„Smartphone-Sendepause“ innerhalb einer Woche! (Teil 1 von 2)

Mitteleuropäische, durchschnittliche 20-jährige aktivieren 135 Mal pro Tag ihr Smartphone und werfen zumindest einen Blick auf die „News“. Dies entspricht, ausgehend von acht Schlafstunden, unter Tags alle sieben Minuten (!) einer digitalen Unterbrechung. „Gecheckt“ werden dabei derzeit primär WhatsApp, Facebook, Instagram, YouTube, Facebook Messenger und Twitter. Doch auch die E-Mail liegt weiterhin auf Erfolgskurs! So wurde 2018 mehr Digitalpost der „guten alten Art“ versandt als je zuvor in der Menschheitsgeschichte. Zwei Drittel der 20- bis 39-Jährigen sind übrigens sogar im Bett Online! Was diese aktuellen Zahlen und Fakten aus psychologischer Sicht bedeuten?

Digitaler „Up-to-date-Zwang“ zulasten realer Lebensfreude und -Qualität!?

Der „Up-to-date-Zwang“, der in zahlreichen Unternehmen, Freundeskreisen und auch Familien inzwischen an der Tagesordnung ist, setzt bewusst oder unbewusst unter Druck. Wer beispielsweise nicht einmal pro Tag diverse Erfolge und Erlebnisse aus dem Berufs- und Privatleben auf Social-Media-Portalen veröffentlicht und innerhalb knapper Fristen auf Messengernachrichten reagiert, ist nicht existent. Im Klartext: Wer Kritik und das Gefühl „out“ zu sein, auch im realen Leben vermeiden möchte, ist quasi die meiste Zeit über an seinen digitalen Begleiter „gefesselt“. Die Konsequenzen? Laut der Experten schieben sich die fast omnipräsenten Displays wie eine Mauer vor das echte Erleben der Betroffenen. Die Welt büßt an Emotionen ein und unterm Strich erstickt am Ende des Tages sinngemäß ein Teil der eigentlich möglichen Lebensfreude und -Qualität in den „Cyberspace-Wolken“. Außerdem beweisen eindeutige Studien seit Jahren: Das Gehirn gewöhnt sich an die ständigen Unterbrechungen und verliert vor allem für konzentrierte Tätigkeiten und/oder zwischenmenschliche Interaktionen über längere Zeiträume mittel- und langfristig seine Leistungsfähigkeit.

Alarmierende Persönlichkeits- und Gesellschaftsveränderungen „dank“ Smartphone, Internet & Co.

Einzelne Forscher sprechen sogar bereits offen von einer insgesamt sinkenden Gedächtnisleistung von „Internet- und Smartphone-Persönlichkeiten“. Übrigens werden selbst Onlineinhalte laut aktueller Benutzerstatistiken nur noch in 10 Prozent der Fälle zu Ende gelesen, gehört oder gesehen! Last, but not least die indirekten Auswirkungen dieser Oberflächlichkeitskultur: Die renommierte kalifornische Stanford University bewies in einer Studie, dass nur noch 20 Prozent der 18-jährigen amerikanischen Jugendlichen Fake-News, bezahlte PR oder manipulierte Hassreden von echten Nachrichten unterscheiden können. Das Fazit: Zweifelsohne bedenkliche, wenn nicht gar alarmierende Persönlichkeits- und Gesellschaftsveränderungen „dank“ Smartphone-Life-Style, Internet & Co.!

Neujahrsvorsätze endgültig realisiert …

All diese repräsentativen Tatsachen treffen glücklicherweise auf Sie und Ihre Liebsten allerhöchstens fragmental zu? Dennoch sehen Sie sich zugleich eventuell noch nicht in der „perfekten Vorbildrolle“, welche Sie in Bezug der Smartphone(nicht-)nutzung gerne repräsentieren würden? Vielleicht erinnerte Sie als Stammleser der siebte Teil unserer Juni-Artikelserie „Neunmal „Stress? Nein Danke!“ unter …

Neunmal „Stress? Nein Danke!“ (Teil 7 von 10)

… an eine völlig unnötige digital bedingte Stresssituation, oder es existiert sogar ein, mittlerweile in Vergessenheit geratener, Neujahrsvorsatz der „analogen Art“ … kurzum: Es bestände sehr wohl Änderungsbedarf? Wie wär’s mit einem kostenlosen, auditiven Wochenkurs, dessen Podcast-Episoden alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: maßvolle, vernünftige und möglichst „ganzheitlich-smarte“ Handy-Nutzung? Exakt dies erwartet Sie im zweiten Teil dieser Serie!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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