WHO-Krankheit Internet- & Smartphonesucht? (Teil 6 von 6)

Die Eltern von Kindesbeinen an beobachtend, kopierten die ersten „smarten Kids“ freilich das Verhalten dieser 1:1 – teilweise bishin zur Internetsucht rasch. Dass sich dies spätestens nach der, oft sogar ausgezeichnet absolvierten Schulausbildung und eventuellem Studium rächt, betonten unter anderem Forscher der Columbia University. „Erschreckend unfähig, den Herausforderungen des realen Wirtschaftslebens zu begegnen – geringe Frustrationstoleranz, Belastbarkeit und Entwicklungsfähigkeit, sowie mangelhafte Führungskompetenz, die sich spätestens dann zeigt, wenn die Manager-Ebene betreten wird …“, so frei zitiert einige Kernpunkte der Studie.

„Generation Y“ in der Kritik … oder Lösungen gefragt!?

Genug der Problembeschreibungen? Sie kennen vielleicht sogar einen internetsuchtgefährdeten „Generation Y-Fall“ in Ihrem Umfeld oder wissen bei sich selbst, dass zumindest Verbesserungs-Potenzial bestünde? Sie fragen sich somit, was die „immer-so-schlauen Experten“ an konkreten Lösungsvorschlägen zu bieten haben? Unterm Strich ist „einfach nur“ die konsequente Anwendung des altbekannten Sprichworts, dass Vorbild hundertmal mehr nützt, als Vorschrift, angesagt. Im Klartext: Leben Sie möglichst per eigenem (Muster-)Beispiel „echtes“ Menschsein. Konkret: Pflegen und genießen Sie Beziehungen abseits der digitalen Communities und geben Sie Ihrem sozialen Umfeld, Ihren Freunden und auch Arbeitskollegen Ihre, wann immer machbar, ungeteilte Aufmerksamkeit – ohne Smartphone. Auch Sie werden erleben: Das Gegenüber reagiert über kurz oder lang. Noch ein Tipp für ein erstes „Aha-Erlebnis“: „Vergessen“ Sie das Handy zu Hause und unternehmen Sie einen Ausflug oder einen ausgedehnten Spaziergang. Genießen Sie dabei, nebst der Natur, auch ruhig ab und zu in vollen Zügen, was da in der Zwischenzeit so alles an Ihnen freilich ungesehen „vorbei-postet“.

Professionelle Beratungsstellen für Jugendliche und Eltern …

Sie befürchten in Ihrem Naheumfeld befindet sich bereits ein Opfer der Computerspiele- oder Internetsucht – zumindest eventuell ein davon gefährdeter Härtefall? Kontakte zu kompetenten Fachberatungen und weiterführende Informationen bieten Ihnen folgende Webportale:
1. Helpline des Berufsverbands österreichischer Psychologen (www.boep.at/…) sowie www.saferinternet.at/…
2. Deutschlands „Erste Hilfe Internetsucht“ (erstehilfe-internetsucht.de/…)
3. Die Schweizer Beratungszentrale „SafeZone“ (www.safezone.ch/onlinesucht.html/…)

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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