Smartphones und Internet 2018: „App-solute“ Suchtgefahr! (Teil 1 von 6)

„God only knows, what it‘s doing to our children‘s brains“ – also frei übersetzt „Nur Gott weiß, was das mit den Gehirnen unserer Kinder anstellt“. So konstatierte der frühere Facebook-Präsident und Mitgründer der legendären Musikplattform Napster Sean Parker Ende vergangenen Jahres in einem Interview mit dem US-Nachrichtenportal Axios. Sie schielen hoch zur Überschrift dieser Kolumnenserie und kombinieren? Korrekt: Es geht, soviel sei verraten, im weitesten Sinne um eine alle Altersschichten erfassende, negative Veränderung von Persönlichkeit und Gesellschaft durch Smartphones und andere digitale Störenfriede bzw. auch um „Social Media & Co.“. Und nun ruft endgültig ein innerer Kritiker „Stop!“ in Ihnen? Handelt es sich bei dem Zitat nicht evtl. wieder um den typischen anglizistischen Sensations-Journalismus, bei dem ein „ehemals Wichtiger“ evtl. seinem Ärger „rhetorisch und emotional brillant inszeniert“, nur leider faktisch – wie sich dann oft erst mehrere Wochen oder Monate später herausstellt – kaum haltbar, Luft macht? Und nun schreiben „auch noch wir“ über ein weiteres „digitales Schauermärchen“ wie dieses? Moment!

Traurige Realität statt Zeitungsente?

Wie Stammleser wissen: Unser Stadtapotheken Dornbirn Redaktions-Team recherchiert sehr wohl gewissenhaft und freilich war dies auch dieses Mal der Fall. Studien oder mehrfach bestätigte Fakten sind die Voraussetzung der allermeisten unserer Kolumnen- und Kolumnenserien und Letztere trafen in diesem Fall ein. Bewusst ließen wir uns diesmal mit dem „Schreibauftakt“ fast ein halbes Jahr Zeit. Denn auch uns brachte die zweifelsohne medienwirksame Meldung Sean Parkers zuerst zum Stirnrunzeln. Jedoch – so auch letztlich unsere Nachfragen bei IT-Insidern – sind die von ihm kritisierten neuen Programmiertechniken bereits zu Redaktionsschluss (Mai 2018) bei zahlreichen Social Media-, Messaging- und Webportalen bzw. auch bei deren mobilen Apps im Einsatz. Unterstrichen wurde das Porter-Statement, last, but not least auch durch einen führenden Experten für künstliche Intelligenz bei Google, François Chollet. Er meinte, es sei „eines der aktuell traurigsten Dinge“ und von „verantwortungslosem Umgang mit den Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz (KI)“. Kinder, Facebook & Co., künstliche Intelligenz, Internet, Smartphone-Apps … negative Veränderungen, die bereits „greifen“? Sie wollen nun endgültig wissen, worum’s im Detail geht? Fortsetzung folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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