Heimisches Superfood des Monats: Honig (Teil 9 von 9)

Wir bleiben abschließend noch einmal bei der soeben zitierten österreichischen Studie. Neben der Immunstatusverbesserung ergaben die Blutanalysen übrigens auch eine deutliche Reduktion der Belastung durch freie Radikale. Doch fragten Sie sich eventuell bereits in Teil 8 dieser Artikelserie, ob andere, wesentlich einfachere Messverfahren nicht doch auch „gewichtige Nebenwirkungen“ verbuchten … nämlich die Badezimmerwaagen der Teilnehmer? Kurz wiederholt: Mindestens zwei Esslöffel leckeren Qualitätshonig pro Tag, der zudem „gesponsert“ wurde, waren angesagt. Obergrenze gab’s keine – auch in Bezug auf eine Änderung des bisherigen Essverhaltens, zumindest keinerlei Anweisungen vonseiten der Forscher.

Fast 8 Halbmarathons oder 1,5 Kilogramm mehr Körperfett …?

Wie Sie bereits wissen: 50 Gramm Honig entsprechen etwa 150 bis 160 Kilokalorien, was sich über 8 Wochen hinweg, bei einem dritten „Extralöffel“ dann und wann, zu „sportlichen“ etwa 9.000 Kilokalorien summiert. Eingefleischte Ernährungswissenschaftler möchten wir an dieser Stelle bitten, Gnade vor Recht ergehen zu lassen. Freilich ist uns bewusst, dass die Umrechnung von Honigkalorien in Körperfett oder auch Bewegungsenergie immer nur eine Annäherungs-Berechnung sein kann. Zu viele – auch individuelle Faktoren – kommen hierbei ins Spiel. Dennoch, apropos Sport: Sie erinnern sich an Teil 4 dieser Kolumnenserie und der Halbmarathon-Läuferin? Die aktuellen sportwissenschaftlichen Schätzungen ergeben, um diese Kalorienmenge in „sportliche Energie“ umzusetzen, wäre fast ein Marathon pro Studienwoche fällig. Kaum anzunehmen, dass einer der Teilnehmer diese Strategie wählte. Die theoretische Alternative? In einem „Worst Case Szenario“ würde der Organismus diese „Honig-Zugabe“in circa 1,3 bis 1,5 Kilogramm pures Körperfett umwandeln.

„Theoretisch“ mehr Kilokalorien oder … doch Gewichtsabnahme?

Fiel soeben das Stichwort „theoretisch“? Allerdings! Tatsächlich geschah nämlich Folgendes: Zwar gab’s auch Teilnehmer, die an Gewicht zunahmen, jedoch waren diese in der Minderheit. Wohlgemerkt ohne wesentliche Ernährungsverhaltens-Änderungen lautete das Résumé nach Studienabschluss: Über alle 50 Probanden gerechnet wurden 35,3 kg zugenommen und 45,2 kg (!) abgenommen. Woran dies lag, so entnahmen wir dem Studien-Detailpunkt „Essgewohnheiten“, dürfte jedoch sehr wohl auch mit somatischer, also körpereigener Intelligenz, in Bezug auf die Nahrungsmittelwahl begründbar sein.

„Honigliches“ Schokolade-Schummeln?

Denn das „Naschverhalten“ änderte sich mit Studienbeginn gravierend. Bekannten sich vor der Expertise 42 Teilnehmer zu Naschkatzen, die zum überwiegenden Teil drei bis viermal pro Woche schummelten, wendete sich das Blatt mit der „Honigkur“. Nicht nur das Weglassen der vorher primär favorisierten Schokolade gelang nun den meisten Probanden – zumindest reduzierten sich ihre Süß-Ausrutscher auf unter ein- bis zweimal pro Woche. Manche verzichteten in den 8 Wochen sogar vollständig auf Süßigkeiten aller Art. Wobei verzichten das falsche Wort ist. Denn, so erklärten über drei Viertel der Teilnehmer, fehlten ihnen die „süßen Todesmittel-Sünden“, ob der gesunden Honigalternative quasi nicht!

Sie sind spätestens jetzt Feuer und Flamme für das kerngesunde Superfood? Folgende Direktlinks versorgen Sie mit zusätzlichen Detailinfos und Praxistipps:

DER Stadtapotheke Dornbirn Sommertraum-Snack 2017 (Teil 1 von 2)

Vegan? Ja, aber … (Die „Hundertjährigen-Zugabe“ – Teil 1)

Vegan? Ja, aber … (Teil 2 von 3)

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

P.S. Darf als Zugabe noch ein Exkurs in den Themenkomplex Antioxidantien und freie Radikale sein? www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung 6, „Was ist OPC?“ informiert! Auch ein Blick auf Mag. Pfeiffer‘s® OPC könnte sich in diesem Fall für Sie lohnen.

Zurück zur Startseite