Souverän, gelassen und fokussiert zu mehr Lebensqualität – 10 Praxistipps! (Teil 17 von 18)

Tipp 7: Gelassen und fokussiert essen als „Lebensqualitätspluspunkt“ …
Aufgrund meiner Mentaltrainingsdefinition, dass dieser Begriff für mich ein umfassendes Konzept, das dem Ziel der generellen Lebensqualitätsoptimierung dienen soll, definierte ich auch diesen Tipp eindeutig als Mentaltrainingsstrategie. Zudem repräsentiert dieser Praxistipp tatsächlich speziell aus mentaler Sicht eine tagtägliche Wohltat für mich. Worum gehts? Im elften Teil dieser Artikelserie schrieb ich, frei zitiert, in Bezug auf den „Gesünder-Leben-Plan“, den ich mit Jessica 2005 initiierte …

»… darüber hinaus beschlossen wir, frei nach dem Motto „wir sorgen für uns“, schon 2005 unsere Ernährungsweise, die sich zwar damals bereits recht „gesund-aufgeräumt“ gab, noch einmal eine deutliche Spur konsequenter zu gestalten. Konkret: „Leere Kalorien“, wie beispielsweise Süßgebäck, Kuchen, gezuckerte Fruchtsäfte, Sirupe, Schokoladen und „Zuckermarmeladen“ sowie -Soßen verschwanden innerhalb weniger Wochen quasi vollständig aus Küche und Speisekammer. Unsere Kinder, so der Entschluss, sollten von vornherein eine hochwertige Ernährung genießen dürfen. Übrigens steuerte diesbezüglich auch Mag. Rudi Pfeiffer, sozusagen als „Zugabe“ bei den Terminen in der Stadtapotheke Dornbirn, zahlreiche absolut wertvolle und ganzheitlich durchdachte Ratschläge bei. So gehört beispielsweise das Dinkelvollkornbrot schon seit Längerem zum Fixpunkt auf dem Frühstückstisch!«

De facto waren zwar „Extremphasen“ à la »… oft hieß es, direkt nach den stressigen Bankterminen, kurzer Hand „Rasch in die Bäckerei, den Schnellimbiss oder die Pizzeria und weiter geht’s“ …«, die ich im siebten Teil unter …

Souverän, gelassen und fokussiert zu mehr Lebensqualität – 10 Praxistipps! (Teil 7 von 18)

… im Rahmen meiner Nahrungsmittel-Unverträglichkeit erwähnte, zur Ausnahme. Vor allem meine Mutter hatte seit jeher eine gesunde und bewusste Ernährung hochgehalten. Dennoch stellte Jessica für mich, speziell beim Thema fokussiert und gelassen essen, einen, gelinde ausgedrückt, anspruchsvollen neuen Maßstab dar, den ich bislang so noch niemals erlebt hatte. Zugegeben: In der Anfangszeit unserer Beziehung gelang es mir oftmals nicht annähernd, mit ihrer für mich nur bewundernswerten „Langsamessgewohnheit“ mitzuhalten! Nicht selten war mein Teller leer, während sie gefühlt kaum die Hälfte der Mahlzeit gepflegt und genussvoll zu sich genommen hatte. Nach und nach sorgte ich bei diesem Punkt jedoch sozusagen für Harmonie. Nicht zuletzt war das „Nahrungsmittel-Unverträglichkeits-Frühjahr“ und schlussendlich unsere Selbstfürsorgeoptimierungen ab 2005 – allein schon den Kindern in spe zuliebe – Grund genug. Weniger Stress, dafür mehr bewusster Genuss, Fokus sowie innere Ruhe beim Essen und somit auch eine optimalere Lebensqualität, waren definitiv die „Lehren“ jener Jahre.

Weniger Stress durch bewussten, „entschleunigten“ Genuss bei den Mahlzeiten …

Die aktuelle „Gelassen-und-fokussiert-essen-2021er-Version“ dieses, sozusagen „entschleunigt-genussvollen Praxistipps“, den ich Ihnen grundsätzlich ans Herz lege, gliedert sich in fünf Punkte:
1. Auf den Tisch kommen üblicherweise nur Nahrungsmittel, welche unter die Kategorie „hochwertige Ernährungsweise“ fallen. Berücksichtigen Sie diesbezüglich jedoch eine eventuell erforderliche Umstellungsphase und meinen ersten, anschließend noch folgenden Podcasttipp.
2. Genießen Sie Ihre Mahlzeiten konzentriert und abseits von Zeitungen, Arbeitsunterlagen und dem „nebenbei Radiohören“. Wenn Sie essen, essen Sie!
3. Lassen Sie sich ausgiebig Zeit beim Kauen, achten Sie bewusst auf kleine Bissen und legen Sie auch immer wieder zwischendurch „Genusspausen“ ein. Vielleicht stellen Sie, genau wie ich anfangs, verblüfft fest: Die Mahlzeit dauert zwar insgesamt länger, Sie sind aber wesentlich rascher satt und sind somit sogar mit kleineren Portionen als beim „Schnellessen“ rundum zufrieden!
4. Fixe Zeitfenster sorgen normalerweise für zusätzliche innere Ruhe und das „Recht aufs fokussierte und gelassene“ Genießen. Als Faustregel gilt beispielsweise in unserer Familie ein Rahmen zwischen 20 und 40 Minuten für eine Hauptmahlzeit – je nach deren Umfang.
5. Ein Vorgehen, das ich persönlich ganz speziell liebe: Wählen Sie Nahrungsmittel, die Sie bei Tisch „liebevoll zelebrierend“ vor dem Verzehr in aller Ruhe fertig zubereiten. Konkretes Beispiel ist die üblicherweise tägliche Scheibe Dinkelvollkornbrot, die bei uns bereits seit Längerem einen Fixpunkt beim Frühstück repräsentiert. Diese „schön säuberlich“ und voller Vorfreude mit Bio-Bergbauernbutter und regionalem Imkerhonig zu bestreichen, „kostet“ nun einmal auch unterm Strich „Esszeit“ und erhöht definitiv – so meine jahrelangen Erfahrungen – den „Gesamtessgenuss“!

Nun noch zu den versprochenen Podcasttipps:
In www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung 22, »Gesundheit beginnt im Darm« auf …

Sendung 22: Gesundheit beginnt im Darm

… finden Sie ab Minute 25 die vorhin angedeuteten „Spielregeln“ rund um eine vielleicht auch für Sie sinnvolle schrittweise und körperverträgliche Ernährungsumstellung – zum Beispiel auf eine ballaststoffreiche Vollwertkost. Zudem wird das Thema „langsam und konzentriert essen“, von Mag. Rudi Pfeiffer praxisgerecht und fachkundig erklärt. Ein weiterer Hörtipp zu diesem Themenkomplex ist Sendung 37, »Mag. Pfeiffer’s® Intervall-Diät«, die Sie unter dem Direktlink …

Sendung 37: Mag. Pfeiffer’s® Intervall-Diät

… vorfinden. Speziell empfehle ich Ihnen ein „Aufgepasst!“, ab Sendeminute 18, wenn Rudi Pfeiffer über sogenannte „Todesmittel“ spricht. Erraten! Die vorhin von mir kurz als „No-Go“ zitierten „Süßsünden“ wie Kuchen, gezuckerte Fruchtsäfte, Sirupe, Schokoladen & Co. sind unter anderem damit gemeint!

Tipp 8: „Leerläufe“ positiv-fokussiert und gelassen nutzen …
Sie erinnern sich an den achten Kolumnenteil?

»Auch ich konnte, wie meine Arbeitskollegin – als mein damaliges, diesbezügliches „souveränes Vorbild“ – verwirklichen, dass Gesundheit für mich nicht nur beispielsweise „… meist nicht krank sein …“, sondern, gemäß meines „neuen Energieniveau-Optimallevels“, ganzheitlich 100%ig mental und physisch „absolut fit sein“ bedeutet. Denn die allermeiste Zeit über war dies seither, zumindest, wenn ich es nach meinen Maßstäben nach beurteile, definitiv der Fall! Die wenigen Ausnahmen fielen übrigens vor allem unter die Kategorie Verletzungspech.«

… schrieb ich dort. Sie fragten sich vielleicht schon zu diesem Zeitpunkt, was mit „Verletzungspech“ gemeint war? Medizinisch gesehen waren meine „Hoppalas“, die oft zu lästig-schmerzhaften „Wehwehchen“ führten, wohl kaum erwähnenswert. Meist widerfuhren mir diese kleinen „Unglücke des Alltags“ bei Arbeiten rund ums Haus oder im Garten. Dennoch fühlte ich mich in Folge, selbst wenn es sich üblicherweise nur um sehr kurze, beeinträchtigte Zeiträume handelte, in erster Instanz jedoch oft definitiv alles andere als unbeschwert, kerngesund und energiegeladen. Ein diesbezüglich – im wahrsten Sinne des Wortes – einschneidendes Erlebnis, das indirekt auch zu diesem Praxistipp, respektive dieser Mentaltrainingsmethode führte, ereignete sich 2018, bei einem Familienurlaub an der ligurischen Küste. Ein Badetag, eine unterschätzte Welle, ein äußerst ungünstiger „Stolperer“ … war es eine Muschel, eine Glasscherbe oder „nur“ ein messerscharfer Stein? Ich weiß es bis heute nicht, doch hatte ich mir eine Schnittverletzung am Fuß zugezogen.

Ein Badetag, eine unterschätzte Welle, ein ungünstiger „Stolperer“ …

Die Erstversorgung dank Jessicas Reiseapotheke, die sie sich wie immer vor der Abreise in der Stadtapotheke Dornbirn besorgt hatte, verlief hochprofessionell. Selbst ein deutscher Arzt, dessen nette Familie wir in den Tagen zuvor im Hotel kennen gelernt hatten, lobte abends meine Frau für ihre „perfekte Leistung“, in Bezug auf die Säuberung der Wunde, die Desinfektion, die Anwendung der Wundsalbe und den Verband. Zu mir meinte er jedoch nur schulterzuckend: »Dein Körper wird dir ohnehin sprichwörtlich sagen, was „geht“ und was nicht während der nächsten Tage … wird vermutlich eher unangenehm … ist definitiv eine denkbar ungünstige Stelle für eine derartige Verletzung …«. Er sollte recht behalten. Schon am Folgemorgen wurde mir klar: Es waren wohl einige, aus körperlicher Sicht, ruhige Tage angesagt. Plötzlich erinnerte ich mich an mein „Ur-Manuskript“, in welchem ich damals, im Rahmen der 2001er-Osteuropareise, ein Unterkapitel mit der Überschrift »„Leerläufe“ positiv-fokussiert und gelassen nutzen« theoretisch skizziert, jedoch nicht im Detail ausgeführt hatte. Im Endeffekt ging’s dabei primär um die „Leerräume“, die sich zum Beispiel bei langen Zugfahrten ergaben und bei denen manche Reisende meist über „gähnende Langeweile“ klagten. Ich hingegen genoss die oftmals beinahe meditative Ruhe und nutzte die Zeit beispielsweise mit dem Lesen von Büchern oder zum Nachdenken. Unterm Strich, so wurde mir rasch klar, handelte es sich nun, bei diesem „Verletzungsheilung-Abwarten-Szenario“, an sich um eine sehr ähnliche Situation. Die Frage lautete also konkret „Was KANN ich machen“ respektive „Was geht“? DEN diesbezüglichen Praxistipp, welchen ich Ihnen bei „Leerlaufsituationen aller Art“ grundsätzlich ans Herz lege, fand sich im Prinzip bereits im 15. Teil dieser Artikelserie:

»„Worauf ich mich fokussiere – darauf konzentriert sich meine mentale Energie!“. Aus diesem Grundverständnis heraus steht, in Bezug auf eine optimale Lebensqualität, logischerweise fest: Wir sollten uns, wann immer möglich, tunlichst darum bemühen, uns auf die Mitmenschen, die wir lieben, Aufbauendes sowie Positives zu fokussieren …«

… hielt ich dort fest. Fragen Sie sich also, genau wie ich in jenem 2018er-Sommer: Wie kann ich die Zeit so wertvoll als möglich verbringen?

Genutzte Zeit und prophylaktische Lösungen für künftige „Hoppalas“ anstatt „gähnende Langeweile?

Um es anhand meines Fußverletzungsexempels konkret auszuführen: Ich genoss rasch, ähnlich wie damals im Zugabteil mit Ingo, die meditative Ruhe unterm Sonnenschirm, hörte zahlreiche Podcasts und zwischendurch etwas Musik. Zudem las ich in den drei, definitiv notwendigen „Heilungsruhetagen“ zwei Bücher und führte mehrere absolut wertvolle Gespräche mit der Familie sowie anderen Hotelgästen. Schlussendlich wusste ich, bevor ich mich am vierten Tag wieder vorsichtig in Richtung Strand wagte, wie ich Unglücken wie diesen künftig vorbeugen würde: Ich kaufte mir bei einem Sportfachhändler vor Ort ein Paar Barfußschuhe mit entsprechend robuster Sohle. Zu jener Zeit war übrigens für Jessica, Clara und Luca das Tragen von Badeschuhen am Strand ohnehin längst meist eine Selbstverständlichkeit. Nun hatte sozusagen auch „Daddy cool“ seine persönliche Reiseapotheke, wie es auch das Bild anbei symbolisiert, quasi sinngemäß um diese prophylaktische Komponente erweitert!

Sportpausen: selbst für Profikletterer ab und zu erforderlich und ganzheitlich sinnvoll?

Und erwähnte ich vorhin das Stichwort Podcasts? Was mir in diesen drei Tagen ebenfalls Mut spendete, war auf jeden Fall www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung 19, »Sportverletzung und Alternativmedizin – ein „Dreamteam“?«, die Sie unter dem Direktlink …

Sendung 19: Sportverletzung und Alternativmedizin – ein „Dreamteam“?

… vorfinden. Darin berichtete nämlich sogar Profikletterer und www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Interviewer Jürgen Reis ab Minute 27 von einer erforderlichen Sportpause, die er sich wohl aufgrund einer Fingerüberlastung auf einer „Sonneninsel“ gegönnt hatte. Dort sein viertes Buch zu schreiben anstatt Weltcupklettern war offensichtlich DIE „ganzheitlich sinnvolle Lösung“, die ihm auch eine kinesiologische Austestung bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer zuvor bestätigte. Äußerst spannend und enorm faktengeladen fand ich zudem Sendung 17, »Reiseapotheke à la Alternativmedizin« unter …

Sendung 17: Reiseapotheke à la Alternativmedizin

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Sollten Sie sich abschließend fragen, wie es um den mentalen Fokus in Bezug auf die Wundheilung bestellt ist: Meine persönliche Meinung hierzu, in Fällen wie beispielsweise meinem Badeunfall, ist eindeutig. In aller Regel werden Sie dem „gesundheitlichen Sorgenkind“ üblicherweise ohnehin mehr als genug Aufmerksamkeit widmen. „Positiv-fokussiertes“ Akzeptieren, respektive die Beschäftigung mit sinnvollen Inhalten, die in Ihrer Kontrolle liegen, ist vermutlich oftmals auch für Sie eine Wohltat für Geist und Körper. Ein Sprichwort, das die Sache oftmals wohl auf den Punkt bringt, lautet „Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht“. Fazit: Sorgen Sie für optimale Heilungsvoraussetzungen, aber nutzen Sie im Anschluss IHRE „Leerlaufzeit“ positiv-fokussiert und gelassen!

Der finale 18. Kolumnenteil folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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Veröffentlicht / zuletzt aktualisiert im September 2021
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