Superfood des Monats: Mandeln (Teil 7 von 10)

Freilich lösen wir im Folgenden unser, in der Initialkolumne zitiertes Versprechen bezüglich der Mineralstoffe und Spurenelemente ein. Jedoch fiel bei den Antioxidantien vorhin in Bezug auf Mandeln ein bedeutsamer, generell zu beachtender Hinweis. Mandeln „… in unbehandeltem Zustand …“ wie wir dort schrieben, und wie sie im Vordergrund der Fotografie anbei erneut zu sehen sind, stellen nämlich quasi die Grundvoraussetzung für deren Superfoodqualitäten dar. Ideal wären frisch geschälte Mandeln aus dem Bio-Lebensmittelfachhandel, welche anschließend in einem verschlossenen Glasbehältnis im Kühlschrank gelagert und möglichst rasch verbraucht, respektive genossen werden. Der Grund: Die Nüsse wirken zwar rein optisch relativ robust, jedoch unterliegen auch sie diversen Oxidationsprozessen. Das Prekäre: Speziell die davon als Erstes betroffene, dunkelbraune Außenhülle enthält, ähnlich wie die Apfelschale, die meisten Antioxidantien und auch zahlreiche andere Vitalstoffe.

Vom Superfood zum „500-Euroschein im Reißwolf …“?

Wohl selbsterklärend ist somit auch der Effekt des Vermahlens und Kuchenbackens mit Mandeln. Zumindest, was zahlreiche Mikronährstoffe angeht, wagen wir den Vergleich mit einem wertvollen 500-Euroschein, der mit einem Reißwolf „weiterverarbeitet“ und anschließend hocherhitzt, beziehungsweise angezündet wird. Im Klartext: Totalverlust!

Mandeln als Top-Calciumquelle!

Calcium ist vermutlich auch Ihnen längst als primärer „Knochengesundheits-Mineralstoff“ geläufig. Doch benötigt unser Körper dieses unter anderem auch für die Blutgerinnung und vor allem für jeden einzelne Muskelkontraktion. Auch von Calciumquellen wie Milch und Milcherzeugnissen, manchen Obst- und Gemüse- sowie Getreidesorten lasen Sie eventuell bereits an anderer Stelle. Doch was selbst Ernährungsberater in deren Empfehlungen des öfteren übersehen: Auch Mandeln sind Calciumquellen erster Güte – konkret gehören die Nüsse zu den ergiebigsten, nichttierischen „Lieferanten“. So deckt die, in dieser Serie mehrfach zitierte „Hand voller Mandeln“ bereits etwas über 10 Prozent des normalen Tagesbedarfs. Jedoch verbirgt sich an exakt dieser Stelle auch der Teufel im Detail! Sport beziehungsweise hohe körperliche Aktivität aber auch Verletzungen und manche Krankheitsbilder können unseren täglichen Calciumbedarf nämlich rasch verdoppeln. In einem solchen Fall wird’s oft praktisch so gut wie unmöglich, diesen mittels natürlicher Lebensmittel zu decken – speziell dann, wenn eventuell zusätzlich beispielsweise noch eine Milcheiweißunverträglichkeit vorliegt. An diesem Punkt schlägt die Stunde für entsprechend hochwertige Nahrungsergänzungsmittel. Das Foto zeigt im Hintergrund übrigens das 1:1 nachgestellte Ergebnis der kinesiologischen Austestung bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer bei einer aktiven Wettkampftriathletin. Zu dieser Thematik könnten Sie auch die www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Sendungen #3, „Allergien und Unverträglichkeiten“, sowie #24 „Sport & Kinesiologie“ brennend interessieren.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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