YouTube diskret und ohne Werbung bitte (Teil 3 von 3)

»Logisch interessiert sich YouTube-Betreiber Google auch brennend für Benutzerdaten, die über seine Videoplattform ermittelt werden können! So analysieren unter anderem hoch entwickelte Algorithmen die Benutzer-Interaktionen. Das Resultat: Bereits nach wenigen „Film-Klicks“ wird das Alter, der Beziehungsstatus, eventuell im Haushalt lebende Kinder, sowie die politische Orientierung des Besuchers normalerweise recht exakt eruiert. Das Primärziel der Angelegenheit ist wohl klar: Möglichst perfekt personalisierte digitale Werbepost auf „allen Kanälen“.

Internetgigant Google mit Invidious elegant „umschifft“ …

Beim von mir soeben beschriebenen, indirekten YouTube-Zugang via „Invidious“ (invidio.us/…), wird der Internetgigant allerdings bereits recht konsequent und elegant „umschifft“. Das Portal verrät Google nämlich lediglich die IP-Adresse des Benutzer-PCs, was für weitere, erwähnte „Werbenachwehen“ in der Regel nicht ausreicht. Allerdings muss ich erwähnen: Auf meinen Multimedia-PC läuft Invidious exklusiv im von Haus aus, was Benutzerdaten angeht, relativ zurückhaltenden Opera-Internetbrowser (www.opera.com/…). Im Klartext: Keine Google-Apps sind im Hintergrund aktiv und vor allem auch kein Google-Account! Apropos: Wer auf ein solches „Konto“ nicht verzichten will, kann den „Googleschen Datensammelkünsten“ zumindest teilweise dennoch einen Riegel vorschieben. Einfach per Direktlink unter myaccount.google.com/… einloggen und links auf „Daten & Personalisierung“ klicken, ist dazu angesagt. Anschließend geht’s weiter auf die „Aktivitätseinstellungen“, um die entsprechenden Sperren vorzunehmen. Bislang gesammelte persönliche Daten können über den Punkt „Aktivitätseinstellungen verwalten“ gelöscht werden.

„Unsichtbar“ im Internet mit dem Anonymisierungsdienst CyberGhost …

Eine zusätzliche Möglichkeit, Google & Co. die „Neugierde-Suppe“ ordentlich zu versalzen, ist die Anonymisierung der eigenen IP-Adresse. Dadurch wird der Heimcomputer endgültig zum unidentifizierbaren „Geister-PC“ im Cyberspace. Eine seit 2004 etablierte Software hierfür, welche sich insbesondere durch Benutzerfreundlichkeit für Privatanwender auszeichnet, nennt sich „CyberGhost VPN“ (www.cyberghostvpn.com/…). Ein Abschlusstipp: Kostenlose 6- oder 12-Monatslizenzen des Software-Clients sind eine beliebte, regelmäßige Draufgabe auf den DVDs diverser PC-Magazine – also Augen auf beim nächsten Zeitungskiosk!«

Wie immer bedanken wir uns hiermit herzlichst bei unserem IT-Experten für dieses Füllhorn an Praxistipps. Übrigens gibt’s bei YouTube auch eine 1:1 verfilmte kinesiologische Austestung bei Mag. (Pharm.) Rudi Pfeiffer zu begutachten. Einfach im Sportdokumentar-Film „Fitness Model Meets Climber“ auf Minute 33 klicken und viel Spaß! In der Hauptrolle des „Climbers“ zu sehen ist Profikletterer und www.AlternativMedizinPodcast.eu/… Interviewer Jürgen Reis. Der Invidious-Direktlink zum Film lautet invidio.us/…

Die Teams der Stadtapotheke Dornbirn und der Vitalis Austria

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