Vollmond = Schlafprobleme … oder!? (Teil 7 von 7)

»Sigrid, auch aufgrund meiner extremen Übermüdung am nächsten Tag, war ich heilfroh, dass meine bessere Hälfte bereits mit Nägeln mit Köpfen aufwartete. Sie hatte nämlich für mich bei „Ihrem“ Kinesiologen Mag. Rudi Pfeiffer – wie auch immer – für den frühen Nachmittag bereits einen Ad-hoc-Termin fixiert. Der Alternativmedizin-Experte hatte sie, was ich selbst wahrnahm und bewunderte im Jahr zuvor, wohl via Homöopathie, von ihren jahrzehntelangen, lästigen Heuschnupfenproblemen befreit. Die Austestung – das Testzimmer der Stadtapotheke Dornbirn befindet sich übrigens keine drei Gehminuten von hier, Sigrid – war überraschend und irgendwie absolut einleuchtend zugleich: Zugegeben, meinen heiß geliebten Vorarlberger Bergkäse vermisste ich in den Staaten schmerzlich.

„Reise-Fastfood“ statt Vorarlberger Bergkäse?

Sehr gut möglich, dass ich es mit diesem in den ersten Wochen nach der Heimkehr, dafür gelinde ausgedrückt, etwas übertrieben hatte. Jedenfalls zeigte sich bei mir eine Unverträglichkeit gegen Kuhmilch. Was mich auch wenig verwunderte, war ein Vitamin-Mangel. Denn die amerikanische „Reise-Ernährung“ fiel definitiv eher unter die Fastfood- denn unter die Vollwertkost-Kategorie. Interessanterweise fehlte es meinem Organismus ausgerechnet an einem B-Vitamin, welches für die erwähnte Melatonin-Synthese als essenziell gilt. Das Happy End? Nach Behebung beider Ursachen schlief ich innerhalb einer Woche bereits wieder wie gehabt … himmlisch! Übrigens Sigrid: Gemeinsam mit meiner Frau gönne ich mir seither eine kinesiologische Austestung bei Rudi Pfeiffer circa alle 8 bis 10 Wochen.

Von Matratzen über Raumtemperatur bishin zu Störenfrieden …

Nun noch zu den versprochenen Studien-Résumés aus den Schlaflaboren und -Kliniken beziehungsweise zu deren „Top 5-Hitparaden der Schlafstörquellen“: Aufgepasst Sigrid! Was folgt, hört, sich nun vielleicht sehr antiquiert an, aber gut möglich, dass unter diesen „seit jeher bekannten Klassikern“ auch bei Dir der Teufel im Detail steckt, der Deine verdiente Regenerationsphase Nr. 1 sabotiert. Unzureichend abgedunkelte Schlafzimmer – eventuell auch mit künstlichen Lichtquellen, zu harte oder zu weiche, respektive „durchgelegene“ Matratzen, unpassende Raumtemperatur sowie störende Lärm- oder Geräuschquellen – so „einfach“ steht das hier in den Zusammenfassungen. Allerdings befürchte ich, wenn ich Dir an dieser Stelle noch Details liefern wollte, begäbe ich mich rasch auf sehr dünnes Eis. Die Forscher betonen fast in allen Expertisen, dass die individuellen Toleranzgrenzen enorm variieren. Am Beispiel der Raumtemperatur: Von 13 bis 22 Grad Celsius reicht – je nach Schlaftypus – anscheinend die Bandbreite des Optimums. Sigrid, ich bin wohl hiermit mit meinem Schlaftipp-Latein am Ende und hoffe somit gedient zu haben!«

Nach 10 weiteren Minuten an „aus dem Nähkästchen-Talk“, der freilich sein darf, verlässt Sigrid überglücklich und voller Tatendrang das Café. In ihrer Handtasche: Eine ganze Din-A4 Seite vollgeschrieben mit „Prof. Kramers Schlaf-Hausaufgaben“, wie sie das Blatt betitelte …

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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