YouTube diskret und ohne Werbung bitte (Teil 1 von 3)

„Moment mal … YouTube!?“, so eventuell Ihre verblüfften „Stammleser-Erstgedanken“ nach dem Lesen dieser Überschrift? Vom möglichen Ausspionieren von Privatsphäre-Daten durch die Betreiber über manipulative und gezielte Werbung bishin zu enormer Suchtgefahr …

Gab’s da nicht etwa auch von unserer Seite in den vergangenen Monaten in Berichten und MP3-Audiocast-Episoden wie beispielsweise …

Schlafgestörte und depressive Jugendliche „dank“ Smartphone!? (Teil 1 von 8)

Neunmal „Stress? Nein Danke!“ (Teil 7 von 10)

… und …

Sendung 42: Internet- und Smartphone-Sucht

… mehrfach den erhobenen Zeigefinger für diverse Unterhaltungsmedienportale beziehungsweise deren Benutzung im Internet? Und waren nicht wir es, die vor Kurzem unter …

„Smartphone-Sendepause“ innerhalb einer Woche! (Teil 1 von 2)

… YouTube sogar namentlich nannten? Definitiv: ein – im wahrsten Sinne des Wortes – auf den ersten Blick paradoxer, sicherlich erklärungsbedürftiger Sachverhalt. Um eines von vornherein klarzustellen: Wovor wir nach wie vor warnen, ist das wohl allseits übliche, meist werbeüberflutete „Endlos-Video-Konsumieren“ per YouTube-Portal – vor allem via Smartphone. Wie Sie gleich erfahren werden: Nicht nur das Was und Wie viel, sondern auch das Wie ist mit entscheidend für die „bedingte Amnestie“ für YouTube-Onlinefilme. Bedingte Amnestie? Mehr dazu in Teil 2 – doch alles der Reihe nach: Die Initialzündung für diese Kolumnen-Trilogie lieferte uns eine repräsentative psychologische US-Studie, welche Ende Juni unseren Redaktionsschreibtisch erreichte.

Echtes Lebensfreude-Plus anstatt „Be-Happy-Falle“ dank … YouTube!?

Dabei wurden die erwachsenen Probanden gebeten, wie bisher ihre bevorzugten Social-Media- und Unterhaltungsportale im Internet zu besuchen – darunter freilich primär exakt die im vorhin verlinkten Artikel gelisteten. Dann galt es, auf einer Art Stimmungsbarometer, die Auswirkungen auf die subjektiv empfundene Lebensfreude zu notieren. Das Ergebnis: durch die Bank vernichtend! Vor allem Social-Media-Plattformen mit reichlich Fotos und/oder Videos schienen unterm Strich in manchmal sogar nachhaltige Unglücklichkeit zu führen. Der Grund: Die Aufnahmen und „Stories“ handeln normalerweise von bildhübschen, topfitten und erfolgsverwöhnten Mitmenschen, welche anscheinend einen fixen VIP-Platz an der Sonnenseite des Lebens dauerhaft für sich beanspruchen dürfen. Dabei – so die Psychologen – ist’s für unser Unterbewusstsein irrelevant, ob der Authentizität mit allen Mitteln auf die Sprünge geholfen wurde. Was bleibt, ist oft ein Hadern mit dem eigenen „Mittelmaß-Schicksal“, gepaart mit herben Dämpfern für das Selbstwertgefühl. Die Experten bezeichneten das Phänomen übrigens als die „Be-Happy-Falle“. Allerdings bot das Studien-Résumé auch eine Positivseite: YouTube! Drei Faktoren beachtend, verzeichnete damit, beziehungsweise mit Filmen der Videoquelle, ein Gros der Teilnehmer ein konstantes „Plus auf dem Lebensfreude-Konto“!

Die Fortsetzung folgt in Kürze in Teil 2.

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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