Umweltfreundliche Informations- und Unterhaltungstechnik (Teil 3 von 9)

»Um gleich mit einem Wachrüttler und dem Hauptgrund, weshalb mir das Thema auch persönlich sehr am Herzen liegt, loszulegen: Gemeinsam mit mehreren Berufskollegen schätze ich, dass aktuell über 80 Prozent der Smartphones, PCs, Tablets und Laptops aus dem privaten Gebrauch auf den Elektroschrottmüllbergen dort nichts verloren haben. Sie könnten noch leicht fünf Jahre, wenn nicht länger, perfekte Dienste leisten. Wie ist dies möglich, beziehungsweise warum werden sie entsorgt? Um bei den Smartphones sowie zahlreichen Tablets zu starten: Hier trifft den Endverbraucher derzeit nur eine Teilschuld. Die Hersteller garantieren nämlich, selbst bei High-End-Geräten, teilweise nur drei oder vier Jahre Support auf das Betriebssystem.

Über 80 Prozent der Smartphones, PCs, Tablets und Laptops funktionstüchtig verschrottet!?

Will heißen: Mit jedem, ab diesem Zeitpunkt ausbleibenden Systemupdate, wird das Gerät „attraktiver“ für Trojaner, Viren und Malware jeglicher Art – anschließend melden meist auch mehr und mehr Apps „Kompatibilitätsprobleme“. Die „bequeme Lösung“ für die Allermeisten? Ein Anruf beim Mobilfunkbetreiber und beispielsweise per „… kostet nur eine 24-monatige Vertragsverlängerung …“ auf zum vermutlich nächsten Auslaufmodell! Ein konkreter Fall, der mich kürzlich zur Weißglut brachte, war das Handy meiner Tante. Zugegeben, sie ist keine „Hardcore-Userin“, doch das Gerät erwies sich bei einer Überprüfung durch unseren Techniker als „98%ig-fit“ auf dem Hardware-Index – selbst die „Akkugesundheit“ lag bei über 70 Prozent jedoch leider … abgelaufene Betriebssystemversion! Fazit: Augen auf beim „Nichtkaufen“ beziehungsweise bei vermeidlichen „Schnäppchen“ und nachhaltigkeitsbewusstes Vorinformieren ist angesagt! Mittelfristig hoffe ich freilich auch entsprechende Interventionen der Gesetzgeber in Bezug auf diesen umweltverschmutzenden Unfug.

Von Trojanern, Viren und Malware über das „Technikerstundensatz-Phänomen“ zum Totalschaden?

Erwähnte ich soeben Trojaner, Computerviren und Malware? Dies betrifft nun ausnahmslos alle eingangs aufgelisteten Gerätekategorien. Was der Screenshot anbei zeigt? Er entstand vergangene Woche an meinem Heim-PC und dokumentiert quasi einen in flagranti Einsatz meiner Antiviren-Software IKARUS anti.virus. Ohne mein Zutun aktivierte sich an jenem Abend übrigens plötzlich eine Trojaner-Software und versuchte innert weniger Sekunden wohl „Nachschub“ aus dem Internet nachzuladen, bevor der Virenkiller eingriff. Ich empfehle die Qualitäts-Software aus Österreich allen meinen Kunden und freilich meinen Freunden und setze sie selbst beziehungsweise anti.virus und mobile.security auf sämtlichen Privat- und Firmen-PCs sowie Smartphones seit Jahren ein. Informationen dazu und kostenlose Testversionen finden sich auf www.ikarussecurity.com/…. Doch zurück zur „Fast-Trojaner-Attacke“: Was wäre geschehen, hätte anti.virus nicht die Notbremse gezogen? Bereits in den 1990er-Jahren, als die allerersten Computerviren „salonfähig“ wurden, galt es unter besonders böswillig-raffinierten Programmierern als en vogue, neben Systemsoftware und persönlicher Daten, möglichst auch die Hardware zu beschädigen. Was sich seit jener Zeit änderte? Grundsätzlich wenig, nur dass die Kriminellen inzwischen nicht nur die bloße „Freude am Zerstören“ sondern darüber hinaus monetäre Ziele antreiben. Ich berichtete darüber, beziehungsweise einem konkreten Fall, bereits unter …

Kryptotrojaner: brandgefährlich für Smartphones, PCs und den blauen Planeten! (Teil 6 von 6)

Nebenbei erwähnt: Schätzten die Antiviren-Analysten für 1995 circa 10.000 Schadcodeprogramme weltweit, stieg deren Zahl bis zum Jahr 2015 auf etwa 470 Millionen. Für 2019 prognostizieren die Security-Insider erstmals über 900 Millionen Malware-Programme! Doch Moment: ein Virus … eventuell ein beschädigtes Bauteil … deshalb gleich Totalschaden für den PC? Leider oft sehr wohl! Ich nenne es das „Technikerstundensatz-Phänomen“ …«

Die Fortsetzung folgt in Kürze.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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