Superfood des Monats: Rosinen (Teil 3 von 6)

2. „Super-beerige“ Kombinationsmeister
Was das Bild dieses Kolumnenteils zeigt? Aber klar doch: Bio-Haferflocken und -Rosinen – quasi seit jeher das solide Fundament fast jeden Müslirezepts. Dazu noch ein paar Bio-Mandeln, etwas Imkerhonig und Naturjoghurt, sollten Sie an einer Kuhmilchunverträglichkeit leiden, Letzteres freilich in der Ziegen- oder Schafmilchalternative … ergibt …? Korrekt! Die Quintessenz – im wahrsten Sinne des Wortes: Mit nur fünf (Superfood-)Zutaten und frei nach dem Motto „Fünf-Minuten-Nichtkoch-Küche“ zaubern Sie so, je nach Portionsgröße, eine kleinere oder größere Mahlzeit mit absolut superlativer Nährwertbilanz.

In „Fünf-Minuten-Nichtkoch-Küche“zu superlativer Nährwertbilanz …

Was bereits aus der Initialkolumne hervorging und was wir auch in den Folgepunkten noch erläutern werden, sind Rosinen, sowohl was die Makro- als auch die Mikronährstoffe angeht, sehr speziell positioniert. So gelten die Trockenfrüchte beispielsweise als erstklassige Kaliumquelle. Kurz erläutert: Kalium gilt, als Gegenspieler von Natrium als wichtigster intrazellulärer Mineralstoff unseres Körpers. Die muskuläre Leistungsfähigkeit und Funktion von Herz-, Gefäß-, Skelett-, sowie Verdauungstrakt-Muskulatur – selbst die Muskulatur unserer Harnblase, sind von einem ausgeglichenen Kaliumhaushalt abhängig. Vor allem für Sportler, aber auch körperlich Aktive relevant: Über das Schwitzen büßen wir signifikante Mengen an Kalium ein, was unter anderem Muskelschwäche und Muskelkrämpfe verursachen kann.

Unikate Stärken und … Raum für Synergien!

Andererseits schwächelt die Rosinenkraft zum Beispiel bei essenziellen Vitaminen. Trotz ihrer gesunden Bräune heißt es unter anderem beim Sonnenvitamin D, jedoch auch bei Provitamin A und einigen B-Vitaminen, entweder Fehlanzeige oder diese sind nur marginal enthalten. Darüber, dass selbiges auch für die lebensnotwendigen Fettsäuren und Proteine gilt, wissen Sie bereits Bescheid. Selbst die schnellen Kohlenhydrate, auch hierzu sind Sie informiert, zünden bei Hochleistungsphasen quasi deren „Turbo“. Allerdings sollten gesunde, lange satthaltende und ausgewogene Hauptmahlzeiten diese, zumindest nicht als Hauptenergielieferant, beinhalten. Die Lösung? Sie findet sich, wie Sie es wohl schon vermuteten, bereits in den ersten Zeilen dieses Artikels: Synergien mit anderen Superfoods sind angesagt. Soviel sei verraten: Noch in den kommenden Monaten erwarten Sie hier weitere derartige Kolumnenserien zu den oben gelisteten Lebensmitteln. Gerne können Sie jedoch auch sofort nach ihnen googeln und Sie werden feststellen: Sie merzen teils in brillanter Weise exakt die Schwächen der Rosinen aus. Mehr zu deren unikaten Stärken und weshalb es sich lohnt, wann immer passend eine Mahlzeit mit den „Powerbeeren“ zu krönen, gibt’s in Kürze in den Fortsetzungsteilen dieser Artikelserie.

Abschließend, wie versprochen, noch unsere Fleißaufgaben beziehungsweise weiterführende Quellen: Vor allem für Genießer, die gerne auch einmal mehr als fünf Minuten in die Gesundküche investieren, lohnt sich ein Blick auf folgende Direktlinks:

Heimisches Superfood: Kürbisse (Teil 5 von 5)

Superfood des Monats: Rhabarber (Teil 2 von 4)

Weihnachtssünden „aktiv relativiert“ (Teil 5 von 5)

Last, but not least freilich DIE Ernährungs-Podcastperle …

„Mag. Pfeiffer‘s® Intervall-Diät“ bei AlternativMedizinPodcast.eu/…

Mag. Pfeiffer‘s® Intervall-Diät bei AlternativMedizinPodcast.eu/…

… in Sendung 37!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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