Superfood des Monats: Mandeln (Teil 10 von 10)

Zu den weiteren Mineralstoffen und Spurenelementen, bei denen sich Mutter Natur bei Mandeln äußerst „spendabel“ zeigte, gehören unter anderem Phosphor, Kupfer und Kalium. Über deren Details, beziehungsweise mannigfachen, essenziellen Gesundheitsnutzen werden wir Sie in kommenden Superfood-Artikelserien wie diesen selbstverständlich noch informieren. Doch eventuell klickten auch Sie dieses Mal express in diesen Kolumnenteil, weil der Bildhintergrund, die Leberwurst, Ihre Neugier weckte? Auch für Sie bilden nämlich „Wurstwaren wie diese“, die meist mit unzähligen, chemischen Nahrungsmittelzusätzen und Konservierungsmitteln ins Haus kommen, zumindest keinesfalls die Grundlagen einer gesundheitsbewussten Ernährung?

Wurstwaren mit chemischen Nahrungsmittelzusätzen und Konservierungsmitteln oder … Eisenmangel?

Eventuell gehören Sie sogar zu jenem, mit jedem Jahr wachsenden Teil der Bevölkerung, der beispielsweise aus gesundheitlichen oder humanitären Gründen größtenteils oder völlig auf Fleisch und Fleischprodukte verzichtet? So wohl überlegt Ihre ganzheitlichen Hintergedanken dazu auch sein mögen, in einem werden Sie vermutlich, im Vergleich zu Ihren fleischessenden Zeitgenossen, ins Hintertreffen geraten, nämlich bei der Mikronährstoffversorgung. Zu den bei Hausärzten seit Jahrzehnten bekannten „Vegetarier-Sorgenkindern“ gehört bei den Spurenelementen vor allem Eisen. „Zufällig“ zählt Leber zum Beispiel zu den nach wie vor optimalsten Eisenlieferanten für den menschlichen Organismus.

„Vegetarier-Sorgenkind“ Eisenversorgung …

Primär als Enzym-, Hömoglobin- und Myoglobinbaustein spielt der Mikronährstoff für unseren Körper eine essenzielle Rolle. Vereinfacht beschrieben ermöglicht Eisen die Sauerstoffübertragung aus der Lunge in die Muskel- und Gehirnzellen. Die typischen Mangelsymptome? Sie können von blasser Haut über Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen bishin zu chronischer Müdigkeit, Leistungseinbrüchen und Schwindel reichen. Eisenmangelgefährdet sind übrigens vor allem sportliche Damen. Bereits der Eisengrundbedarf liegt bei Frauen nämlich durchschnittlich circa 80 Prozent über dem der Männer. Training – egal ob im Kraft- oder Ausdauersport – kann diesen auf das etwa Zweieinhalbfache erhöhen!

Ein teilweiser Lösungsansatz: Mandeln!

Sie freuen sich bereits auf ein „Finale Grande Happy End“ dieser Kolumnenserie mit unserer, nun zum allerletzten Mal genannten „Hand voller Mandeln“? Zumindest kann diese einen teilweisen Lösungsansatz für Vegetarier bieten, denn sie deckt immerhin etwa 12 Prozent des Eisen-Tagesgrundbedarfs für Männer und circa 7 Prozent des Frauenbedarfs. Warum nicht einfach die Sache elegant per Eisen-Supplement umschiffen? Freilich kann dies eine Möglichkeit sein. Doch wenn, dann bitte erst nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt! Eine Überdosierung kann nämlich das Immunsystem schwächen – in Extremfällen sogar toxische Folgen nach sich ziehen. Übrigens kann dabei auch die Alternativmedizin, zum Beispiel mit Mikronährstoffen und Homöopathika, welche die Eisenresorption optimieren, einen nebenwirkungsfreien Teilaspekt darstellen. Eine kinesiologische Austestung bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer könnte somit auch für Sie, neben einer ärztlichen Beratung, einen idealen begleitenden Lösungsweg im Falle eines Eisenmangels bieten.

Ein Abschlusstipp: Zwei themenverwandte Artikelserien finden Sie unter …

Vegan? Ja, aber … (Teil 1 von 3)

… sowie auf …

Vegan? Ja, aber … (Die „Hundertjährigen-Zugabe“ – Teil 1)

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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