Mentale Stärke einfach und praxisgerecht – 10 Expertentipps (Teil 11 von 24)

Wie versprochen, starten in Folge die 10 Expertentipps. Bevor Sie jedoch loslegen, bitte ich Sie, folgende vier Punkte zu beherzigen:

1. Es existieren an sich keine „Muss-Ratschläge“, also Tipps, die obligatorisch wären – mit einer elementaren Ausnahme: der Allererste! Diesen Basisexpertentipp bitte ich Sie definitiv, Zeile für Zeile durchzuarbeiten – ob der hohen Informationsdichte vielleicht sogar zweimal. Entscheiden Sie im Anschluss – idealerweise nach einer Nacht des darüber Schlafens – ob Sie quasi den „Weg zur mentalen Stärke“ in Ihrer momentanen Situation tatsächlich alleine beschreiten wollen, oder nicht doch lieber auf professionelle Unterstützung setzen. Vergessen Sie nicht: Auch ich erarbeitete mir das „solide Fundament“ damals mit Volker und handelte übrigens dennoch aus meiner Sicht – wie Sie es gleich erfahren werden – bei Weitem leider nicht in sämtlichen Belangen ideal. Lernen Sie also im Folgenden sehr wohl auch aus meinen Fehlern, die ich offen und ehrlich beschreiben werde und finden Sie IHRE Lösungen!

Finden Sie IHREN idealen „Weg zur mentalen Stärke“ …

2. Zwar deutete ich vorhin an, dass ich mit Volker vor allem seit 2015, selbst bei manchen „Basistechniken“ aus dem 2008er-Herbst teilweise fortlaufend Variationen und erweiterte Einsatzmöglichkeiten der Mentaltrainingstechniken entdeckte. Dies bedeutet aber nicht, dass das Wissen, das ich in den Ratschlägen präsentiere, quasi das diesbezügliche „Ende der Fahnenstange“ darstellt. Deshalb erwähnte ich im letzten Kolumnenteil auch, frei zitiert … »… Ihre Fantasie, in Bezug auf die Integration der Techniken in IHR erfolgreiches Leben beziehungsweise IHRE konkreten Einsatzsituationen, beflügeln …«. Seien Sie offen und kreativ, was Ihre eigenen „Feinschliffe“ angeht – bleiben Sie jedoch vor allem realistisch und entsprechend sensibel in Hinblick auf was für Sie prinzipiell „funktioniert“, was Sie optimieren könnten und was vielleicht derzeit zum Beispiel einfach „nicht passen will“. Vergessen Sie nicht: Alles was unterm Strich zählt, ist dass IHR Leben profitiert!
3. Bei den allermeisten Ratschlägen bietet es sich grundsätzlich an, das Wissen darin zuerst in den kleinen „Herausforderungen des Alltags“ auf die Probe zu stellen. So können Sie, wie ich es vorhin im zweiten Punkt empfahl, üblicherweise rechtzeitig erkennen, ob beispielsweise eine Mentaltrainingstechnik überhaupt „die ihre ist“ oder eventuell noch optimiert werden sollte. Auch verbuchen Sie so, falls es „klappt“ bereits erste Erfolgserlebnisse und die Anwendung bei „ernsteren Gelegenheiten“, zum Beispiel bei einer entscheidenden Prüfungssituation, gelingt meist auf Anhieb souveräner.
4. Was ich Ihnen auf jeden Fall ans Herz lege, ist das erneute Durcharbeiten der gesamten Kolumnenserie, inklusive meines autobiografisch inspirierten Vorworts, nach dem abschließenden Teil. Es trennen mich allerdings, beim Tippen dieser Worte, von den letzten Zeilen der Serie derzeit freilich noch etliche Schreibstunden. Was sich dennoch, ob des vor mir liegenden, handschriftlichen Rohkonzepts schon jetzt abzeichnet: Diese Berichterstattung wird zweifelsohne eine Art digitales Fachbuch in Artikelserienform. Auch werde ich bewusst nicht alle meiner damaligen Denk- und Handlungsschritte aus dem Vorwort in den Tipps erneut aufgreifen. Die Begründung lautet kurz und prägnant: IHRE Schlüsse daraus sind, nach dem Durcharbeiten der Tipps, alles entscheidend und könnten auch für Sie – eventuell entsprechend auf Ihre Lebenssituation adaptiert – den einen oder anderen, „Schlüssel für sich“ zur Entwicklung Ihrer mentalen Stärke repräsentieren, den auch ich vielleicht nicht einmal erahnen kann. Selbst das nochmalige Lesen nach einem oder zwei Jahren könnte sich – ähnlich wie bei einem „echten“ Fachbuch – durchaus lohnen.

Bei Herausforderungen Ihre optimale Leistungsfähigkeit umsetzen …

Tipp 1: Mentale Stärke als ganzheitliches Konzept
Unter „mentaler Stärke“ definiert sich für mich, in der Ich-Form formuliert …

Ich bin in der Lage, bei Herausforderungen meine optimale Leistungsfähigkeit umzusetzen.

… sollte es Ihnen besser gefallen, wäre alternativ auch …

Immer dann „wenns zählt“, bin ich die/der Beste, die/der ich sein kann!

… eine quasi identische Variante. Ich denke aufgrund dieser, zweifelsohne simplen und praxisgerechten Grunddefinition ist wohl sofort klar, warum die Sache nicht etwa ein exklusiv Leistungssportlern vorbehaltenes, „realitätsfremdes“ Modell repräsentiert. Ganz im Gegenteil! Auch für Sie stellt sich möglicherweise eher die Frage, welche Lebensbereiche sich somit für den Einsatz der mentalen Stärke NICHT eignen … denn Anwendungsgebiete, bei denen diese prinzipiell von Vorteil sein kann, fallen vielleicht auch Ihnen postwendend unzählige ein. Darüber hinaus ist es wohl leicht zu verstehen, weshalb eine entsprechend „einfache und praxisgerechte mentale Konditionierung“ für mich oft mit dem Wahlspruch »Es ist vermutlich selten zu früh und grundsätzlich wohl nie zu spät, diese „umfassende Stärke“ zu entwickeln oder weiter zu optimieren!« Hand in Hand geht – eine Anschauung, die übrigens auch Volker mit mir teilt. Definitiv lehre ich seit Jahren, die Basiselemente der mentalen Stärke, selbstverständlich kindgerecht adaptiert, sogar meinen, teilweise erst achtjährigen „Tennismädchen“. Und zwar mit Erfolg und selbst für mich oft überraschendem „kindlich-intuitivem“ Grundverständnis, für mein ganzheitliches Konzept hinter der Sache, vonseiten der „Kids“!

Eine „umfassende Stärke“ dank bewusstem Hinterfragen des „großen Ganzen“ …

In Bezug auf „wohl nie zu spät“ berichtete mir Volker bereits mehrfach von Seniorinnen und Senioren, welche ihn regelmäßig konsultieren, um – möglichst ein Leben lang – sowohl körperlich als auch geistig hoch aktiv zu bleiben. In diesem Zusammenhang erzählte er mir, wiederholt und sichtlich begeistert, von bemerkenswerten Erfolgen innerhalb kürzester Zeit und meinte »Mentale Stärke, so wie wir sie definieren, kennt meiner Erfahrung nach kein Alterslimit! Sie lässt sich grundsätzlich stets konditionieren, optimieren und weiterentwickeln.«. Doch Moment! Erwähnte ich vorhin „kindlich-intuitives“ Grundverständnis für mein ganzheitliches Konzept vonseiten der „Kids“ und weckte vielleicht mit dieser Aussage Ihre Neugier? Die Begründung für diese Feststellung ist rasch erklärt. Frage ich meine „Tennismädchen“ beispielsweise, was denn die Voraussetzungen sind, damit sie bei einem wichtigen Tennismatch oder einem Test in der Schule sozusagen ihr Bestes geben können, fallen die Antworten oftmals überraschend umfassend und ganzheitlich aus. Das Repertoire reicht üblicherweise von „fleißig Tennis trainieren und für die Schule lernen“ und „Tennistasche oder Schulsachen am Vortag gewissenhaft packen“, über „früh genug zu Bett gehen“, „Mamas Fit-und-Gesundküche und keine ungesunden Süßigkeiten“ bishin zu „positiv Denken und an mich glauben“. Im Endeffekt begreifen Kinder meiner Erfahrung nach tatsächlich in aller Regel quasi völlig natürlich, dass mentale Stärke, nach meiner Definition, wesentlich mehr repräsentiert als ein „Hauptsache optimistisch bleiben …“ bei den „Prüfungen des Lebens“. Fakt ist: Zweifelsohne hat die Art, wie und was Sie denken einen immensen Einfluss darauf, inwiefern Sie in der Lage sind, bei Herausforderungen Ihr optimales Leistungspotenzial zu entfachen. Mindestens ebenso wichtig sind jedoch freilich eine, je nach Situation, entsprechende, spezifische Vorbereitung, vermutlich außerdem die Ernährung und eine vielleicht auch für Sie sinnvolle und gezielte Supplementierung, die Quantität und Qualität des Nachtschlafs, Ihr Gesundheitszustand und üblicherweise zumindest eine gewisse körperliche Fitness. Exakt aus diesem Grund handelt es sich bei meiner Auffassung von „mentaler Stärke“ quasi um ein ganzheitliches Konzept, das, bei bewusstem Hinterfragen des „großen Ganzen“, eindeutig sozusagen eine „umfassende Stärke“ in sich birgt.

Teil zwölf folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im November 2021
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