WHO-Krankheit Internet- & Smartphonesucht? (Teil 5 von 6)

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Alle paar hundert Meter steht an jeder Straße ein „intelligentes“, weil Mobilfunkstrahlung ortendes Verkehrsschild. Nähert sich somit ein Verkehrsteilnehmer samt aktivem Smartphone, blinkt darauf sofort die überdimensionale Piktogramm-Warnung „Handy verboten“. Liest sich wie … ein verkorkster Aprilscherz oder ist dies doch die „sichere Zukunft“ für Sie und Ihre Liebsten? Zumindest in Großbritannien „blinken“ exakt solche Systeme bereits in Pilotprojekten.

Blinkend sichere Zukunft ob brandgefährlicher „Smartphone-Piloten“?

Dass auch Deutschland hier ähnliche Schutz- und Warnmaßnahmen plant, wundert angesichts aktueller Expertenzahlen kaum. Denn trotz scharfer Polizeikontrollen und empfindlicher Bußgelder fährt in unserem Nachbarland fast die Hälfte der Autofahrer dennoch nach wie vor nebst Smartphone-Nutzung. Das schockierende Resultat: Jeder zehnte Verkehrstote ist mittlerweile der „smarten Ablenkung“ zuzuschreiben. Noch weitere Fallbeispiele zum Nach-, Um- und Weiterdenken: Frankreich beschloss – Zufall oder nicht – nur gut sechs Wochen nach der erwähnten Gaming-Disorder-WHO-Listung am 30. Juli Nägel mit Köpfen.

„Französische Vorbildnägel“ mit Köpfen? Smartphone-Tabu an Schulen!

Seither sind internetfähige Mobilgeräte, also nebst Smartphones auch Tablets, Smartwatches & Co. an Schulen strikt Tabu. Dies gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb des Schulgebäudes – inklusive Pausenhof und auf Schulausflügen. Ein vermutlich elementarer Grund, dass daraufhin in ganz Europa diesbezügliche innenpolitische Diskussionen entfacht wurden – unter anderem fordert der Deutsche Lehrerverband eine deutschlandweite „Frankreich-Lösung“? Wir halten an dieser Stelle Verallgemeinerungen sicherlich für schwarzseherisch und unangemessen. Dennoch stellten Forscher, bereits in den vergangenen zwei Jahren der „Generation Y“, bei deren bisher analysiertem, beruflichen Werdegang leider vermehrt suboptimale „Noten“ aus. Per Definition fallen darunter die im Zeitraum der frühen 1980er bis in die ersten 2000er-Jahre Hineingeborenen, welche freilich als erste Generation miterlebten, was wir auch in unserer Kolumnenserie …

Smartphones und Internet 2018: „App-solute“ Suchtgefahr! (Teil 5 von 6)

… als Hauptgefahr der mobilen „Dauerbegleiter“ in Bezug auf deren Suchtpotenzial betonten: das Erleben von kurzfristigen Glückserfahrungen, wann immer auf leuchtenden Displays getippt, gewischt oder geklickt wird …

Die Fortsetzung folgt wie gewohnt in Kürze hier.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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