Online-Kompass für ein nachhaltiges Leben (Teil 3 von 3)

Die Homepage www.nachhaltiger-warenkorb.de/… bietet unter anderem Informationen zu Essen und Trinken, Strom und Heizen, Elektronik, Haushalt, Wohnen, Mode und Kosmetik, Reisen und Mobilität, Spielzeug sowie zur nachhaltigen Geldanlage. Weiters umfasst das Portal unabhängige Bewertungen von Siegeln, die glaubwürdig über die sozialen und ökologischen Bedingungen im Herstellungsprozess Auskunft geben.

Wissen und Praxistipps des „Rates für nachhaltige Entwicklung“ im Internet!

Die Herausgeber des Vorzeigeprojekts? Hinter dem „nachhaltigen Warenkorb“ steht der sogenannte „Rat für nachhaltige Entwicklung“. Diesem gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an, die von der deutschen Bundesregierung seit 2001 berufen werden. Das Angebot der erst im Vorjahr initiierten und somit brandneuen Webseite wird fortlaufend aktualisiert. Das primäre Ziel der Online-Präsenz ist es, Themen rund um den umweltbewussten und sozialen Konsum zu behandeln und gezielt darüber zu informieren, wie auch Sie aktiv zum Klimaschutz beitragen können. Das Portal umfasst prinzipiell unabhängige und serviceorientierte Tipps.

Bares Geld sparen mit nachhaltigen Alternativen …

Klar dargestellt wird auch: nachhaltiger Konsum ist nicht unbedingt eine Frage des Geldes. Beim Einkauf geht es schließlich auch darum, möglichst oft eine entsprechend optimale Alternative zu wählen oder auch Überflüssiges im Regal stehenzulassen. Tatsächlich kann nachhaltiges Kaufen sogar Geld einsparen. Kosten senken kann nämlich, wer keine Lebensmittel wegwirft, langlebige und reparaturfähige Produkte kauft, die Heizkosten und den Stromverbrauch senkt oder Secondhandkleidung wählt. Übrigens: Auch bei Elektronikartikeln aller Art gibt’s inzwischen eine meist hoch professionelle Secondhand-Schiene. Unter dem Beiwort „Refurbed“ verkaufen dabei oft Qualitätsfachhändler Smartphones, Tablets, Laptops, PCs & Co. nachdem diese, gebraucht angekauft, generalüberholt wurden. Auch der Akku wird in vielen Fällen ausgetauscht. Fazit: Sie können so, weit unter dem ursprünglichen Verkaufspreis, ein echtes „Ökoschnäppchen“ ergattern. Denn klar ist: Die verlockenden „Null-Euro-Smartphones“ und -Tablets der Mobilfunkbetreiber sind in Wirklichkeit meist teuer über entsprechende Verträge nachträglich zu bezahlende Leasingkäufe.

Aktionsspiel „Fleisch oder Fahrrad?“

Ein besonderes Highlight der Webseite: das Aktionsspiel „Fleisch oder Fahrrad?“, welches samt Anleitung und Kartenset als PDF-Dateien unter www.nachhaltiger-warenkorb.de/… zum Download bereitsteht. Ein Tipp: Drucken Sie die Spielkarten auf etwas stärkerem Papier und schneiden Sie diese passend aus. Dass sich das Spiel gezielt an Teenager richtet, ist kein Zufall. Denn rund 20 Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren wissen überhaupt nicht, was nachhaltiger Konsum bedeutet und/oder können diesen auch nicht beschreiben. Ziel von „Fleisch oder Fahrrad?“ ist somit, das Thema spielerisch an Schülerinnen und Schüler und Jugendliche heranzutragen und sie dafür zu sensibilisieren. Anhand von Spielkartenkategorien Mode und Kosmetik, Essen und Trinken, Elektronik und Digitales und Reisen und Mobilität kann der Nachwuchs so seine Konsumentscheidungen experimentell unter die Lupe nehmen.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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