Kryptotrojaner: brandgefährlich für Smartphones, PCs und den blauen Planeten! (Teil 6 von 6)

»Die Arbeitswoche startete wie üblich mit unserem teaminternen Jour-Fixe. Dabei gilt es einerseits die Wochenplanung abzuhaken, andererseits tauschen wir auch unsere Erfahrungen in Brainstormings aus. Ich setzte prompt „mein“ Wochenendthema auf die Tagesordnung und legte mit der Frage los, die mich – im wahrsten Sinne des Wortes – am brennendsten interessierte: Konnte ein Kryptotrojaner mit der extremen Hardwareauslastung ein Gerät auch indirekt in Brand setzen. Zu Wort meldete sich, wie ich mir insgeheim erhofft hatte, unser Hardware-Urgestein Franz. Als Ex-Elektrotechniker und Computerexperte der ersten Stunde, baut er seit den frühen 1980er-Jahren seine PCs am liebsten selbst, um sie anschließend auf Herz und Nieren zu testen. Nach kurzem Nachdenken meinte er, am ehesten gefährdet wären sicherlich mobile, akkubetriebene Geräte wie Smartphones, Laptops und Tablets.

Erst der Virus dann „Feurio“!?

Rein bautechnisch sei hier eine adäquate Kühlluftversorgung ohnehin meist nur limitiert möglich und somit freilich eine solche, „virale Zusatzbelastung“ rasch zu viel des Guten. Auch begründete er seine Vermutung – für mich leicht nachvollziehbar – mit den millionenschweren Rückholaktionen aufgrund von Akku- und Gerätebränden, die selbst Qualitätshersteller mit deren Flagschiffgeräten in den vergangenen Jahren in arge Bedrängnis gebrachten hatten. Diese wären schließlich auch meist im Normalbetrieb in Brand geraten – ein Kryptovirus hätte die Lage höchst wahrscheinlich noch verschärft bzw. den gefährlichen Gerätetod beschleunigt, räumte er fachkundig ein. Bei den PCs ständen vor allem die derzeit trendigen lüfterlosen „Minilösungen“ wohl an vorderster „Brandfront“. Er selbst hätte sich in den vergangenen Wochen bereits mehrfach fast die Finger an einem überhitzten Gehäuse verbrannt. Im Normalfall sollte der typische Heim-PC jedoch über ausreichend Kühlluftreserven verfügen. Auch die Haushaltssicherung bzw. der Sicherungskasten hätte letztendlich noch ein Wörtchen mitzureden, wenn es wirklich zu einem internen Brand käme – das Resultat wäre also in aller Regel „nur“ ein Totalschaden. Die größte Gefährdung, schloss er sein Statement ab, ergäbe sich freilich in allen Fällen aus der direkten Umgebung, in der sich das Gerät befindet. Logisch: Ein Smartphone, das auf dem Fliesenboden Feuer fängt, ist nicht zu Vergleichen mit dem Worst Case eines Gerätebrandes auf der Couch oder in einer Bastelwerkstatt mit leicht entflammbarem Material in unmittelbarer Nähe.

„Keine Münze“ für die Kriminellen!

Als die Frage fiel, wie man sich überhaupt einen derartigen Schädling einfängt, ergriff Steve, unser erst 19-jähriges „Internetgenie“ sofort anhand einer wahren Faktenlawine das Wort. Ohne Umschweife zitierte er den „Klassiker“ einer x-beliebigen, meist kostenlosen Software aus dem Internet, die den Virus entweder im Schlepptau mitführt oder eben aus dem Netz nachlädt. Bei meinem Freund stellte er jedoch eine Ausnahmevermutung auf, da mehrere Spiele-Updateserver in den vergangenen Monaten im großen Stil von Verbrechern gehackt und somit zu wahren Trojanerschleudern wurden. Dann meinte er die ebenso „klassische“ Schutzmaßnahme sei eine leistungsfähige Antiviren-Software. Der häufigste Infektionsweg – und nun wurde es auch für mich spannend und neu – war, laut Steve jedoch das direkte „Minig“ über den Internetbrowser. Dabei würde bereits das „ansurfen“ einer manipulierten Webseite genügen und schon verwandelte sich dieser quasi zum Krypto-Goldesel für andere. Was selbst Insider nicht wüssten – zugegeben, auch ich gehörte damals noch dazu – sei, dass eine kleine Browsererweiterung namens „No Coin – Block miners on the web!“ für Chrome chrome.google.com/… oder Firefox addons.mozilla.org/… einen recht verlässlichen, absolut unauffälligen und vollautomatischen Schutz davor bietet!

„Alternativmedizinisch“ vorbeugen bitte!

Das „Finale Grande“ kam von Britta, unserer guten Seele der Support-Hotline. Sie resummierte aus Steves Erklärungen, dass mein Freund vielleicht tatsächlich Pech gehabt hätte, in aller Regel sei die Sache jedoch nichts Neues. Ein Gros der Infektionen wäre, so wie sie die Lage beurteilt, genau wie bei bisherigen Malwareproblemen, zumindest zum Teil der Unachtsamkeit der Benutzer bei der Softwareinstallation oder beim Internetsurfen zuzuschreiben. Speziell aufgrund Franz’ dargestellter Super-GAU-Szenarien, bat sie uns dieses Mal doch wirklich mit Nachdruck, bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Nervenstärkung durch die Alternativmedizin hinzuweisen. Korrekt merkte sie an, dass wir schließlich selbst, sowohl im Innen- als auch im Außendienst Mag. Pfeiffer‘s® Rhodiola Rosea und beruhigende bzw. ausgleichend wirkende Homöopathika seit Jahren anwenden und diese auch ihren Geduldsfaden mehrfach um die entscheidende Spur verlängert hätten. Einstimminges Nicken ging durch die Runde!«

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria bedanken sich in aller Form bei „unserem“ IT-Experten und bezüglich Brittas Anliegen: Wir stehen Ihnen gerne mit unserem Wissen und entsprechenden Lösungen in der Stadtapotheke Dornbirn zur Verfügung!

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