Superfood des Monats: Mandeln (Teil 8 von 10)

In puncto Magnesium erinnern sich Stammleser gewiss noch an den neunten Teil unserer 10-teiligen Juni-Kolumnenserie »Neunmal „Stress? Nein Danke!“« unter …

Neunmal „Stress? Nein Danke!“ (Teil 9 von 10)

Der dort beschriebene Anti-Stress Nachtsnack enthielt neben Backkakao auch Mandeln als definitiv äußerst magnesiumreiches Nahrungsmittel. Doch bevor wir gleich erläutern, weshalb dieser Mineralstoff sogar mehr als „nur“ das primäre Entspannungsmineral für unseren Organismus darstellt, ein Praxistipp: Zwar liefert eine Hand voller Mandeln neben etwa 5 Gramm hochwertigem und relativ leicht verdaulichem Protein auch gut 3 Gramm Ballaststoffe. Dennoch gilt: Speziell als Nachtsnack genossen, könnte die Sache aufgrund der circa 16 Gramm Fett – so gesund dies in seiner Zusammensetzung auch sein mag – recht schwer im Magen liegen. Die Lösung: Die genannten Zutaten, also Mandeln und Kakao, wie gehabt mit Joghurt sowie etwas Stevia und Zimt kombinieren und eventuell ein bis zwei Teelöffel Flohsamen hinzufügen.

„Superfood-Dreamteam“ Flohsamen und Mandeln …

Diese gibt’s übrigens auch in unserer Stadtapotheke Dornbirn und könnten auch Ihnen wesentlich mehr als „nur“ eine Verdauungsoptimierung bieten. Der Clou der Angelegenheit liegt nämlich auch darin, dass Flohsamen zweifelsohne ein äußerst ballaststoffreiches Superfood in eigener Sache darstellen. Genau wie bei Mandeln selbst bewiesen zahlreiche Studien: Ergänzen Sie Ihre Ernährung damit, so wird Cholesterol gebunden und ausgeschieden. Fazit: Ihre Blutfettwerte verbessern sich eventuell innerhalb weniger Wochen – vor allem eine deutliche Reduktion des schlechten LDL-Cholesterins, so belegten mehrere Expertisen in den vergangenen Jahren, kann folgen. Erhöhte Cholesterinwerte können, wie Sie vermutlich wissen, Ihre Herzgesundheit, jedoch auch Ihre Arterien sowie das Immunsystem negativ beeinflussen. Somit gilt: Flohsamen und Mandeln bieten Ihnen eine Superfoodkombination allererster Güte!

Entspannungs- und Knochenaufbau-Mineralstoff Magnesium …

Nach diesem Exkurs zurück zum Magnesiummineral: Es verdient freilich zurecht den oft zitierten Beinamen als Entspannungsmineral Nr. 1. Normalerweise hält es nämlich die Erregbarkeit der Skelettmuskulatur sowie des Zentralnervensystems in deren natürlichen Grenzen. Aus diesem Grund gehören nervöse Unruhe, Schlafstörungen und Muskelkrämpfe auch zu typischen Mangelsymptomen dieses essenziellen Mikronährstoffs. Weiters ist Magnesium für die Aktivierung zahlreicher Enzyme zuständig und spielt, neben Calcium, quasi eine Hauptrolle für unser Knochenwachstum und die allgemeine Knochengesundheit. In ihrer Rolle als Magnesiumlieferant gibt sich die „Hand voller Mandeln“ sogar noch großzügiger als beim Calcium. Sie kann im Idealfall fast 40 Prozent des Tagesbedarfs decken. Allerdings lag die Betonung soeben auf „… im Idealfall“. Bereits die bei sportlichem Training üblichen Schweißverluste, jedoch auch erhöhte Stressbelastungen können den Magnesiumbedarf unseres Körpers rasch auf über das Dreifache ansteigen lassen. In solchen Fällen wird, exakt wie beim Calcium, eine Supplementierung oft zur Notwendigkeit.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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