Neunmal „Stress? Nein Danke!“ (Teil 2 von 10)

Stammleser erinnern sich vermutlich: Indirekt beschäftigten wir uns mit dem Thema „Stress und seine Folgen …“ bereits in der Initialkolumne der Artikelserie »Wanderbar fit, gesund und glücklich!« unter …

Wanderbar fit, gesund und glücklich! (Teil 1 von 10)

Gernau genommen berichteten wir damals, also im Mai dieses Jahres, von einer aktuellen Studie, bei welcher die Befragten in bis zu 25% der Fälle angaben: mindestens einmal jährlich während der vergangenen Jahre litten sie am Gefühl des Ausgebranntseins. Weiters ergaben die Expertisen und Umfragen der Wissenschaftler eine definitive Depressionsrate bis zu 9 Prozent! Zugegeben: Nicht immer sind Burnouts und Depressionen direkt mit chronischem Stress verbunden. In der 2019er-Praxis, dies bestätigen auch führende Psychologen auf diesem Gebiet, allerdings in weit über 90 Prozent der Fälle sehr wohl.

Über 60 Prozent gestresst, regelmäßig erschöpft und überfordert …?

Dies unterstrichen auch die zitierten Studien, welche in deren Kernaussagen allesamt in etwa dieselbe Kerbe schlugen. Das sich, immer wieder in ähnlicher Form wiederholende Résumé der Forscher: Noch nie zuvor in der Geschichte schätzen sich subjektiv mehr Menschen als gestresst, regelmäßig erschöpft und vom Leben überfordert, depressiv verstimmt, oder als „generell zu unruhig“ ein. Eine konkrete Zahl aus Deutschland: Knapp über 60 Prozent an „chronisch an zu viel Stress Leidende“, so eine kürzlich veröffentlichte, repräsentative wissenschaftliche Umfrage. Hierbei lagen übrigens die Ballungszentren, im wahrsten Sinne des Wortes „naturgemäß“, tendenziell über den ländlichen Gebieten.

Stress gehört doch „eigentlich“ zum Leben … oder?

Vor diesem Hintergrund mag es wohl fast provokativ-paradox anmuten, was Biologen seit Jahrzehnten konstatieren: Der Mensch, so die Forscher, setzte sich nämlich auch deshalb zur führenden Spezies unseres Planeten durch, weil er seit jeher am souveränsten mit dem Lebensstress klarkam, beziehungsweise diesen entsprechend „managte“. Ob sich daran, im Verlauf der Jahrtausende, etwas änderte? Grundlegend: Nein. In den kleinen feinen Details – und zwar primär während der vergangenen Jahrzehnten – sehr wohl! Mehr dazu folgt in Kürze in Teil 3 dieser Serie.

Zuvor noch ein Abschlusstipp: Zum, in diesem Kolumnenteil erwähnten Thema Depression, dürfte sich www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung 7, »Lassen Sie sich „positiv anstecken“!« für Sie als echter „Hörgeheimtipp“ entpuppen!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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