Jürgen Reis’ Profitipps für Ihren Aktiv- und Sporturlaub (Teil 3 von 7)

Im Prinzip kopierte ich nur eines der Erfolgsprinzipien meines Vaters, welches ich bei den Familienurlauben in den Jahren zuvor von ihm gelernt hatte. Exakt wie der „Familien-Reisemanager #1“ spazierte ich in das Reisebüro, in dem auch er meines Wissens fast alle unseren gemeinsamen Reisen gebucht hatte. Dieses war in Dornbirn, vor allem aufgrund der exzellenten Beratungsqualität, seit Jahrzehnten ein Inbegriff für „Urlaube mit reibungslosen Abläufen“. Kurzum: Ich ließ die Profis bei der Beratung ans Werk, buchte das Gesamtpaket und plötzlich war ich – zumindest nach den Maßstäben meiner Freunde – der „Sportreisemanager“.

Reibungslose Abläufe dank Qualitätsberatung und -Service

Was sich nun konkret in den Jahren zuvor bei mir eingeprägt hatte? „Zufälligerweise“ waren es meist „die anderen“, denen das Schicksal selbst während der schönsten Zeit des Jahres scheinbar übel zuspielte. Mein Vater zückte statt dessen immer wieder das „magische rote Kuvert“, zog oft betont lässig, souverän und selbstbewusst einen der Voucher heraus und …? Korrekt! Unsere Familie kam, mehr als nur einmal, in den Komfort echter VIP-Leistungen und wir genossen den Aktivurlaub in vollen Zügen. Von Komplikationen, falls überhaupt auftretend, bekam ich meist nur am Rande etwas mit. Oft hatte mein Vater alles bereits im Vorfeld mit einem kurzen Anruf „zu Hause“ beziehungsweise im Reisebüro geregelt – konkret, die „Reiseberatungsprofis“ das Problem aus der Ferne gelöst.

Trainingslager- und Weltcupreisen samt VIP-Leistungen …

Wie sich diese Strategie, nach dem Erstlingsreiseerfolg auf den Kanaren, nun auf meine eigenen, unzähligen Trainingslager- und Weltcupreisen übertrug? Einige Beispiele, die stellvertretend für zahlreiche, ähnliche stehen: In einem Hotel in Ägypten begrüßte mich der Hoteldirektor kurz nach der Ankunft persönlich. Noch am selben Tag wurde mir die Trinkwasserration für die gesamte Woche in riesigen Flaschen gratis auf’s Zimmer geliefert. Aufgrund der exponierten Lage wären diese für mich in diesem Fall wohl nur kleinfläschchenweise über die Hotelbar organisierbar gewesen. Der Hintergrund? Die Reisebüroberaterin hatte persönlich in diesem Haus „geurlaubt“ und wusste wohl, was oder besser wer mich erwartet. Dann gab’s da eines der exklusivsten Hotels an der türkischen Riviera, in dem ich, dank eines „Geheimtipps“ vonseiten des Reisebürochefs selbst, zum „Tourihotel“-Normalpreis residierte. „Zufällig“ entstanden, so inspiriert, dort auch die initialen Zeilen und das Konzept meines ersten Buches. Last, but not least: Den wohl regenerativsten Rückflug aller Zeiten aus Singapur durfte ich im First-Class-Oberdeck eines Jumbo-Jets, welches ich wohl nur mit 10 anderen „VIPs“ teilte, genießen. Auch hier führte ein „Supertipp“ aus Dornbirn zum Upgrading!

Russlandreise in der „Sackgasse“, oder …

Abgesehen von derartigen Luxusdraufgaben, bewährte sich mein Vorgehen besonders dann, wenn Unplanmäßigkeiten auftraten. Egal ob „dank“ Terminänderungen im Wettkampfkalender Stornierungen oder Umbuchungen notwendig wurden: Auf „mein Reisebüroteam zu Hause“ war Verlass. Unvergessen auch die bangen Minuten, gut eine Stunde vor dem Heimflug „von östlich des Uralgebirges“. Ich stellte nämlich fest: Mein Retourticket hatte wohl „irgendwo in Ekaterinburg“ das Weite gesucht. Die Lösung? Ein Direkttelefonat mit dem Reisebüro-Geschäftsführer führt zu DEM „legalen Russland-Insidertipp“. Wenige Minuten später war ich tatsächlich stolzer und überglücklicker Besitzer eines neu ausgestellten Tickets und saß kurz darauf im Flieger. Ich denke, ein direkter Vergleich mit der Fachberatung in einer Apotheke ist beim Reisen gewissermaßen sehr wohl zulässig. Zumindest meine Erfahrungen zeigten: Wem Qualität wirklich am Herzen liegt, sollte Chatbots und Billigst-Internetanbietern auch in Zukunft bei beiden Angelegenheiten die kalte Schulter zeigen!

Die Fortsetzung folgt per Teil 4 in Kürze hier.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Mag. Erwin Reis

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