Superfood des Monats: Rhabarber (Teil 2 von 4)

„Das mit dem Zuckerproblem hatten die doch schon einmal geschildert und auch gelöst …“, grübelte Denise kurz nach dem Lesen der Initialkolumne – der Geistesblitz folgte postwendend. Eine kurze Schlagwortsuche auf www.die-stadtapotheke.at/… führte die Stammleserin zu …

Weihnachtssünden „aktiv relativiert“ (Teil 5 von 5)

… sowie …

Gesunde Kokosbusserl – „K.I.S.S.“

„Bingo!“, freute sie sich und hatte bereits das Bild eines perfekten Bio-Heimküche-Rhabarber-Auflaufs vor Augen. Ausnahmsweise wollte sie ihre Familie, vor allem die zwei nimmersatten Teenie-Söhne, schon am selben Tag wieder einmal mit einem süßen Hauptgericht überraschen. Nachdem sie, ähnlich wie wir, auf einem benachbarten Bauernhof vorgestern perfekt, erntefrische Rhabarber „erbeutet“ hatte … klar, durfte es dieses Mal DER Rhabarberauflauf sein!

Aus „0815“ wird per „Bio-Varianten-Simultandolmetscherin“ … Auflauf-Traumrezept!?

Ein 0815-Rezept im Internet war rasch gefunden und ob ihrer Backerfahrung anhand der oben zitierten Artikel, spielte ihr Gehirn bereits beim Überfliegen der Zutaten quasi „Bio-Varianten-Simultandolmetscherin“: feine Haferflocken, Leinsamen sowie Backkakao statt Weizenmehl, Bio-Eier und -Milch vom Bauernhof anstelle der Standardlösungen vom Supermarkt und … Zucker? Und bitte wie viel? Denise schmunzelte schon siegessicher: Genau wie den Früchtebrötchen und den Keksen an Weihnachten, würden auch dieses Mal ein in den Teig geriebener, süß-fruchtiger großer Apfel, Rosinen und beigemengter Bio-Ahornsirup für’s Erste genügen.

„Bioperfekt“ oder etwa … giftig!?

Wer will, könnte ja noch direkt am Esstisch eine Prise ihrer Stevia-Zimt-Hausmischung darüberstreuen. Doch plötzlich fiel ihr in allerletzter Minute vor dem „Loslegen“ noch der Tipp ihrer Freundin von unlängst ein: „Pass bloß auf mit Rhabarber … die Oxalsäure darin ist giftig!“ Denise stutzte – googelte noch einmal und … ist mehr als verunsichert. War das ganze Rezept, bei dem der Rhabarber einfach nur gewaschen, geschält, dann in kleine Stückchen geschnitten und direkt im Teig mitgebacken wird, vielleicht doch keine so gute Idee?

Auch Sie interessiert nun brennend, ob Denise’s Freundin recht behält und im Superfood tatsächlich ein „Säureteufel im Detail“ steckt? Die Details und vor allem wie sie die, sehr wohl im Rhabarber enthaltende Oxalsäure so effektiv als möglich reduzieren können, erfahren Sie in Teil 3 und im „Finale Grande“ dieser Kolumnenserie bzw. in Teil 4!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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