Smartphone, Heim-PC & Co. kreativ und sicher nutzen – 10 Tipps (Teil 17 von 18)

Tipp 8: Flyer, Broschüren, Fotobücher & Co. „kreativ-digital“ am Heim-PC erstellt!
Sie gehören, eventuell auch zu jenen Leserinnen und Lesern, die sich bereits von meinen Zeilen im achten Kolumnenteil, in Bezug auf „kreativ-digitale Layouts & Co.“ von meinen Worten inspiriert fühlten? Konkret finden Sie diesen Teil dieser Artikelserie unter …

Smartphone, Heim-PC & Co. kreativ und sicher nutzen – 10 Tipps (Teil 8 von 18)

… und ich schrieb …

»1992 erschien ein damals äußerst leistungsfähiges und aussichtsreiches Layoutprogramm erstmals für „Windows“. Mein Lehrherr bot mir an, „… so es mich interessiert …“, mir ein Fachbuch, als auch ein spezielles Seminar für die Bedienung der Software zu finanzieren. Ich war Feuer und Flamme, was de facto zu einer „Win-Win-Situation“ für beide Seiten führte! Ich erlernte nämlich, ein professionelles Layout- und Satzprogramm zu meistern, was mich definitiv absolut faszinierte, da es quasi eine Art „superlativ-kreative Textverarbeitung inklusive Grafikeinbindung“ für mich darstellte. Für das Unternehmen bewirkten meine postwendend folgenden Fortschritte, dass ich rasch als „firmeninternes Werbebüro“ agieren konnte. Im Klartext: Einfachere Drucksorten wie Flyer und sogar Broschüren wurden fortan zunehmend „in House“ mit mir als „… der Kreative am PC …“ produziert!«

… sowie …

»1993 erweiterte sich mein „kreatives IT-Spektrum“ anhand einer Bildbearbeitungssoftware, die mir das Nachbearbeiten und Optimieren digitaler Fotografien und gescannter Bilder erlaubte. Auch dafür gab’s vonseiten des Lehrherrn ein Fachbuch sowie ein Seminar „auf Kosten des Ausbildungsbetriebs“. Mit eisernem Sparen und dank eines großzügigen, elterlichen Zuschusses, war ich ab Weihnachten außerdem stolzer Besitzer meines allerersten Windows-PCs, plus Layout-, Grafik- und Bildbearbeitungsprogramm. Selbstredend profitierten davon auch die Qualität und Möglichkeiten meiner Tätigkeiten für meinen Vater – der 24-Nadeldrucker konnte endgültig sprichwörtlich „zeigen, was er tatsächlich kann“! Erstmals entstanden unter anderem, neben optisch wesentlich fortschrittlicherer Berichte, Konzepte & Co. zwei Vereinszeitschriften, die schlussendlich in einer Druckerei produziert, beziehungsweise gedruckt wurden.«

Klar doch! Ob beispielsweise für den Verein einen gelegentlichen Flyer oder eine Broschüre, oder in „privater Geburtstagsmission“ individuell designte Fotobücher am Heim-PC erstellen … DAS wäre auch für Sie quasi die Krönung eines „Hobby der ganzheitlich sinnvollen Art“? Sie besitzen eventuell bereits seit dem vierten Tipp eine Grafiksoftware zum digitalen Malen und Zeichnen? Das Bildbearbeitungsprogramm ist vielleicht ebenfalls seit dem letzten, siebten Tipp auf dem Heim-PC installiert? Ein Textverarbeitungsprogramm, das bei meinem ersten Windows-PC übrigens bei der „Grundausstattung“ des Betriebssystems mitinkludiert war, mit etwas Glück sogar bestehende Texte, finden sich ohnehin seit Längerem auf dem Computer? Alles, was somit noch fehlt, ist eine performante Layoutsoftware. Mein Tipp gleicht in vielem dem Schema des vorangegangenen. Auch in diesem Fall gibt’s beispielsweise mit „Scribus“ eine grundsätzlich sehr leistungsfähige kostenlose Layoutsoftwarelösung für Ihren Heim-PC. Mehr dazu finden Sie unter www.scribus.net/….

„Affinity Publisher“ plus „mitp“-Fachbuch für anspruchsvolle Hobbylayouts?

Ich empfehle Ihnen jedoch, wie im letzten Teil dieser Artikelserie, erneut eine Kombination aus „Serif-Software“ sowie „mitp“-Fachbuch. „Affinity Publisher“ heißt nämlich ein Layoutprogramm, das – so meine Beurteilung – definitiv selbst professionelle Ansprüche erfüllen kann, sich dennoch prinzipiell einsteigertauglich gibt. Auch preislich liegt das Programm wie „Affinity Photo“ mit unter 60 Euro (per März 2021), so meine Auffassung, auf einem fairen Niveau – eine kostenlose Testversion finden Sie, neben weiteren Detailinformationen auf affinity.serif.com/…. Und exakt wie bei „Affinity Photo“ finden Sie (ohne Anführungszeichen eingegeben) nach „Affinity Publisher“ mehrere Videos, anhand derer auch Sie sich vermutlich rasch einen Überblick über das breite Einsatzspektrum der Qualitätssoftware verschaffen können.

Per Fachbuch zu umfassendem Praxiswissen für Einsteiger …

Zum „mitp“-Verlag-Fachbuch: Autor ist, exakt wie in der in Tipp 7 erwähnten Fachlektüre Winfried Seimert – übrigens ein erfahrener IT-Dozent, IT-Fachbuchautor und Consultant. Der Titel „Affinity Publisher 1.8: Praxiswissen für Einsteiger“ hält, was dieser verspricht. Auf über 320 Seiten wird in meinen Augen, samt nützlichem Glossar, so gut wie jede, für den Praxisgebrauch von „Affinity Publisher“ relevante Funktion ausreichend beschrieben, sowie oftmals anhand von Übersichtstabellen und zahlreichen Vierfarb-Screenshots ausgeführt und/oder bebildert. Dazu gesellt sich eine wohldurchdachte Gliederung des Werks mitsamt durchgängiger Tipp- und Hinweisboxen. Die in Kapitel 7 erläuterten Schritt für Schrittanleitungen für Beispielprojekte wie Fotobücher, Visitenkarten, jedoch auch Broschüren und Flyer dürften sich auch für Sie als „kreativ-digitale Praxisgoldwert-Informationen“ erweisen. Denn klar ist: Damit lässt sich grundsätzlich selbst so manches, anspruchsvolle Layoutprojekt eventuell in Eigenregie absolvieren. Mein persönliches, finales Fazit zum Software- und Buchkauf: „Affinity Publisher“, in Kombination mit diesem, circa 25 Euro teuren Werk ist, für alle, die sich der Layoutthematik „ernsthaft-kreativ“ nähern möchten, eine erstklassige, preislich absolut faire und sinnvolle Investition.

Tipp 9: Das Heimkinoerlebnis plus Soundtrack in Eigenregie
Sie erinnern sich an meine Zeilen im siebten Kolumnenteil, die frei zitiert lauteten …

»Dank Svens Hilfe kreierten wir sogar einen kurzen VHS-Film mit einigen Highlights der „kreativen Amigamöglichkeiten“ und ich komponierte einen eigenen Soundtrack!«

Auch Sie besitzen eventuell nicht nur ein „Super-Foto-Smartphone“ – selbst die integrierte Videokamera genügt Ihren „Freizeithobbyansprüchen“? Wie wär’s also mit einigen „Videoclips“, die, wie das Foto anbei illustriert, sich sprichwörtlich um die Highlights der kommenden Wochen und Monate, was beispielsweise Ausflugs- und Urlaubsinspirationen angeht „drehen“? Und am Ende das Ganze mit einer entsprechenden Software am Heim-PC zu einem „Heimkinoerlebnis in eigener Sache“, idealerweise mitsamt raffinierter Effekte – vielleicht inklusive Texteinblendungen und sogar nachträglicher Farbkorrekturen verwenden … klarer Fall für IHRE, im wahrsten Sinne des Wortes, „perfekte Vision des kreativ-digitalen Aktivseins“.

„Corel VideoStudio Ultimate 2021“ für effektvoll erfüllte Filmträume?

Eine für diesen Zweck entwickelte Software des renommierten Herstellers „Corel“ nennt sich „VideoStudio Ultimate 2021“. Das Programm bewegt sich, wie die in den vorangegangenen vorgestellten Softwarelösungen, mit unter 90 Euro (per März 2021) in einer in meinen Augen fairen Preisliga – vor allem in Anbetracht der immensen Bandbreite an Möglichkeiten! Im Endeffekt erhalten Sie nämlich ein, zwar grundsätzlich simpel zu bedienendes, doch vermutlich selbst für manche Profiansprüche, wohl mehr als ausreichend gerüstetes „Videobearbeitungs-Komplettpaket“ für Ihren Heim-PC. Konkret lassen sich beispielsweise über sogenannte „LUT-Profile“ fortgeschrittene Farbeffekte und sogar Farbschemen, die sich an berühmten Filmen orientieren, umsetzen. Ein „Malstudio“ ermöglicht darüber hinaus zum Beispiel diverse Animationen wie beeindruckend-authentisch wirkendenden, handgeschriebenen Text. Ich denke jedoch, dass an dieser Stelle ein YouTube-Video mehr Aussagekraft besitzt, als tausend weitere, meiner Worte. Mein Tipp: der Direktlink …

… könnte sich auch für Sie als sprichwörtlicher „Augenöffner“ erweisen. Übrigens: Eine umfangreiche PDF-Dokumentation ist bei diesem Programm inkludiert. Zur Internetheimat der Software geht’s unter www.videostudiopro.com/…

Mit „MAGIX Music Maker 2021 Performer Edition“ zum individuellen Soundtrack!

Fehlt noch was? Klar doch! Der erwähnte, eigene Soundtrack! Vermutlich werden Sie zwar ohnehin die, beim Filmen mitaufgezeichnete Tonspur in Ihr Projekt mitintegrieren, dennoch … ein wenig Filmmusik darf sein? „Corel VideoStudio Ultimate 2021“ bringt hier quasi bereits ein Paket an Soundeffekten und auch Musik per „ScoreFitter-Musiksammlung“ mit. Wenn Sie die Sache noch individueller gestalten, eventuell, im Rahmen dieses Tipps auch „nur“, wie ich damals am „Amiga 500“, Ihre musikalisch-kreativen Fähigkeiten entfalten wollen: „Music Maker 2021 Performer Edition“ der deutschen Softwareschmiede „MAGIX“ lautet das „Zauberwort“. Die Software richtet sich zwar eher an digital-musikalische Einsteiger, kann jedoch, so meine Meinung, selbst fortgeschrittene „Heim-PC-Musiker“ überzeugen. Dabei gibt’s sogar eine kostenfreie „Free Version“, die sich aber im Vergleich zu den Kaufvarianten freilich teilweise minimalistischer ausgestattet gibt. Mein Tipp zur Entstehung dieses Kolumnenteils ist definitiv die „Music Maker Premium Edition“, die sich auf …

www.magix.com/…

… findet. Zum Zeitpunkt meiner Recherchen kostete diese unter 100 Euro. Neben einer umfangreich mit „MAGIX Instrumenten“ sowie „Soundpools“ ausgestatteten „Music-Maker-Variante“ (Premium Edition), beinhaltete das Paket ein „Novation Launchkey Mini Mk3 MIDI-Controller“. Darunter versteht sich eine 25-Tastenklaviertastatur mitsamt acht Drehreglern und 16 anschlagdynamischen „Pads“, die sich über die USB-Schnittstelle mit dem Heim-PC verbinden lässt. Definitiv dürften sich auch für Sie mit einer derartigen „All-inclusive-Ausstattung“ selbst anspruchsvolle Soundtrackprojekte realisieren lassen! Freilich „kennt“ auch YouTube, suchen Sie, wie immer ohne Anführungszeichen eingegeben, nach „MAGIX Music Maker 2021“, die Software, beziehungsweise versorgt Sie mit diversen Einführungsvideos. Und selbstverständlich können Sie Ihre kreierten „Soundtrack-Hits“ in das Videoschnittprogramm „Corel VideoStudio Ultimate 2021“, respektive Ihren finalen Videofilm importieren.

Rechtliche Aspekte in Bezug auf „Videos per Smartphone filmen“, Musik & Co. bitte mitberücksichtigen!

Ein Abschlussratschlag: Ging’s soeben, frei zitiert um „Videos per Smartphone filmen“, „Tonspur integrieren“ sowie „Musik“? Ich denke, es versteht sich von selbst, dass bei all diesen Themenkomplexen, auch dann, wenn es sich nur um Privatprojekte und/oder -Aktivitäten handelt, üblicherweise rechtliche Aspekte unbedingt mitberücksichtigt werden sollten. Ein Wink mit dem Zaunpfahl: Idealerweise lesen Sie noch einmal Zeile für Zeile das „Rechts-Unterkapitel“ des sechsten Tipps und denken, auch in Bezug auf „Filme, Musik & Co.“, bitte, diesbezüglich quasi „ganzheitlich problem(e)vorbeugend“ weiter, beziehungsweise früh genug VORAUS! Wie Sie vermutlich bei Ihren Detailrecherchen rasch feststellen werden: Besonders relevant ist dieser Punkt, sowie Ihre Projekte, oder Teile davon, im Internet „landen“ – und sei es „nur“ aus Datensicherungsgründen (Stichwort „Cloud“).

Der finale, 18. Kolumnenteil folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im Mai 2021
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