ein Studium oder auch „nur“ die sinnvolle Freizeitbeschäftigung mit Büchern & Co. Da oftmals, sozusagen „feierabendspielbedingt“, zudem der Schlaf deutlich zu kurz kam, resultierten daraus, in einem Fall, sogar ernsthafte Probleme am Arbeitsplatz. Dennoch denke ich, dass die gesamte Vergangenheit – inklusive der aktuellen „Ego-Shooter-Fokussierung“ – vielleicht nur ein „kleiner Vorgeschmack“ dessen ist, was die Computerspielsucht-Angelegenheit in Zukunft noch so alles mit sich bringen wird …«

Der 13. Teil dieser Artikelserie folgt in Kürze.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im Mai 2022
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