Neunmal lebensfroh, topfit und gesund durch den Herbst! (Teil 8 von 8)

Tipp 9: „Innerer-Schweinehund-Jahreszeit“ oder fit werden und bleiben?
Morgens raus aus dem Bett, kurz durchdehnen, rein in die Lauf-, Walking- oder Wanderschuhe und Action? Mittags unter einem schattigen Baum aktivierend-pulstreibendes Yoga oder sogar ein kleines Zirkel-Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht? Abends noch einmal rauf auf’s Fahrrad und zum Badesee, wo 20 Minuten flott-genussvolles Freestyleschwimmen ansteht? Alles meist absolut perfekt … vor allem von Mitte Mai bis circa Ende August!

Wenn mit den „R’s“ in den Monaten Kater Garfield erwacht …

Doch kaum tauchen die ersten „R’s“ in den Monatsnamen auf, wird plötzlich der innere Schweinehund putzmunter und nimmt dazu scheinbar sogar Kater Garfields Charakterzüge an. Von fadenscheinig-glaubwürdigen Argumenten wie „… ohne exquisiten Kaffee vor dem Workout geht schon mal gar nichts …“ über „… mögliches Gesundheitsrisiko aufgrund suboptimaler Temperaturen …“ bishin zur fundamentalen Frage „Genügt heute nicht auch einmal allein die Kraft der mentalen Stärke statt dem körperlichen Training?“, reicht das Spektrum seiner, jede Motivation bereits im Keim erstickenden Ansagen. All dies kommt Ihnen so in etwa nur allzu bekannt vor? Wir sagen: Nur keine Bange vor Herbst und Winter! Mit nur drei Strategien lässt sich nämlich, laut aktueller sportwissenschaftlicher und psychologischer Studien, welche unter anderem im Fachblatt „British Journal of Health Psychology“ erschienen, der innere Widersacher rasch „Schach matt“ setzen.

Dreimal „Schach matt“ für den inneren Widersacher!

Erstens: Gleich nach dem Aufstehen trainieren mag sich vielleicht an schwül-warmen Sommermorgen optimal anfühlen – geht’s nach unserer inneren, biologischen Uhr ist dies jedoch definitiv die suboptimalste Trainingszeit. Der Hauptgrund: Die Körpertemperatur erreicht in den frühen Morgenstunden deren Tiefstpunkt – dementsprechen „doppelt-frostig“ fühlt sich meist bereits das erste, frische „Herbsterwachen“ an, was freilich auch der innere Schweinehund quasi instinktiv wittert. Die Lösung: Ideal wäre ein Workout in der Zeit zwischen 10 und 20 Uhr, wenn um circa 22 Uhr „Bettenhausen“ sein darf. Somit sollten voll Berufstätige entweder die Mittagspause oder die Stunden direkt nach Feierabend für sportliche Aktivitäten nutzen, um sich die Sommermotivation auch in den kalten Monaten zu bewahren.

Zweitens: Sie lieben Ihren Badesee und wollen ihm treu bleiben … sogar im Jänner? Kein Problem: Besorgen Sie sich Schlittschuhe. Scherz beiseite! Die allermeisten Sportarten – typische Beispiele sind Wandern, Laufen und Walken – lassen sich, entsprechende Winterausrüstung und Strecken- beziehungsweise Zieladaptionen vorausgesetzt, ganzjährig betreiben. Andere, wie das Schwimmen in chlorfreien Naturgewässern bedürfen nach einer Alternative, welche Ihnen ebenfalls Trainingsreize, jedoch auch Spaß an der Sache beschert. Einer sportpsychologischen Umfrage zufolge verbuchten jene Sportler die höchsten Chancen ohne Trainingsunterbrechungen durch den Winter zu gelangen, die sich früh genug um eine solche Ersatzsportart kümmerten.

Die dritte Studienerkenntnis: Zwar mag es eine ehrenwerte Tugend sein, sich alleine und im Homegym zu motivieren. Wissenschaftler konstatieren jedoch: Der Mehrheit der Aktiven erleichtert ein verlässlicher Trainingspartner oder zumindest ein ebenfalls sportliches Umfeld, wie beispielsweise in einem Fitnesscenter, das langfristig-konstante „Dranbleiben“ ungemein.

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Eine „sportliche“ www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung gibt’s in MP3-Audiocast-Episode 24 „Sport & Kinesiologie“.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto © Andy Winder: Profikletterer und www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Interviewer Jürgen Reis bei einem spätherbstlichen Lauf auf dem traumhaften Zanzenberg, der sich übrigens direkt oberhalb unserer Stadtapotheke Dornbirn befindet.

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