Neunmal lebensfroh, topfit und gesund durch den Herbst! (Teil 5 von 8)

Tipp 4: Gönnen Sie sich Ihren „Winterschlaf“!
Nachdem wir das Schlafthema bereits in den vorangegangenen Tipps mehrfach erwähnten, verdient sich DIE Regenerationskomponente Nr. 1 für Geist und Körper an dieser Stelle die Hauptrolle. Um die Tippüberschrift ins rechte Licht zu rücken: Freilich benötigen wir als Menschen keinen „bärig-echten“ Winterschlaf im eigentlichen Sinne. Dennoch konstatieren Schlafforscher, mit eindeutigen Studienresultaten belegt, seit Jahren, dass das natürliche Schlafverlangen in der kalten Jahreszeit quantitativ ansteigt. Im Klartext bedeutet dies: Finden durchschnittliche, mitteleuropäische Erwachsene im Sommer mit 7 bis 8 Stunden Nachtschlaf das Auslangen, addiert sich dazu meist ab Oktober sukzessive ein „Winterbonus“ von bis zu zusätzlichen 1 ½ Stunden. Einen Extra-Schlafpuffer sollten übrigens körperlich und/oder geistig hochaktive sowie häufig gestresste Personen einplanen.

„Einfach“ mehr schlafen statt „bärig-echter“ Winterschlaf?

Dies erklärt auch die bis zu circa 10 Stunden Schlaf, welche sich zahlreiche Leistungssportler gönnen. Die Folgen, wenn wir dieses Winter-Naturgesetz „Gewohnheitstier Mensch entsprechend“ ignorieren, also am Sommerschlaf-Rhythmus festhalten? Lethargie, Stimmungsschwankungen, Unkonzentriertheit, Lernschwäche, bis zu vierfach (!) erhöhte Unfallgefahr, Neigung zu depressiven Verstimmungen, Libidomangel, Muskel- und Kraftverluste bei meist gleichzeitiger Körperfettanteilszunahme, Heißhungerattacken, und, und, und … um nur einige der „Highlights“ der mehrfach bestätigten internationalen Forschungsarbeiten zum Thema chronischer Schlafmangel zu nennen. Die genannten, möglichen kurz-, mittel- oder langfristigen Konsequenzen beruhen indirekt übrigens weitestgehend „nur“ auf schlafstörungsbedingte Hormonhaushaltsstörungen. Zu beachten: Die empfindliche Balance unserer körpereigenen Hormone kann bereits nach einer einzigen suboptimalen Nacht aus dem Gleichgewicht geraten. Das logische Fazit: Einfach mehr schlafen ist, speziell in der ohnehin meist dunkel-kalten Jahreszeit angesagt. Was die, neben der Schlafdauer mindestens ebenso wichtige Schlafqualität betrifft: An diesem Punkt ermahnen Schlafexperten, primär seit der vergangenen drei Jahre, gebetsmühlenhaft zum Verzicht auf das Smartphone – zumindest in der letzten Stunde vor dem Zubettgehen. Selbstverständlich berichteten auch wir bereits über dieses Faktum in einer von Studienfakten geprägten Artikelserie unter …

Schlafgestörte und depressive Jugendliche „dank“ Smartphone!? (Teil 1 von 8)

Schlafqualitätsgefährdung durch Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten & Co.?

Was in Anbetracht dessen, unserer Erfahrung nach, ein wenig ins Hintertreffen geriet: die ebenfalls seit Jahrzehnten wissenschaftlich belegten Folgen einer unentdeckten Nahrungsmittel-Unverträglichkeit. Diese kann nämlich beispielsweise der wahre Grund für quälende Stunden des Wachliegens zu nachtschlafender Zeit darstellen. Einen hochinteressanten Praxisreport hierzu finden Sie direkt unter den Direktlinks …

Vollmond = Schlafprobleme … oder!? (Teil 6 von 7)

… und …

Vollmond = Schlafprobleme … oder!? (Teil 7 von 7)

Zum Abschluss auch in diesem Kolumnenteil zwei exklusive www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Podcast-Tipps: Unter Sendung 13, „Gesünder schlafen“ sowie in Sendung 15, „Hormone – (nicht) nur ein Frauenproblem?“ können Sie sich über die soeben erwähnten Themenbereiche ausgiebig auditiv informieren.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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