Wanderbar fit, gesund und glücklich! (Teil 1 von 10)

Was denken Sie, wie viele medizinische Fachblätter, Bücher, Ratgeber und Studien, die sich im weitesten Sinne mit gesunder Bewegung befassten, im vergangenen Jahrzehnt unseren Redaktionsschreibtisch erreichten? Korrekt: Es waren Dutzende – wenn nicht sogar Hunderte. Und was glauben Sie, was die Ärzte, Wissenschaftler und Experten, wann immer konkrete Beispiele für „… schonende Bewegung, welche die körperliche und geistige Gesundheit ideal beeinflussen …“ beschrieben wurden, oft an allererster Stelle empfahlen? Mit der Überschrift wird Ihnen die Antwort wohl bereits auf der Zunge liegen und wir sagen nur: Erneut korrekt! „Leichtes Bergwandern“, so meist die konkrete „Experten-Bezeichnung“ meint Genussport in – nomen est omen – leicht alpinem Gelände.

Leichtes Bergwandern als Idealaktivität für körperliche und geistige Gesundheit …

Was jedoch speziell Psychologen fast immer in deren Expertisen betonen: Um die Glückserfahrung der Wanderungen intensiv zu erfahren und tatsächlich auch, was in vielen Fällen möglich ist, das ganzheitliche Wohlbefinden nachhaltig zu steigern, ist eine meditative Grundhaltung angesagt. Im Klartext: Rekord- und Leistungsdruck sind fehl am Platz. Die leicht forcierte Belastung ergibt sich ohnehin durch das Gelände von selbst und das Erfolgserlebnis kann auch einfach „nur“ das Genießen der traumhaften Aussicht am Berggipfel sein – ganz ohne Stoppuhr oder Schrittzähler.

Fast 25 Prozent Burnout-Gefährdete und „stille Naturheiler“ …

„Nur“ glücklich zu sein, scheint nämlich in „digital-gehetzt-überforderten“ Zeiten wie diesen, alles andere als selbstverständlich. So ermittelten Psychologen in einer aktuellen Studie: In manchen Regionen Mitteleuropas gaben die Befragten in bis zu 25% der Fälle an, mindestens einmal jährlich während der vergangenen Jahre am Gefühl des Ausgebranntseins gelitten zu haben. Die definitive Depressionsrate lag bei bis zu 9 Prozent. Dabei gab’s in vielen der analysierten Bundesländer und Kantone die „stillen Naturheiler“ quasi vor der Haustür. Stille Naturheiler? Diese fast ehrfürchtig-philsophisch anmutende Wortschöpfung entstammt nicht unserer Redaktion. Wir entnahmen sie der besagten Studie, welche ansonsten sich übrigens äußerst faktisch gab. Gemeint waren damit selbstverständlich die heimischen Berge. Vorausgesetzt der Alltagsstress bleibt, wie soeben beschrieben, außen vor oder besser gesagt „im Tal“, konstatierten die Wissenschaftler Folgendes: Genusswandern kann nicht nur bei psychisch stabilen Personen eine – im wahrsten Sinne des Wortes – natürliche Prophylaxe vor eventuellen seelischen Dysbalancen darstellen und/oder das empfundene Lebensglück weiter steigern. Selbst bei definitiven Burnout- und Depressionsopfern könnte sich dahinter ein begleitendes Therapiewerkzeug verbergen, welches bislang in dessen Potenzial weit unterschätzt wurde. Sie sind bereits jetzt gespannt auf die konkreten Begründungen der Forscher? Die Fortsetzung folgt in Kürze!

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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