Umweltfreundliche Informations- und Unterhaltungstechnik (Teil 6 von 9)

»Vor allem für wenig in den Systemeinstellungen bewanderte Standardanwender wird es vermutlich eine elegante Ideallösung darstellen, die Schritte 1 und 2 zu kombinieren. Für einen IT-Profi bedarf es nämlich im Normalfall nur circa 10 oder 15 Minuten, um die vorhin beschriebenen Energieoptionen festzulegen – überschaubare, einmalige Mehrkosten also. Mehrkosten … beziehungsweise worum geht’s? Ganz einfach: Diese zweite Grundsäule für eine möglichst maximale Gerätelebensdauer erwähnte ich an sich schon im Vorangegangenen. Doch hier noch einmal in aller Deutlichkeit: dieser Schritt ist in meinen Augen genau so essenziell wie die jährliche Sicherheitskontrolle des PKWs in einer Fachwerkstatt. Korrekt, es geht um den „PC-Vorsorgecheck“, den ich in allen Details unter …

Vorsorgeuntersuchung für Ihren PC (Teil 4 von 7)

… beschrieb. Für PCs und Laptops vom Discounter halte ich zwei Kontrollen pro Jahr für optimal. Die erwähnten Low-Budget-Komponenten sind nun einmal de facto defektanfälliger. Dennoch können diese, wenn Schäden im Frühstadium erkannt werden, meist noch im realistischen Kostenrahmen ausgetauscht werden. Besonders alarmiert wäre ich, speziell bei diesen PCs, bei ungewöhnlichen Geräuschen, egal ob Klicken, Klacken oder Schleifen, aus dem Gehäuseinneren. Sie deuten oft einen unmittelbar bevorstehenden Festplatten- oder Lüfterausfall an. In diesem Fall am besten rasch noch eine Datensicherung vornehmen und ab mit dem Gerät zum IT-Dienstleister des Vertrauens!

„IT-Lebensversicherungen“ Vorsorgecheck und Datensicherung …

Fiel soeben das Stichwort Datensicherung? Damit wären wir beim dritten Schritt meiner proaktiven Technik-Prophylaxe-Strategie. Die Frage, ob eine Festplatte, normalerweise inklusive Datenverlust, den Dienst quittiert, ist nämlich grundsätzlich falsch gestellt. Sie muss lauten: WANN tut sie dies? Leider sichern speziell Privatanwender in der Regel zwar inzwischen persönliche Daten recht konsequent. Anders sieht es mit der Systemfestplatte aus und zugleich verbucht diese in den internationalen IT-Statistiken mit Abstand die höchste Ausfallquote. Der Hauptgrund dafür: sie ist im Normalbetrieb quasi ständig aktiv. Wird hier ein Techniker, neben dem Austausch des Laufwerks, auch noch mit dem Neuaufsetzen des Systems und diverser Software-Neuinstallationen beauftragt … erraten! Oft, aufgrund, „… zu hoher Kosten …“ ein Grund für einen PC-Neukauf, der absolut nicht sein muss! Die Lösung lautet simpel ein Backup in Form einer Vollsicherung. Dieses ermöglicht, im Fall der Fälle, die Wiederherstellung des gesamten Computers, inklusive des Betriebssystems und aller Einstellungen.

Qualität zahlt sich aus … auch bei der Backup-Softwarelösung …

Was dazu erforderlich ist? Eine externe USB-Festplatte sowie eine entsprechende Backup-Softwarelösung. Ein kostenloses Programm nennt sich beispielsweise „Paragon Backup & Recovery Free“ (Download ohne Registrierung direkt unter www.paragon-software.com/…) und bietet meines Wissens die umfassendste Gratisfunktionalität. Ich persönlich setze bereits seit geraumer Zeit auf „O&O DiskImage 14“ (Direktlink www.oo-software.com/…) und empfehle die deutsche Qualitätslösung auch allen meinen Kunden und Freunden. Dass die Backuplösung bei diversen Tests in IT-Fachmagazinen seit Monaten, selbst bei höchst peniblen Redaktionsteams, Platz 1 verbucht, verwundert kaum. In Bezug auf Flexibilität, Funktionsumfang sowie Benutzerkomfort kenne ich keine, auch nur annähernd hochwertigere Sicherungssoftware. Bei Bedarf kann das Backup sogar auf einem „Fast-wie-Neu-PC“ wiederhergestellt werden. Was ich mit „Fast-wie-Neu-PC“ meine? Dies bildet wohl das „finale Grande“ meines Reports. Ein letzter Tipp für den Fall einer Wiederherstellung: Diese stellt selbst für einen IT-Profi kein Alltagsprozedere dar. Am besten, bevor’s ans Werk geht, mit einer Mag. Pfeiffer’s® Rhodiola Rosea und einem Spaziergang an der frischen Luft die Nerven stärken. Anschließend gilt: voller Fokus und … mit wenigen, hoch konzentrierten Handgriffen quasi „zurück in die Zukunft“!«

Die Fortsetzung gibt’s in Kürze hier.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

Zurück zur Startseite