Superfood des Monats: Mandeln (Teil 4 von 10)

Hochinteressant geben sich Mandeln, beziehungsweise deren Verbreitung, allein schon aus der historischen Perspektive. Ursprünglich stammten diese nämlich aus Zentralasien und wuchsen dort unter anderem auch wild entlang der antiken Seidenstraße, welche China, „handelsroutentechnisch“ gesehen, mit dem Westen verband. Die Händler benutzten das nussige Superfood schließlich nicht nur als gesunden Reisesnack für sich selbst, sondern brachten es auch an ihr westliches Ziel der Reise. Das Resultat? Bald wuchsen auch im Mittleren Osten, in den mediterranen Gegenden Europas sowie in Nordafrika die ersten Mandelbäume. Seit gut einem Jahrhundert gibt’s übrigens auch das, was Jürgen Reis’ Ernährungsmentor vorhin mit den „kalifornischen Mandeln“ meinte. Der Sonnenbundesstaat im Südwesten Nordamerikas gehört inzwischen zu den weltweit ertragreichsten Mandelerntegebieten.

Von Zentralasien über Europa und Nordafrika bis in die USA …

Ihren Superfoodstatus erlangten Mandeln jedoch bereits lange Zeit zuvor auf dem alten Kontinent. Indische Gelehrte empfahlen sie quasi seit jeher als ein Standbein der gesunden, täglichen Basiskost. Auch im traditionellen Ayurveda finden sich die „Gesundnüsse“ verankert. Unter Ayurveda ist übrigens eine indische Heilkunst definiert. Sie erinnern sich noch an die, in den vorangegangenen Teilen dieser Kolumnenserie von Jürgen Reis erwähnte Hormonhaushaltsoptimierung, insbesondere was seine Testosteronwerte betraf? Freilich wurde die Sache mittlerweile in unzähligen Studien belegt, doch hielten die daraus hervorgehenden positiven Auswirkungen wohl bereits in der Antike in diverse Schriften und Überlieferungen Einzug.

Mandeln als Fruchtbarkeits-Geschenk der Götter …

So wurden Mandeln bereits vor über 2.000 Jahren vielsagende „Ehrentitel“ wie „Fruchtbarkeits-Geschenk der Götter“ oder „Nuss des Mannes“ verliehen. Zu den Glanzzeiten des römischen Imperiums galten sie übrigens als beliebtes Hochzeitsgeschenk. Der Grund? Gelehrte waren davon überzeugt, dass sie den Frischvermählten zu kinderreichen und kerngesunden Familien verhelfen könnten. Testosteron, dies dürfte freilich auch für Sie keine Neuigkeit darstellen, spielt nicht nur für die männliche Kraft und den Muskelaufbau eine Schlüsselrolle – auch die Potenz wird maßgeblich durch dieses Hormon beeinflusst. Für alle Leserinnen dieser Kolumnenserie gehört an dieser Stelle unterstrichen: Zwar lauteten die „Schlagzeilen“ diverser Expertisen der vergangenen Jahre, frei zitiert, wiederholt „Mögliche Testosteronspiegelsteigerung durch Mandeln“. Im Kleingedruckten der Studien-Résumés betonten die Forscher jedoch sehr wohl, dass die Superfood-Nüsse auch eine generelle Optimierung des Hormonhaushalts bewirken können. Fazit: Nicht nur die „Herren der Schöpfung“, sondern Ihre gesamte Familie profitiert! Ein Abschlusstipp: www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendung 15, „Hormone – (nicht) nur ein Frauenproblem?“, welche Sie unter dem Direktlink alternativmedizinpodcast.eu/… finden, versorgt Sie mit weiteren Fakten zu dieser Thematik.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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