Vollmond = Schlafprobleme … oder!? (Teil 4 von 7)

Obwohl Professor Kramer äußerst entspannt sein recht eigenwilliges „Nachmittagsmenü“ aus warmem Apfelstrudel und Grüntee zelebriert, ändert dies wenig: Denn Sigrid fühlt sich, wohl innerlich auch sichtlich fasziniert ob des exzellenten „Mondvortrags“ von soeben, nervös, wie damals auf der Schulbank bei einer Prüfung. Zumindest aus ihrer Sicht formuliert sie umständlich stammelnd die nächste Frage. Dass „Ihr“ Professor darauf bereits gefasst ist, bemerkt sie jedoch sofort: Mit einer freien Hand blättert er eifrig in seinen Unterlagen und – worum sie heilfroh ist – unterbricht sie schließlich mit dem gewohnt freundlich-väterlichen Lächeln.

Schlaflose Forscher erforschen … den Schlaf?

»Also wenn ich Dich korrekt verstanden habe, Sigrid, willst Du, obwohl Du richtig betontest, ich kein Arzt bin, meine Meinung zu Deinen Schlafproblemen hören.« Dem erleichterten Nicken ihrerseits folgt postwendend sein „Folgevortrag“: »Nach Deinem Telefonat war ich zugegebenerweise bereits gefasst auf diese Fragestellung und ich muss zugeben: Die Detailrecherchen dafür waren höchst interessant. Definitiv würde ich gerne mal als Gast so ein Schlaflabor besuchen und die Wissenschaftler beobachten. Ich fragte mich spontan, ob diese sich tatsächlich die Nächte um die Ohren schlagen, „nur“ um ihre Patienten beim mehr oder weniger gut Schlafen zu analysieren. Nun ja … sorry für’s Abschweifen … die aktuellen Statistiken aus diesen Speziallaboren und -Kliniken zeigen jedenfalls derzeit folgendes 2018er-Résumé:
Der Hauptgrund für Ein- und Durchschlafprobleme, so ergaben auch Befragungen der Betroffenen, liegt ganz klar beim „modernen“ Life-Style.

Mehr Alltagsstress und weniger Tiefschlaf denn je!?

Klar: Seit den 1980er Jahren eroberten zum Beispiel die Heimcomputer, respektive Digitalgeräte peu à peu jeden Winkel des trauten Heims – wurden letzten Endes sogar „mobil und smart“. Doch nicht nur diese ließen den Alltag von früh bis spät in den vergangenen drei Jahrzehnten zunehmend hektischer und unregelmäßiger „evolutionieren“. Denk nur an die Generation Deiner Eltern Sigrid: Das einzige, das da eventuell ein- zweimal pro Monat das wichtigste erste Einschlaffenster sabotierte? Vermutlich eine Einladung bei Freunden, bei der sie, wie man bei uns in Vorarlberg zu sagen pflegt „verhockten“. Oder vielleicht noch der doch etwas zu spannende Krimi oder ab und an die Endlosverlängerung beim Fußballmatch im Fernsehen … aber das war’s dann schon! Im Vergleich dazu sind die Möglichkeiten heutzutage freilich geradezu exorbitant. Wie Du weißt, Sigrid: Von der Nachtschicht im Home-Office, über omnipräsente Internet- und TV-Unterhaltung „on demand“ bishin zu Shoppingtouren und Krafttraining im Fitnessstudio zu nachtschlafender Stunde … alles geht! Dabei ist Aktivität – respektive besonders Sport – an sich dem gesunden Schlaf äußerst zuträglich, wie auch die Schlafforscher unterstreichen. Jedoch kommen wir hiermit bereits zu deren Kernkritik …«

Teil 5 folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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