Jürgen Reis’ Profitipps für Ihren Aktiv- und Sporturlaub (Teil 2 von 7)

Freilich hätten wir es uns selbst ausmalen können. Frägt man einen 42-Jährigen, der seit seinem 19. Lebensjahr den Sport zum Hauptberuf erkor – und sei es noch so unschuldig und beiläufig – „Wo er eigentlich schon überall war?“ … führt dies wohl selten zu einer Antwort in drei Sätzen. Im Falle Jürgen Reis folgte jedenfalls zuerst eine nachdenkliche Schweigeminute. Schließlich überlieferte uns der Profikletterer „… ohne Garantie … da fehlt sicher einiges … ich führe selbst zu Hause kein Reisejournal …“ eine mündliche „XXL-Aufstellung“, die wir so zusammenfassten: 5 mal Asien, wozu wir auch zwei Russlandreisen hinzuzählten, da Ekaterinburg östlich des Uralgebirges liegt; 7 mal USA; 8 mal Afrika beziehungsweise unter anderem auch die dem Festland vorgelagerten Inseln. Jürgens Europa-Reiseziele?

Von den USA über Ekaterinburg bishin zum „Sportzweitwohnsitz“ in Arco …

Island; 5 mal England; Tschechien; Dänemark; 8 mal Belgien und Slowenien; Griechenland; 6 mal Spanien; Türkei; Portugal und geschätzte 20 mal Frankreich sowie etwa je 10 mal Deutschland und Schweiz. Italien lässt sich nur mit „… wohl gut 50 mal …“ schätzen. 2002 bezog er temporär sogar einen „Sportzweitwohnsitz“ im Kletterparadies Arco und verbrachte in diesem Frühjahr circa gleich viel Zeit dort wie in Dornbirn. Innerhalb unserer Alpenrepublik stellt sich ohnehin eher die Frage, wo Jürgen noch NICHT „sportelte“ – „… klettern kann man in Österreich halt fast überall …“, so sein Kommentar. Abschließendes Résumé vonseiten des Kletterers, beziehungsweise die Antwort auf unsere Frage, ob es sich jedes Mal um Aktiv-Aufenthalte handelte? „Ja, es waren Wettkampf-, Trainingslager- oder zumindest Aktivreisen. Selbst im Familienurlaub war bei uns übrigens immer was los. Passiv im Hotel rumliegen lag, glaub ich, auch meinen Eltern absolut nicht im Blut“.

Auch Sie sind nun endgültig von Jürgen Reis’ „Sportreiseprofi-Vollbluterfahrungen“ vollends überzeugt? Ohne weitere Umschweife präsentieren wir Ihnen, wie in der Initialkolumne versprochen, somit seine „Ruhetags-Hausaufgabe“, welche er uns zwei Wochen nach diesem Gespräch, samt toller Fotos, ablieferte.

1. Der Qualitäts-Sporturlaub beginnt zu Hause
Das Bild anbei zeigt mich (rechts im Foto) auf den Kanarischen Inseln mit 19. Ich verbrachte dort mit zwei meiner besten Freunde den ersten Sporturlaub ohne Eltern – also auch selbst gebucht und organisiert. Die pünktlichen Direktflüge absolvierten wir mit einer renommierten Schweizer Fluggesellschaft. Das Hotel? Ein großzügiger Bungalow und auch die Halbpensions-Buffets waren absolut sportlertauglich. Gleich nebenan fanden wir einen Mountainbikeverleih – auch zum Sandstrand war’s an Ruhetagen nicht weit. Alles in allem ein perfekter Aufenthalt, auch in Anbetracht unseres, zugegeben „jugendlich-sportlich-schlanken“ Reisebudgets. Das Geheimnis dahinter, welches ich bis heute nicht änderte?

Freuen Sie sich auf die Fortsetzung, die in Kürzer hier folgt!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto ©: Jürgen Christmann

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