Jürgen Reis’ Profitipps für Ihren Aktiv- und Sporturlaub (Zugabeteil 1 von 3)

Der Sporturlaub war superlativ? Training, Regeneration, alles quasi profihaft und mehr oder weniger Ihr zentraler Fokus? Doch kaum zuhause wird klar: Dem „Dranbleiben“ am aktiven Life-Style drohen sofort erste „Einstiegshürden“. Die E-Mail-Postfächer quellen über, dafür gähnt der Kühlschrank verdächtig leer und außerdem ist morgen Montag und es wartet die, oder besser gesagt viel Arbeit? Sie kennen dieses Szenario eventuell bereits so oder ähnlich aus der Vergangenheit und wollen es dieses Jahr endlich optimaler hinkriegen, beziehungsweise im Idealfall Ihre Urlaubstopform beibehalten? Zufällig gab’s bei uns vor kurzem, wie Stammleser sich sicher erinnern, eine Artikelserie namens „Jürgen Reis’ Profitipps für Ihren Aktiv- und Sporturlaub“, deren Initialkolumne Sie unter …

Jürgen Reis’ Profitipps für Ihren Aktiv- und Sporturlaub (Teil 1 von 7)

… finden. Und „zufällig“ bot uns der Profikletterer und www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Interviewer bei deren Übergabe an … noch einige Tipps, die er für seine Private-Coaching-Klienten zum Thema „Weitertrainieren nach dem Urlaub“ ausformuliert hatte … „… als eine Art Zugabe zu liefern … falls es uns denn interessiert …“, wie er meinte. Freilich waren wir Feuer und Flamme! Was unseren Redaktionsschreibtisch keine Woche später, samt imposanter Fotos, erreichte, übertraf erneut bei weitem unsere Erwartungen und füllte sogar eine ganze Zugaben-Trilogie. Somit legen wir 1:1 mit Jürgens „Fünf-Punkte-Plan“ los!

Exklusiver „Fünf-Punkte-Plan“ von Berufssportler Jürgen Reis …

1. Vor dem Reisebeginn das Ende im Blick haben
Ideal wäre es, den Rückflug- und/oder Rückreisetag auf einen Freitag zu legen. Die Alternativlösung: zwei zusätzliche Urlaubstage danach. Hintergrund der Strategie: Der Reisetag an sich sollte trainingsfrei gehalten werden – ein kleiner Walk oder etwas Gymnastik darf aber je nach Zeit freilich sein. Der konkrete Empfehlungsgrund: Die Grundbelastungen, auch für das Immunsystem, sind ohnehin immens – zusätzlicher Trainingsstress? Nein Danke! Der zweite Tag? Je nach Schlafqualität! Prinzipiell ist müdes Training tabu – dies gilt insbesondere bei Jetlagsituationen. So gilt: wahlweise eine regenerative Einheit à la Spaziergang oder – wenn erholt – ein moderates Nachmittags-Workout, eventuell nach den essenziellsten obligatorischen Alltagserledigungen und einem Mittagsschlaf.

Erst essenziellste Alltagserledigungen und dann ab ins erste Training zu Hause!

Da bei voll Berufstätigen in aller Regel die Energie am ersten Arbeitstag für die anstehenden Aufgaben im Unternehmen benötigt wird und dieser somit zum Trainingsruhetag wird, gilt: Der zweite Tag nach der Rückreise sollte bereits für ein „Plus auf dem Trainingskonto“ der ersten Woche sorgen. Allerdings gehen Sicherheit und Gesundheit vor. Will heißen: Dauert die Reisemüdigkeit an, empfehlen sich Trainingsinhalte, die sowohl die Koordination, als auch das Zentralnervensystem nicht zu sehr fordern. Typische Beispiele: Ein moderater Lauf in der Ebene und in bekanntem Terrain oder Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht mit relativ einfachen und sicheren Basisübungen wie Klimmzügen (eventuell erleichtert), Liegestützen, Planken und Kniebeugen.

Die Fortsetzung folgt in Kürze.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria
Foto: Jürgen Reis beim regenerativen Lauftraining direkt hinter dem Olympiazentrum Vorarlberg, fotografiert von © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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