Wanderbar fit, gesund und glücklich! (Teil 4 von 10)

»Seit ich denken kann liebe ich die heimische Bergwelt – schließlich leben wir exakt dort, wo andere ihren langersehnten Wanderurlaub verbringen! Die Berge waren für mich zuerst ein natürliches Wander-, Bewegungs- und Lerngelände – wurden dann später zu endlosen Zielen für meine Berg- und Skitouren, Wanderungen sowie fordernde Bergläufe. In den vergangenen fünf Jahren, also seit meiner Pensionierung, fand ich in ihnen auch immer mehr ein Ort der ganzheitlichen Regeneration und eine wahre Lebenskraftquelle für Geist und Körper. Ich genoss das „alpinraue Privileg“ in einem idyllischen Bergdorf und Luftkurort unweit Dornbirns, nämlich in Ebnit meine gesamte Kindheit und Jugend verbringen zu dürfen. Die Eltern waren beide begeisterte „Bergler“, wie wir im Vorarlberger Dialekt zu sagen pflegten, die Großeltern bewirteten sogar eine Alp oberhalb des Dorfes – im Gebiet der „Hohen Kugel“. Klar, dass ich dort meist den Großteil der Sommerferien verbrachte.

Wander-, Lern-, Trainings- und Regenerations-Naturbergwelt von Kindesbeinen auf …

An dieser Stelle gleich ein konkreter Tipp: Hinter der „Hohen Kugel“ verbirgt sich, namensgerecht, eine imposante Bergkuppe. Diese zählt, so meine Einschätzung, zumindest unter der Kategorie „familien- und wandereinsteigerfreundlich“ zu den schönsten Aussichtsberggipfeln im gesamten Alpenraum. Gerade vorgestern bestaunte meine erst 8-jährige Enkelin, in Begleitung meiner Gattin und mir, das Panorama vom Bodensee über’s Rheintal bishin zu den unzähligen Alpengipfeln. Wir wählten übrigens das Ebnit als Ausgangsort, welches wir mit einer bequemen Busfahrt von Dornbirn aus in nicht einmal 30 Minuten erreichten. Kurz zurück zu mir und meiner Bergpassion: Diese begleitete mich auch während meiner Studienzeit sowie der gesamten Berufslaufbahn als Professor für Sport und Biologie an einem Dornbirner Gymnasium.

Über sechs Jahrzehnten Bergerfahrung sprechen für sich …

Seit meinem Ruhestandsantritt ist sie zweifelsohne, neben der Familie, mein zentraler Energie- und Lebensfreudequell. Übrigens starte ich die meisten Bergtouren am liebsten direkt von zuhause aus – mein Hauptwohnsitz ist seit langem im Dornbirner Oberdorf, nur 10 Gehminuten von der Stadtapotheke Dornbirn entfernt. Als mich dort kürzlich eine der immer freundlichen und kompetenten Apothekerinnen fragte, ob ich Zeit und Lust hätte, mein Wissen aus über sechs Jahrzehnten Bergerfahrung in einem Bericht für die Homepage der Apotheke weiterzugeben, zögerte ich keinen Augenblick. Ich sehe meine nun folgenden Ausführungen auch als kleines Dankeschön für die unzähligen und unschätzbar wertvollen kinesiologischen Austestungen bei Magister Rudi Pfeiffer in den vergangenen zwei Jahrzehnten für mich und meine Familie und hoffe freilich, sie entsprechen den Erwartungen der Leser! Der Aufgabenstellung folgend, richte ich mich mit meinen Ratschlägen übrigens primär an Neulinge im Bergmetier.«

Wir denken, was Sie soeben lasen, ist wohl selbsterklärend. Es handelte sich um die Einleitung dessen, was nun folgt und, wie im vorangegangenen Kolumnenteil angedeutet, direkt aus der „Feder“ unseres Berg-Experten stammt. Wir ergänzten übrigens seinen Text lediglich durch die Zwischenüberschriften, ansonsten quittierte auch unsere penible Lektorin das Werk mit „professorenhaft perfekt“. Auch die Fotos stammen allesamt aus dem Archiv des „Bergprofis“. Wir sprechen ihm bereits an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aus und freilich akzeptieren wir den Wunsch auf Anonymität. Frei zitiert meinte er auf unsere Frage nach einer Autorennennung hin lachend: „Bitte bloß nicht – lasst mir einfach nur meinen Bergfrieden und nehmt den Text und die Fotos als 100%iges Geschenk an!“

Die Fortsetzung folgt in Kürze in Teil 5.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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