Smartphones & Co. ökologisch hinterfragt (Teil 8 von 8)

»Egal, ob das Thema Umwelt-, Klima- oder Arbeitnehmerschutz lautet, denke ich, die allermeisten Leser und Leserinnen werden mir sicherlich beipflichten, wenn ich behaupte: Generell schenken wir unser Vertrauen, was dahin gehende Vorgaben und deren Kontrollen angeht, eher den Gesetzgebern innerhalb der EU, als jenen in Fernost. Ein diesbezüglicher Geheimtipp darf sein? Für äußerst preisgünstige 270 Euro repräsentiert das „Gigaset GS290“ ein absolutes Ausnahme-Smartphone, welches sich, das in der Elektrotechnik allgemein rare, „Made in Germany“ verdient. Gebaut wird das stylish-schlanke Mittelklassehandy, dessen Leistungsparameter sich in etwa mit denen des im vorangegangenen vorgestellten Fairphone vergleichen lassen, nämlich im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen.

Faire Arbeitsbedingungen und ökologisch hochwertiges „Made in Germany Handy“

Statt der in China üblichen 60 bis 70 Stunden gelten bei „Gigaset“ in Bocholt, 37,5 als Standardwoche – der Nettostundensatz liegt beim circa Zehnfachen des fernöstlichen Branchendurchschnitts. Fazit: Was die Arbeitsbedingungen angeht, rangiert die einzige deutsche Smartphonefabrik im weltweit absoluten Spitzenfeld. Umweltschutztechnisch interessant macht das GS290 vor allem dessen Oberklasseakku. Die überlange Laufzeit legitimiert auf jeden Fall auch Positivprognosen in Bezug auf dessen Gesamtnutzungszeit. Bei Reparaturen heißt’s: ab in die Werkstatt! Als Alternative zum Einsenden bieten jedoch mehrere Gigaset-Vor-Ort-Servicezentren einen Bring-In-Support an.

Windräder und Klimabilanzen anstatt Umsatzcharts?

Mein abschließendes, themenbezogenes Résumé in Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen in der gesamten Hightech- und Internetbranche? Durchwegs optimistisch! Mehr und mehr Unternehmen folgen definitiv dem Beispiel von Apple und Samsung, die beispielsweise seit Jahren, neben den obligatorischen Umsatzcharts, Klimabilanzen veröffentlichen. Apple investierte in jüngster Vergangenheit sogar in Windräder und Solarparks – Google wirbt im Business-Segment aktiv mit klimaneutralen Rechenzentren. Auch ein „No-Go“ zu ausbeuterischen Arbeitsbedingungen bei den Zulieferfirmen scheint zunehmend zum guten Ton zu gehören. Selbstverständlich kann ich letzten Endes nur hoffen, dass hinter diesen Maßnahmen nicht nur geschickt-trendbewusst agierende PR-Abteilungen, sondern tatsächlich ganzheitlich ökologiebewusste CEOs à la Stadtapotheke Dornbirn Geschäftsführer Rudi Pfeiffer stehen!«

Zum Abschluss gibt’s vonseiten unseres Stadtapotheke Dornbirn Redaktionsteams freilich ein herzliches DANKE an unseren Expertengast und Seminartrainer. Weitere themenverwandte Artikelserien finden Sie direkt auf unserer Stadtapotheke Dornbirn Homepage unter folgenden Links:

Simulierte Klima-LÖSUNGEN im Internet (Teil 1 von 2)

Endlose Müllbergwüsten? Bitte ohne mich! (Teil 1 von 3)

80 Prozent weniger Plastikmüll? Es geht!

Umweltfreundliche Informations- und Unterhaltungstechnik (Teil 1 von 9)

Online-Kompass für ein nachhaltiges Leben (Teil 1 von 3)

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Foto: © Andreas Kempter / www.kempter7.com/…

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